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Immunsystem - Wächter der Gesundheit

Unser Immunsystem ist für die Erhaltung unserer Gesundheit zuständig. Eine gesunde Ernährung stärkt es und begünstigt die Gesundheit des ganzen Körpers, zur Abwehr von Krankheitserreger wie Viren, Bakterien und Parasiten. Dieses Abwehrsystem, durchzieht den Körper wie ein grosses Netz.

Autor: Zentrum der Gesundheit

Aktualisiert: 21 April 2020

Das Immunsystem ist die Polizei in unserem Körper!

Das Immunsystem ist das Abwehrsystem des menschlichen Körpers gegen alle Krankheitserreger (Mikroorganismen wie Viren, Bakterien, Parasiten ) und Fremdstoffe, mit denen der Mensch in Berührung kommt. Es ist ein System, das wie ein grosses Netz unseren gesamten Körper durchzieht und unsere Gesundheit schützen soll.

Die Arbeit des Immunsystems ist immer mit einem Reinigungsprozess verbunden, das gut an dem Beispiel einer Infektion deutlich gemacht werden kann:

Eine Infektion ist eine Störung des Körpers durch eingedrungene Krankheitserreger, die sich im Körper vermehren. Der beste Nährboden für derartige Krankheitserreger stellen Schlacken oder abgestorbene Zellen dar. Daraus folgt, dass man das Immunsystem durch eine entsprechende "Pflege" sinnvoll unterstützen kann:

• Durch die Vermeidung von Schlacken durch eine gesunde Ernährung

• Durch gezielte Reinigung des Körpers, indem der Lymphfluss beschleunigt und der Stoffwechsel aktiviert wird. Dies erreicht man durch Fastentage oder durch eine Entschlackungskur, sowie durch eine ausreichende Zufuhr eines reinen Trinkwassers.

Es existieren zwei Immunsysteme

Wir unterscheiden das organbezogene Immunsystem und das Haut- und schleimhautassoziierte Immunsystem.

Lernen Sie die verschiedenen Immunsysteme kennen

Das Knochenmark ist sozusagen die Quelle aller Abwehrzellen. Es bildet ständig weisse Blutkörperchen, die so genannten Blut- Polizisten. Dazu gehören die Lymphozyten. Wegen ihrer vielfältigen Aufgaben müssen die Leukozyten aber in eine besondere "Schule" gehen.

Diese Schule heisst Thymusdrüse, hier findet die Ausbildung (Prägung) der weissen Blutkörperchen statt. Dort lernen sie, körpereigenes Zellgewebe von Fremdkörpern zu unterscheiden. Lymphknoten, Milz, Mandeln, Blinddarm sind weitere wichtige Organe, die für die Speicherung der Immunzellen verantwortlich sind.

Die Lymphknoten entsorgen Erreger

Lymphknoten stellen eine "Filterstation" für die Lymphe (Gewebswasser) dar. Jeder Lymphknoten ist für die Aufnahme und Filterung der Lymphe einer jeweiligen Körperregion zuständig. Lymphknoten entsorgen Erreger; Zellbruchstücke, entartete Zellen und sind bei akuter Infektion aufgrund der erhöhten Ausscheidung vergrössert und vereitert.

Die Milz lagert Stoffwechselschlacken ein

Die Milz ist das grösste Lymphorgan. Sie speichert Lymphozyten und Thrombozyten (Blutplättchen) und Makrophagen (Fresszellen) und baut überalterte Blutzellen und Gerinnungsprodukte ab. Sie ist auch in der Lage, Stoffwechselprodukte (Schlacken, Gifte) die nicht ausgeschieden werden können, einzulagern.

Die Mandeln sind äusserst wichtig!

Krankheitserreger, die über den Mund und die Nase eindringen, lösen schon früh eine spezifische Abwehrreaktion aus. Das liegt daran, dass sie das lymphatische Gewebe der Mandeln passieren müssen, die rund um den Rachenraum angeordnet sind. Dort befinden sich die Rachenmandeln, die beiden Gaumenmandeln und die Zungenmandel.

Bei starkem Kontakt mit Krankheitserregern werden sehr viele Lymphozyten gebildet und die Mandeln schwellen an. Dadurch kann es zu einer Spannung der bindegewebigen Kapsel der Mandeln kommen. Das bedeutet dann oft heftige Schmerzen, wie sie für eine Mandelentzündung typisch sind.

Der Blinddarm

Dieser Wurmfortsatz (Appendix) ist ein etwa neun Zentimeter langes Anhängsel des Blinddarms, in dem zahlreiche Lymphfollikel zu finden sind. Somit kommt ihm eine wichtige Aufgabe bei der Immunabwehr zu. Eine Entfernung des Blinddarms heisst immer, dass das Immunsystem dauerhaft geschwächt wird.

Eine Symbiose vieler Organe

Alle diese Immunorgane arbeiten miteinander. Die frei beweglichen Immunzellen - die Lymphozyten und Makrophagen (Fresszellen) - verteilen sich im Blutstrom, in den Lymphgefässen und in den Geweben über den ganzen Körper.

Haut- und schleimhautassoziierte Immunsystem (mit einer gesamt-Oberfläche von ca 500 m²;) Das äussere Hautsystem steht mit dem Schleimhautsystem im Körper in Verbindung und stellt einen wesentlichen Teil unseres Immunsystems dar. Man nennt es das Haut- und Schleimhautassoziierte Immunsystem, hierzu gehören:

• die äussere Haut (ca 2m²;)

• die Schleimhaut von Hals, Nase, Rachen (ca 1m²;)

• Bronchialschleimhaut (100 m²;)

• Harnweg und Genitalschleimhäute (ca 1 m²;)

• die Schleimhaut des Darms (400 m²;)

Der Darm

Etwa 80 Prozent aller Abwehrzellen sind im Darmbereich zu finden. Darüber hinaus gehen von den Immunzellen im Darmbereich wichtige Impulse für das ganze Immunsystem aus. Über den Darm findet ein ständiges und notwendiges Immuntraining statt.

Unsere Darmschleimhaut hat den intensivsten Kontakt mit unserer Aussenwelt - in Form von Nahrung mit seinen vielen unterschiedlichen Inhaltstoffen, durch Bakterien Pilzen, Viren und anderen Krankheitserreger; sogar psychische Belastungen wirken sich auf die Immunsituation im Darm aus.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dieses Organ durch ein besonders engmaschiges immunlogisches Netz zu schützen. Daher befinden sich hier Massenansammlungen von Lymphknoten, die aus zahlreichen Lymphfollikel gebildet werden - auch als Peyer-Plaques bezeichnet. 80% unseres Immunsystems sind im Darm lokalisiert!

Der Darm nimmt seine Aufgaben nicht mehr richtig wahr

Ist der Darm aber durch langjährige Fehlernährung geschädigt, verdreckt, verschleimt, dann wird er an der Erfüllung seiner zentralen Lebensaufgaben gehindert - was fatale Konsequenzen mit sich bringt - harmlos beginnend mit Durchfall und Verstopfung, unreiner Haut, zunehmendem Körpergeruch und Kopfschmerzen, können sich die Auswirkungen fortsetzen bis hin zu degenerativen Krankheiten und Tod.

Unterstützen Sie Ihr Immunsystem mit einer Darmreinigung

Die Darmreinigung gehört zu den elementarsten Grundlagen der Körperpflege - jeder Mensch sollte sie regelmässig durchführen, denn eine korrekte Darmreinigung gibt dem Körper erstmals eine Chance sich von altem Unrat zu befreien, von dem er sich ohne äussere Hilfe nachweislich nicht befreien kann! Die Darmreinigung unterstützt das Immunsystem und stärkt dadurch die Abwehrkräfte.

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Borax

Gepostet am 14. Februar 2020 um 10:35

DIE BORAX-VERSCHWÖRUNG: DAS AUS FÜR DIE ARTHROSE-HEILUNG

 

Schwer vorstellbar, dass ein simples Insektenmittel und Waschpulver-Tensid namens Borax imstande sein soll, unser gesamtes Wirtschaftssystem im Alleingang zu Fall zu bringen. Doch keine Sorge: Die Gefahr ist erkannt, und die nötigen Gegenmaßnahmen sind eingeleitet. Die Lage ist unter Kontrolle. Wenn Sie die ganze Geschichte lesen, werden Sie verstehen, was ich meine. Zunächst gebe ich Ihnen etwas Grundlagenwissen.

Borax ist ein natürlich vorkommendes Mineral, das abgebaut und zu verschiedenen Borverbindungen verarbeitet wird. Die Hauptvorkommen liegen in der Türkei und in Kalifornien. Chemisch korrekte Bezeichnungen sind Natriumtetraborat-Decahydrat, Dinatriumtetraborat-Decahydratoder einfach Natriumborat. Dinatriumtetraborat-Decahydrat bedeutet: Borax besteht aus zwei Natrium-Atomen, einem Kern aus vier Bor-Atomen und zehn (manchmal weniger) Kristallwasser-Molekülen. Borax ist also das Natriumsalz der schwachen Borsäure. Durch das Natrium hat Borax-Lösung einen pH-Wert von 9-10 (pH 7 ist neutral), ist also stark alkalisch. Im Magen reagiert Borax mit Salzsäure zu Borsäure und Natriumchlorid. Borverbindungen werden rasch und fast vollständig mit dem Urin wieder ausgeschieden. Borax enthält 11,3 Prozent Bor, Borsäure dagegen 17,5 Prozent. Früher wurde Borsäure gern zur Konservierung von Lebensmitteln benutzt. Inzwischen darf sie dafür in den meisten Ländern nicht mehr verwendet werden – der Handel mit Borsäure ist in Australien und anderen Ländern verboten.

Unter Schulmedizinern gilt als unbekannt, ob Bor für Menschen lebensnotwendig ist. Forschungsergebnisse legen aber nahe, dass wir es benötigen. Leicht herauszubekommen war das nicht, weil Bor in allen Pflanzen und unverarbeiteten Lebensmitteln enthalten ist. Eine Ernährung mit ausreichend frischem Obst und Gemüse versorgt uns mit zwei bis fünf Milligramm Bor pro Tag, wobei die Menge auch davon abhängt, wo und wie die Lebensmittel angebaut wurden.

Bewohner westlicher Länder nehmen aber durchschnittlich nur ein bis zwei Milligramm Bor pro Tag zu sich. Patienten in Krankenhäusern erhalten unter Umständen lediglich 0,25 Milligramm pro Tag. Chemische Dünger hemmen die Aufnahme des Minerals aus dem Boden. Ein Bio-Apfel aus einem Anbaugebiet mit guten Böden kann bis zu 20 Milligramm Bor enthalten – ein mit konventionellem Dünger gewachsener nur ein Milligramm. Durch chemische Dünger und den Griff zu schlechten Lebensmitteln erhalten wir heute viel weniger Bor als vor 50 oder 100 Jahren.

Ungesunde Garmethoden reduzieren zudem die Verfügbarkeit von Bor in der Nahrung. Das Kochwasser von Gemüse enthält einen Großteil der Mineralien, wird aber Zuhause und bei industrieller Verarbeitung oft weggeschüttet. Phytinsäure in Backwaren, Getreide und gekochten Hülsenfrüchten kann die Verfügbarkeit stark einschränken. Gluten-Unverträglichkeit und starkes Wachstum von Hefepilzen (Candida) blockieren die Aufnahme von Mineralstoffen. Insgesamt sind Gesundheitsprobleme durch Bormangel deshalb heute recht häufig anzutreffen.

 

 

 

 

 

 

 

Gesundheitliche Wirkung

Borax und Borsäure haben im Prinzip denselben Effekt: Sie wirken stark desinfizierend, insbesondere gegen Pilze und Viren, aber nur schwach antibakteriell. Bei Pflanzen und Tieren ist Bor essenziell für die Stabilität und die Funktionstüchtigkeit der Zellwände sowie für die Übermittlung von Signalen durch Zellmembranen hindurch.

Bor wird im ganzen Körper verteilt gespeichert. Die höchste Konzentration findet sich in den Nebenschilddrüsen, gefolgt von Knochen und Zahnschmelz. Für gesunde Knochen und Gelenke ist Bor unverzichtbar. Durch seine Wirkung auf die Nebenschilddrüsen regelt es die Aufnahme und den Stoffwechsel von Kalzium, Magnesium und Phosphor. Damit ist Bor für die Nebenschilddrüsen ebenso wichtig wie Jod für die Schilddrüse.

Bormangel verursacht Hyperaktivität der Nebenschilddrüsen, die dann zuviel ihres Hormons ausschütten. Das Hormon setzt Kalzium aus den Knochen und Zähnen frei, wodurch der Kalziumspiegel im Blut ansteigt. Das führt zu Gelenkarthrose und anderen Arthrose- und Arthritisformen sowie Osteoporose und Zahnschäden. Mit zunehmendem Alter führen hohe Kalziumwerte zur Verkalkung von Weichteilgewebe, was Muskelverspannungen und Gelenksteifheit verursacht. Ebenso verkalken die Arterien und die Hormondrüsen, insbesondere die Zirbeldrüse und die Eierstöcke. Auch zu Nierensteinen und Nierenverkalkung kann es kommen, was letztlich zum Nierenversagen führt. Bormangel in Kombination mit Magnesiummangel ist für Knochen und Zähne besonders schädlich.

Bor beeinflusst den Metabolismus von Steroidhormonen, besonders den der Sexualhormone. Bei Männern erhöht es den Testosteronspiegel, bei Frauen in den Wechseljahren den Östrogenspiegel. Es ist auch an der Umwandlung von Vitamin D in seine aktive Form beteiligt. Es hilft dem Körper dabei, Kalzium besser in den Knochen und Zähnen einzulagern, statt Verkalkungen im Weichteilgewebe zu verursachen. Auch von anderen positiven Effekten wird berichtet. So kam es zur Besserung bei Herzproblemen und Schuppenflechte, Stärkung der Sehkraft, des Gleichgewichtssinns und des Gedächtnisses sowie Verbesserung der Kognitionsleistung.

Der deutsche Krebsforscher Dr. Paul-Gerhard Seeger konnte zeigen, dass Krebserkrankungen üblicherweise mit dem Verfall der Zellmembranen beginnen. Weil Bor so wichtig für die Funktion der Zellmembranen ist, könnte der heute weit verbreitete Bormangel ein ernstzunehmender Auslöser von Tumorwachstum sein. Borverbindungen haben tumorhemmende Eigenschaften und sind „potente Wirkstoffe gegen Osteoporose und Entzündungen. Sie wirken hypolipämisch, gerinnungshemmend und verhindern Gewebsentartungen“.1

Schon dieser kurze Überblick verdeutlicht, wie umfassend der Einfluss von Bor auf unsere Gesundheit ist. Einige Aspekte möchte ich im folgenden ausführlicher beschreiben.

 

 

 

 

 

 

Die Arthrose-Kur von Rex Newnham

In den 1960er Jahren erkrankte der Osteopath und Naturheilkundler Dr. Rex Newnham an Arthrose. Er arbeitete damals als Boden- und Pflanzenkundler an der Universität von Perth in Australien. Konventionelle Medizin schlug bei ihm nicht an. Durch sein Wissen über die Biochemie der Pflanzen kam er der Ursache der Erkrankung auf den Grund. Ihm war aufgefallen, dass die Pflanzen in seiner Gegend starke Mineraliendefizite aufwiesen, und er wusste, dass Bor den Kalziumstoffwechsel von Pflanzen unterstützt. Also beschloss er, versuchsweise 30 Milligramm Borax pro Tag einzunehmen. Innerhalb von drei Wochen waren seine Schmerzen, die Schwellungen und die Gelenksteifheit verschwunden.

Er berichtete den Gesundheitsbehörden und medizinischen Hochschulen von seiner Entdeckung – dort interessierte sich aber niemand dafür. Andere Arthrose-Patienten waren von der Wirkung allerdings begeistert. Einige hatten aber Angst, etwas einzunehmen, das mit einer Giftwarnung auf der Verpackung versehen und eigentlich gegen Ameisen und Kakerlaken gedacht war. Newnham ließ schließlich Tabletten mit einer sicheren und wirksamen Borax-Dosis herstellen.

Nur durch Mundpropaganda verkaufte er in den folgenden fünf Jahren 10.000 Tablettenflaschen pro Monat. Als er den Ansturm nicht mehr bewältigen konnte, beauftragte er einen Medikamentenhersteller mit der Vermarktung. Das war ein schwerer Fehler. Ihm wurde signalisiert, dass durch sein Mittel teurere Medikamente verdrängt und die Gewinne der Industrie zurückgehen würden. Repräsentanten der Pharmaindustrie in den australischen Gesundheitsausschüssen konnten im Jahr 1981 eine Verordnung durchsetzen, die Bor und Borverbindungen für giftig erklärte, egal in welcher Konzentration. 

 

 

Was kann Glutathion?

Gepostet am 16. Januar 2020 um 2:50

Was kann Glutathion?

Glutathion ist unter den körpereigenen Peptiden wahrscheinlich einer der größten Helden. Seine Schutzfunktionen sind so essentiell, dass Dein Leben ohne es sehr anders aussehen würde.

 

Medikamente wären toxischer, das Altern würde früher beginnen und wahrscheinlich würden wir uns hüten, in die Sonne zu gehen.

 

Dennoch kennt kaum jemand Glutathion.

 

 

In aller Kürze

 

Glutathion ist ein kleines Protein – oder Peptid – aus den drei Aminosäuren Cystein, Glutaminsäure und Glycin. Es wird in unseren Leberzellen hergestellt und anschließend in alle Gewebe und Zellen des Körpers transportiert.

 

Eine seiner wichtigsten Aufgaben ist das Abfangen von freien Radikalen und Peroxiden, die natürlicherweise in unserem Stoffwechsel entstehen. Zusätzlich kann es auch schädliche Oxidation durch externe Faktoren wie Sonnenstrahlung, Rauchen oder Entzündungen minimieren. Es spielt eine Rolle in wichtigen Entgiftungsprozessen.

 

 

Überall Radikale!

Der sogenannte oxidative Stress wird vor allem durch Sauerstoffradikale (ROS) verursacht, die in der zellulären Energieproduktion in den Mitochondrien entstehen. Da diese Radikale immer anfallen, hat der Körper ein Abwehrsystem, dass diese neutralisiert.

 

Wenn der Stress aber eine natürliche und gesunde Menge übersteigt, entstehen Schäden an unseren Zellstrukturen (Proteinen, Lipiden und DNA). Wenn das passiert, wird der reibungslose Ablauf des Stoffwechsels behindert.

 

Einige Folgen:

 

Krankheiten

frühzeitiges, zelluläres Altern

 

Wie kann Oxidation zunehmen?

Externe Faktoren: Strahlung, Drogen, Rauchen, Alkohol, Wenig Schlaf

 

Interne Faktoren: Altern, Entzündungen, Infektionen

 

 

Obst und Gemüse aktivieren die Radikalabwehr

Viele sekundäre Stoffe, die ebenso wichtig für unsere Gesundheit sind, wie Vitamine und Mineralstoffe, finden wir in „gesunden Lebensmitteln“. Die meisten dieser Stoffe zählen zu den Polyphenolen. Viele von diesen haben antioxidative Eigenschaften, die dafür sorgen, dass reaktive Moleküle neutralisiert werden.

 

Ein anderer Grund, warum diese Stoffe gut für uns sind ist, dass sie vermutlich unsere körpereigene Antioxidations-Maschinerie anwerfen[1], die vielleicht sogar noch routinierter mit den Gefahren der Oxidation umgehen kann als zugeführte Pflanzenstoffe.

 

 

Glutathion ist ein zentraler Oxidationsschalter

Kleine Schwefel enthaltene Proteine wie Glutathion, Thioredoxin, Glutaredoxin, and Peroxiredoxin übernehmen den Großteil der körpereigenen Antioxidation und schützen uns damit vor deren negativen, krankheitsverursachenden Konsequenzen.

 

Glutathion wird von den Enzymen γ-Glutamylcystein-Synthetase und Glutathionsynthetase in der Leber hergestellt. Generell kommt es in zwei gegenteiligen Zuständen vor, dem „reduzierten“ und „oxidierten“ Zustand. Reduziert bedeutet hierbei nicht, dass es ein reduziertes Molekül ist, das nur unvollständig vorhanden ist.

 

Reduziert bezieht sich auf die Fähigkeit des Moleküls, Oxidantien auszugleichen, indem es selbst oxidiert wird. Oxidiertes Glutathion kann anschließend durch ein weiteres Enzym (Glutathion-Reduktase) wieder in den reduzierten – „aktiven“ - Zustand überführt werden.

 

Auf diese Weise wirkt es in unseren Zellen als Schalter im sogenannten Redoxgleichgewicht.

 

 

Glutathion als Gesundheitsindikator

Der Status für oxidativen Stress kann über das Verhältnis von reduziertem (GSH) und oxidiertem Glutathion (GSSG) festgestellt werden. Dieses Verhältnis wurde bereits als klinischer Marker vorgeschlagen, um den Verlauf einiger Krankheiten besser einschätzen zu können, bei denen Oxidation eine Rolle spielt.

 

Generell gilt: Bei chronischen Krankheiten der Ausscheidungs-, Verdauungs-, oder Herzkreislauferkrankungen, ist die Glutathionkonzentration maßgeblich verringert[2].

 

 

Glutathion und Detox?

Glutathion hilft bei der Entgiftung sogenannter Xenobiotika. Gemeint sind Stoffe, die dem Körper fremd sind, meist, weil es sich um künstlich hergestellte Medikamte handelt.

 

Der Körper hat keine Möglichkeit, sie abzubauen. Glutathion bindet sie während des Prozesses der Biotransformation und sorgt dafür, dass sie ausgeschieden werden.

 

 

Immun

Auch für das Immunsystem ist reduziertes Glutathion von großer Bedeutung. Es hilft in der Aktivierung der T-Lymphozyten und anderer weißer Blutkörperchen, die aktiv an der Erregerabwehr beteiligt sind.

 

Das Peptid ist außerdem an der Produktion von Cytokinen beteiligt. Diese Signalmoleküle sorgen für eine effiziente Kommunikation der Immunzellen und somit ein Abwehrsystem, dass gegen Angriffe gewappnet ist.

 

 

Zuführen von Cystein kann die Glutathionsynthese ankurbeln

Ältere Menschen weisen einen meist einen niedrigeren Glutathionspiegel auf. Eine Studie erschienen im American Journal of Clinical Nutrition[3] hat den Effekt von Glutathion-Bausteinen (Cystein und Glycin) auf eine Gruppe 60-75-jähriger untersucht.

 

Ziel war es herauszufinden, ob der zunehmende oxidative Stress und die verringerte Glutathionsynthese bei älteren Menschen durch eine Nahrungsergänzung mit Cystein und Glycin ausgeglichen werden kann.

 

Eine 14-tägige Supplementierung konnte die zelluläre Glutathionkonzentration erhöhen, die insgesamt mit der Konzentration der jüngeren Kontrollgruppe vergleichbar war. Außerdem wurde eine Verringerung von oxidativem Stress gemessen, der im Alter zunimmt.

 

 

Kann man die Wirkung von Glutathion verstärken?

Durch eine ausreichende Versorgung mit Proteinen kann garantiert werden, dass genug neues Glutathion hergestellt wird. Zusätzliche Einnahme von den Vorstufen Cystein, Glycin und Glutaminsäure kann außerdem helfen, die Synthese anzukurbeln.

Nehme genug schwefelhaltige Nahrung zu Dir. Hierzu gehören zum Beispiel: Rindfleisch, Fisch, Geflügel aber auch Brokkoli, Sprossen, Blumenkohl oder Grünkohl. Auch Gemüse aus der Allium Familie, wie Zwiebeln, Schalloten oder Knoblauch sind gute Schwefelquellen.

Mach es Deinem Radikalabwehrsystem nicht zu schwer! Ein gesunder Lebensstil sorgt dafür, dass Glutathion sich um die wirklich wichtigen Dinge kümmern kann. Ausreichend Schlaf, ein niedriges psychisches Stresslevel, ausgewogene Ernährung, geringer Alkoholkonsum und dergleichen sorgen dafür, dass Glutathion sich ganz darauf konzentriert, worin es am besten ist: Deinen Stoffwechsel in perfekter Balance zu halten.

 

Zusammenfassung

 

Glutathione ist für unseren Körper ein essentielles Antioxidans. Unser Körper produziert das kleine Peptid zwar selbst, Untersuchungen zeigten aber, dass bei übermäßigem oxidativem Stress durch natürliche Prozesse (wie Alterung) oder externe Faktoren (wie Umweltverschmutzung und Ernährung) Glutathion uns helfen kann, gesund zu bleiben.

Schwarzkuemmel

Gepostet am 8. November 2019 um 4:30

Was ist Schwarzkümmelöl?


Das Schwarzkümmelöl wird aus den Samen der Pflanze Nigella sativa gewonnen, deren Ursprung in Westasien liegt. Nigella sativa ist die botanische Bezeichnung für echten Schwarzkümmel. Dieser ist unter vielen verschiedenen Namen bekannt:

 

Schwarzer Kümmel (Black Caraway)

Schwarzer Kreuzkümmel (Black Cumin)

Schwarzer Sesam (Black Sesame)

Schwarze Zwiebel (Black Onion)

Römischer Koriander (Roman Coriander)

„(Echter) Schwarzkümmel“ ist eigentlich eher eine Beschreibung als ein Eigenname, dient aber der Abgrenzung zu Kümmel bzw. Kreuzkümmel, mit denen Nigella sativa nicht verwandt ist.

 

Dank der besondern Inhalststoffe besitzt Schwarzkümmelöl eine besonders gesundheitsfördernde Wirkung und wird häufig als Naturheilmittel bei verschiedensten Beschwerden eingesetzt.

Die Vorteile bei Einnahme Schwarzkümmelöl Kapseln

Da Schwarzkümmelöl einen sehr intensiven Geschmack hat, der nicht jeder als angenehm empfindet, bietet sich die Einnahme in Kapselform als optimale Alternavite an. Möchte man Schwarzkümmelöl über einen längeren Zeitraum oder mehrmals täglich einnemen, so sind die Kapslen äußerst praktisch in der Anwendung, da man sie auch unterwegs einfach einnehmen kann.

Die Wirkung von Schwarzkümmelöl Kapseln

Von den vielen positiven Effekten, die Schwarzkümmelöl auf den Körper hat, stechen acht in der wissenschaftlichen Literatur besonders hervor, nämlich die Fähigkeit zur Bekämpfung folgender Indikationen:

Allergien und Heuschnupfen

Hautkrankheiten

Haarverlust

Lebererkrankungen

Diabetes

Fettleibigkeit

Krebs

Infektionen durch Methicillin-resistente Stämme von Staphylokokkus aureus (MRSA).

1. Schwarzkümmelöl Kapseln gegen Allergien

Allergien sind eine Fehlreaktion unseres Immunsystems. Dabei kommt es zu allergischen Symptomen wie Juckreiz an der Nase, den Augen oder im Rachen, eine laufende Nase, geschwollene Schleimhäute, Niesen, Husten, bis hin zu Asthma-Anfällen. Schwarzkümmelöl kann diese Symptome lindern, indem es das Immunsystem unterstützt. Durch die im Schwarzkümmelöl enthaltenen Linolensäuren, wird im Körper die Produktion des Prostagladin E1 angeregt. Dieses Hormon wiederum sorgt dafür, dass die Blutbahnen der Bronchialgefäße erweitert und die Allergiebereitschaft gemindert werden kann. Dadurch kann das Auftreten von asthmatische Anfällen bei Allergien oder Heuschnupfen reduziert werden.

2. Schwarzkümmelöl Kapseln bei Hautkrankheiten

Melanin ist ein Pigment, das die Haut vor Schaden bewahrt und in der Retina, der Aderhaut und der Epidermis produziert wird. Wie allgemein bekannt, ist es hauptverantwortlich für die Farbe unsere Haut und unserer Augen. Mit seiner Fähigkeit, die Melanogenese (Melanin-Produktion) zu fördern und auch zu blockieren, hat Schwarzkümmelöl auf Haut- und andere Zellen eine positive, heilende Wirkung. Beispielsweise wurde es in einer neuen Studie iranischer Forscher als ebenso effektiv wie die Hautcrème Betamethason beschrieben, wenn es darum ging, die Lebensqualität zu verbessern und etwa Handausschläge zu lindern. Berücksichtigt man außerdem, dass Schwarzkümmelöl praktisch keine Nebenwirkungen hat, so hat es bei weitem mehr Vorzüge als schulmedizinische Behandlungsmethoden.

3. Schwarzkümmelöl Kapseln bei Haarverlust

Eine andere einzigartige Eigenschaft von Schwarzkümmelöl ist seine schon fast unglaubliche Fähigkeit, Haarverlust aufzufangen und umzukehren. Man weiß noch nicht genau, wie das eigentlich passiert, aber es ist nicht schwer zu erraten, dass es wahrscheinlich mit den kraftvollen antioxidativen und antimikrobiellen Eigenschaften der Pflanze zu tun hat. Indem es die Haarfollikel stärkt, stärken Schwarzkümmelöl Kapseln jedenfalls auch die Haarwurzeln.

4. Schwarzkümmelöl Kapseln für eine gesunde Leber

Die Leber ist eines der wichtigsten Organe im menschlichen Körper. Praktisch jedes Toxin wird in der Leber verarbeitet bzw. abgebaut, und die Gallenflüssigkeit ist das Schlüsselelement bei der Verdauung von Fetten, wodurch Geist und Körper gesund und fit gehalten werden. Bei allen, die an einer verminderten Funktion der Leber, sei es durch Nebenwirkungen von Medikamenten, Alkoholkonsum oder Krankheit, leiden, können Schwarzkümmelöl Kapseln den Heilungsprozess erheblich beschleunigen. Anlässlich einer neueren Studie haben Wissenschaftler herausgefunden, dass Schwarzkümmelöl die Leberfunktionen unterstützt und dabei hilft, Schäden oder Krankheiten zu verhindern. 

Schwarzkümmel 

5. Schwarzkümmelöl Kapseln bei Diabetes

In einem im Journal of Endocrinology and Metabolism erschienenen Artikel, stellten Forscher vom Indian Council of Medical Research fest, dass Schwarzkümmelöl „eine graduelle, teilweise Regeneration der pankratischen B-Zellen verursacht, niedrige Serum Insulin-Konzentrationen erhöht und hohe Serum Glukose-Werte absenkt.“ Das ist deshalb ziemlich interessant, weil Nigella sativa eine der wenigen uns bekannten Substanzen ist, die möglicherweise sowohl Typ 1- als auch Typ 2-Diabetes zu verhindern helfen. 

Tatsächlich kommt die erwähnte Studie zu dem Ergebnis, dass Schwarzkümmelöl „die Glukose-Toleranz ebenso effizient wie Metformin verbessert, ohne dabei dank seiner äußerst niedrigen Toxizität schädliche Nebenwirkungen hervorzurufen.“ Dazu muss man wissen, dass Metformin, eines der am häufigsten verschriebenen Medikamente gegen Typ2-Diabetes, eine ganze Reihe von Nebenwirkungen verursachen kann.

Dazu gehören: 

Blähungen

Verstopfung

Durchfall

Bildung von Gasen und Verdauungsstörungen

Sodbrennen

Kopfschmerzen

Veränderungen der Fingernägel

Metallgeschmack im Mund

Muskelschmerzen

Magenschmerzen

6. Schwarzkümmelöl Kapseln bei Gewichtsproblemen

Das Journal of Diabetes and Metabolic Disorders publizierte eine Studie, die der systematischen Darstellung von Pflanzen, die möglicherweise gegen Fettleibigkeit helfen, gewidmet ist. Dabei stellte sich heraus, dass Schwarzkümmelöl in dieser Hinsicht eines der effektivsten Heilmittel ist, die es gibt. Obwohl es traditionellerweise nicht zur Behandlung von Fettleibigkeit eingesetzt wird, ist es doch ein hervorragendes entzündungshemmendes Mittel, das auch dafür bekannt ist, Menschen bei der Gewichtsabnahme (ebenso wie bei Diabetes) zu unterstützen. Indem es nämlich die Auslöser für eine Gewichtszunahme vermindert, hat Schwarzkümmelöl Millionen Menschen dabei geholfen, überflüssige Pfunde loszuwerden. 

Die erwähnten Auslöser sind: 

Hunger

Glukose-Absorption im Darm

Die Umwandlung von Aminosäuren in Glukose (Glukoneogenese)

Glukose-Spiegel im Blut

Cholesterin

Triglyceride

7. Schwarzkümmelöl Kapseln gegen Krebs

Kroatische Wissenschaftler haben die antitumorösen Aktivitäten von Thymoquinon und Thymohydroquinon an Mäusen beobachtet und dabei entdeckt, dass die beiden im Schwarzkümmelöl enthaltenen Pflanzenstoffe zu einer Reduktion der Krebszellen von 52% führen können. 

Als reiche Quelle für beide chemischen Substanzen ist Schwarzkümmelöl insofern einzigartig, als es dabei helfen kann, Krebs mittels verschiedener Mechanismen vorzubeugen und ihn auch zu behandeln. 

Diese Mechanismen sind: 

Unterdrückung der Wucherungen (Anti-Proliferation)

Einleitung des Zelltodes (Apoptose) von Krebszellen

Anhalten des Zellzyklus‘

Generierung reaktiver Sauerstoff-Spezies (ROS)

Wirkung gegen Metastasen

Wirkung gegen Gefäß-Neubildung

In einer Studie heißt es: „Die anti-tumorösen Effekte von Thymoquinon wurden mit Hilfe der Übertragung von Tumorzellen auf Mäuse in Bezug auf Darm-, Prostata-, Bauchspeicheldrüsen- und Lungenkrebs untersucht. Dabei hat die Kombination aus Thymoquinon und konventionellen chemotherapeutischen Medikamenten sowohl einen gesteigerten therapeutischen Effekt erzielt als auch die Toxizität der Medikamente reduziert.“ 

8. Schwarzkümmelöl Kapseln bei MRSA-Infektionen

Von allen Superbugs, denen Schwarzkümmelöl gefährlich werden kann, ist das gegen Methicillin resistente Bakterium Staphylokokkus aureus (MRSA) eines der häufigsten. MRSA sucht Spitäler und Pflegeheime rund um den Globus heim, da sich gewöhnliche Staphylokokken-Infektionen gegen generische Antibiotika als zunehmend widerstandsfähig erweisen. Die Krankheit betrifft besonders ältere Menschen, bei denen invasive Prozeduren wie Operationen, Infusionen oder künstliche Gelenke häufiger vorkommen. Vor allem aufgrund des dann geschwächten Immunsystems, wurde MRSA bei der wachsenden Anzahl älterer MitbürgerInnen zu einem allgemeinen Gesundheitsrisiko. 

Glücklicherweise kommt hier einer der stärksten Vorzüge von Schwarzkümmelöl zur Geltung. Wie pakistanische Wissenschaftler entdeckt haben, reagierten bestimmte MRSA-Stämme empfindlich auf Schwarzkümmelöl, womit bewiesen war, dass Schwarzkümmelöl dabei helfen kann, die Vermehrungsrate der Bakterien zu verringern und so zu verhindern, dass MRSA außer Kontrolle gerät. 

Schwarzkümmel 

Viele Gesundheitsexperten halten die Schwarzkümmelöl Kapseln jedenfalls für ein echtes Allheilmittel, das gegen zahlreiche Krankheiten von Allergien bis Bluthochdruck helfen soll. Die vielversprechendsten Forschungsergebnisse hat Echter Schwarzkümmel aber bisher im Zusammenhang mit hyper- bzw. multiresistenten Bakterien erbracht. Das ist deshalb von großer Bedeutung, weil diese „Superbugs“ zunehmend zu einem allgemeinen Gesundheitsrisiko werden. 

Dazu merkt das US-amerikanische Gesundheitsinstitut (National Institute of Health) folgendes an: 

Es gibt Bakterien- und Virenstämme, die resistent gegen Antibiotika und mittlerweile fast unmöglich zu bekämpfen sind; das bezieht sich auf Bakterien wie Staphylokokken, humanpathogene Pilze wie Candida albicans und die Erreger von HIV, Tuberkulose, Influenza, Gonorrhoe oder Malaria.

Zwischen fünf und zehn Prozent aller SpitalspatientInnen erleiden Infektionen, die durch Superbugs ausgelöst werden.

Mehr als 90.000 dieser PatientInnen sterben jedes Jahr (1992 waren es noch 13.300).

Personen mit durch Superbugs ausgelösten Infektionen müssen sich länger im Krankenhaus aufhalten, benötigen eine komplexere Behandlung und erholen sich schwerer.

Eine vom Jawaharlal Nehru Medical College durchgeführte Studie widmete sich der Frage, wie wirksam Schwarzkümmelöl gegen einige dieser Superbugs ist und verglich es dabei mit Antibiotika wie Amoxicillin, Gatifloxacin und Tetracyclin. Die Studie ergab, dass „von 144 getesteten Stämmen, von denen die meisten gegen eine Vielzahl Antibiotika resistent waren, nicht weniger 97 mit Schwarzkümmelöl eingedämmt werden konnten.“ 

Mit Ausnahme von Oregano-Öl sind wenige Substanzen auf dem Planeten gegen Mikroben derart wirksam. Die Studie verriet außerdem, dass Schwarzkümmelöl Kapseln bei der Bekämpfung medikamentenresistenter Stämme von Pseudomonas aeruginosa und Staphylokokkus aureus besonders effektiv war. 

Der Schlüssel zum Verständnis dieser erstaunlichen Tatsache liegt in der chemischen Zusammensetzung von Schwarzkümmelöl resp. seinen Inhaltsstoffen Thymoquinon (TQ), Thymohydroquinon (THQ) und Thymol.

Was hinter der Kraft von Schwarzkümmelöl steckt: Sekundäre Pflanzenstoffe (Phytochemikalien) 

Mit dem Ziel, eine Lösung des wachsenden Problems mit gegen Fungizide zunehmend resistenten Pilzen wie Hefe oder Schimmel zu finden, wurde kürzlich eine Studie durchgeführt, die sich mit der Frage beschäftigte, ob Schwarzkümmelöl Kapseln in diesem Fall helfen könnten. Wie aus der Veröffentlichung der Studie im Egyptian Journal of Biochemistry & Molecular Biology hervorgeht, testeten die Wissenschaftler Thymol, TQ und THQ gegen 30 verschiedene Humanpathogene und entdeckten zu ihrer Überraschung das Folgende: 

Jede der drei Komponenten unterdrückte die 30 getesteten Pathogene zu 100 %.

Thymoquinon erwies sich gegen Fußpilz und Hefe als das wirksamste Fungizid, gefolgt von Thymohydroquinon und Thymol.

Thymol wiederum stellte sich vor TQ und THQ als wirksamstes Fungizid gegen Schimmel heraus.

Was diese Studie verrät: Schwarzkümmelöl hat eine einzigartige chemische Zusammensetzung, deren Komponenten nicht nur einzeln, sondern auch zusammen sehr effektiv sind. Angesichts der Tatsache, dass sie gegen Pilze und Schimmel sehr erfolgreich eingesetzt werden können, ist es kein Wunder, dass sich Forscher auch mit der Frage befassen, inwieweit man Nigella sativa nicht auch dazu einsetzen kann, das Superbug-Problem zu lösen. 

Thymoquinon (TQ) in Schwarzkümmelöl Kapseln 

Als aktiver Bestandteil von Schwarzkümmelöl wurde TQ schon seit den 1960ern wissenschaftlich untersucht. Deswegen sind seine antioxidativen, entzündungshemmenden und antikarzinogenen Eigenschaften, die gegen Encephalomyelitis, Diabetes, Asthma und die Entstehung von Krebs helfen, gut bekannt. Interessanterweise agiert Thymoquinon als eine Art Fresszelle gegen freie Radikale oder Superoxide, während es gleichzeitig antioxidative Enzyme wie Glutathion-Peroxidase und Glutathion-S-Transferase bewahrt. Beide gelten als wichtige Entgiftungsmittel und unterstützen das antioxidative Verteidigungssystem der Zellenwesentlich, indem sie die Leber vor Toxinen schützen. 

Thymohydroquinon (THQ) in Schwarzkümmelöl Kapseln 

Thymohydroquinon ist mit Thymoquinon verwandt und einer der stärksten Acetylcholinesterase (AChE)-Hemmer, die wir kennen. AChE-Hemmer sind chemische Substanzen, die die Enzymaktivität stoppen, was die Zeit, in der der Neurotransmitter Acetylcholin im Gehirn aktiv bleibt, verlängert und seinen Anteil konstant hält. Um eine Vorstellung von ihrem medizinischen Nutzen zu erhalten, muss man sich nur vor Augen führen, dass pharmazeutisch hergestellte Acetylcholinesterase-Hemmer verwendet werden, um eine Vielzahl an Erkrankungen zu behandeln , beispielsweise: 

Apathie

Alzheimer

Autismus

Glaukome

Demenz

Myasthenia Gravis

Neurodegenerative Erkrankungen

Posturales Tachykardie-Syndrom

Schizophrenie

Parkinson

Wenn man in Betracht zieht, dass eine medikamentöse Behandlung dieser Krankheiten für die PatientInnen mit großen Kosten bzw. Schwierigkeiten verbunden ist, stellen sichere, auf pflanzlichen Heilkräften basierende Lösungen wie z.B. die Schwarzkümmelöl Kapseln eine mehr als brauchbare Alternative dar, die Millionen Menschen Hoffnung gibt. 

Thymol in Schwarzkümmelöl Kapseln

Thymol ist jene aktive Komponente, die für die medizinische Wirkung von ätherischem Thymian-Öl verantwortlich ist. Es handelt sich um ein natürliches Monoterpen, das eine ganze Reihe nützlicher Eigenschaften aufzuweisen hat.

Es wird erfolgreich gegen Tuberkel-Bazillen und mehrere Virus-Arten eingesetzt.

Es dient als medizinisches und allgemeines Desinfektionsmittel.

Es ist ein nicht-persistentes Pestizid, das sich schnell abbaut.

Es findet auch in Geschmacksmitteln, Parfüms, Mundspülungen und Kosmetika Verwendung.

Nach Meinung der US-amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA (Environmental Protection Agency) gehört Thymol zu jenen Pestiziden, die vergleichsweise unproblematisch sind und deswegen für eine Neuregistrierung in Frage kommen. Die Behörde hat daher auf die meisten Datenanforderungen in Bezug auf Thymol verzichtet, mit Ausnahme der Studien, die unbedingt nötig sind, einschließlich jener über die chemische Reinheit und die Herstellung als solche. 

Da es sich um ein Produkt natürlichen Ursprungs handelt, kann es zu leichten Abweichungen in Form und Farbe kommen. Diese haben jedoch keinen Einfluss auf die hervorragende Qualität der Inhaltsstoffe.

Astaxanthin

Gepostet am 8. September 2019 um 5:30

Astaxanthin

Die Wissenschaft hat Jahrzehnte damit verbracht, nach natürlichen Lösungen zu suchen, die Ihnen helfen, das Alter herauszufordern und sich ihm mit starken Gelenken, jugendlicher Haut, einem scharfen Gedächtnis und grenzenloser Energie entgegenzustellen.

Heute deuten überzeugende Beweise darauf hin, dass ein einziger Nährstoff Ihnen hilft, das alles zu erreichen. Tatsächlich, waren die Forscher nicht mehr so begeistert, seitdem Omega 3 und Coenzym Q10 die Herzgesundheit revolutioniert haben.

Der Nährstoff heißt Astaxanthin und er zählt zu den wirkungsvollsten Antioxidantien, die jemals entdeckt wurden. Mit jeder weiteren Studie steigt die Überzeugung, dass Astaxanthin eine große Bedeutung für die Anti Aging Medizin besitzt.

Wie die Wirkung von Astaxanthin die gefährlichen freien Radikale bekämpftJahrelang suchen Forscher nach einem Gegenmittel für altersbedingte gesundheitliche Probleme wie Schwierigkeiten mit dem Herz, Probleme mit den Gelenken, dem Nachlassen der Sehkraft und unregelmäßigem Blutzucker. In nahezu jedem Fall wird der körperliche Abbau, der mit dem Alter einhergeht, vom sogenannten „oxidativen Stress“ ausgelöst, der das Leben nach 50 zu einer schmerzvollen, lähmenden Reise werden lässt.

Oxidativer Stress im Körper hört nie auf, solange die freien Radikale (aggressive Sauerstoffverbindungen) gesunde Zellen in Mitleidenschaft ziehen. Unglücklicherweise sind diese Radikale in Ihrem Körper gefangen, wo sie gesunde Zellen beschädigen und Zellenergie verschwenden. Tatsächlich beschädigen sie sogar Ihre DNA selbst, beschleunigen den Alterungsprozess und erhöhen das Risiko für schwerwiegende gesundheitliche Probleme.

Hier einige Beispiele, wie sich oxidativer Stress auf Ihren Körper und Ihre Gesundheit negativ auswirken kann:

• Schmerzen in Muskeln und Gelenken

• Faltige, trockene Haut, Altersflecken

• Verschwommenes Sehen, insbesondere in der Nacht

• Verstopfte und verhärtete Arterien

• Gedächtnis- und Konzentrationsverlust

• Vermindertes Energieniveau

Sie müssen sich vor schädlichen freien Radikalen schützen – und Astaxanthin ist die wirkungsvollste Bekämpfungsmethode, die es gibt. 

Natürliches Astaxanthin: wirkt 800 Mal stärker als Coenzym Q10 gegen Falten 

In einem Test, der speziell die Fähigkeit misst, einen besonders instabilen und destruktiven Typ freier Radikaler namens Singulett-Sauerstoff zu neutralisieren, zeigte sich, dass Astaxanthin

• 40 Mal stärker als Beta-Karotin,

• 100 Mal stärker als Vitamin E,

• 800 Mal stärker als Coenzym Q10 und

• 6.000 Mal stärker als Vitamin C ist.

Singulett-Sauerstoff wird mit tödlicherCholesterin-Oxidation in den Arterien, DNA-Schäden und Beschädigungen der Haut, der Augen und anderer Körpergewebe in Verbindung gebracht. Tatsächlich hängen seine destruktiven Effekte offenbar mit einer ganzen Palette an altersbedingten Gesundheitsproblemen zusammen.

Wie sich herausstellt, versetzt seine molekulare Zusammensetzung Astaxanthin in die Lage, die Blut-Gehirn- und ebenso die Blut-Netzhaut-Schranke zu überschreiten, was anderen Antioxidantien nicht möglich ist. Viele Antioxidantien können weder Ihr Gehirn noch Ihre Augen schützen, weil sie zu den Zellen, die Schutz benötigen, nicht vordringen können.

Das bedeutet: Astaxanthin, der Nährstoff aus den Algen, kann freie Radikale und Singulett-Sauerstoff in Ihrem Gehirn, Ihren Augen und Gelenken sowie in Ihrem zentralen Nervensystem auf eine Art beseitigen, wie es anderen Antioxidantien nicht möglich ist.

Wirkung von Astaxanthin bei Arthrose: Gelenke, die flexibel und geschmeidig bleibe

Das Geheimnis lebenslangen Komforts ist es, ihre Knorpel gesund zu halten; und ein großer Teil davon besteht darin, etwas gegen oxidativen Stress im Knorpel-Kollagen zu unternehmen. Wenn Sie das nicht tun, führen die permanenten Attacken freier Radikaler dazu, dass sich das Gewebe abbaut, was zu quälenden Gelenkschmerzen führen kann. Natürlich gibt es Leute, die Ihnen sagen, dass die Schmerzen und die Versteifungen unvermeidliche Bestandteile des Alterns sind, was mit Astaxanthin jedoch nicht der Fall sein muss.

Denn Astaxanthin schützt gegen die freien Radikalen besser als jeder andere Nährstoff. Eine Studie der University of Memphis hat herausgefunden, dass Astaxanthin selbst nach anstrengendem körperlichen Training eine lindernde Wirkung hat.

Eine weitere Studie im Journal of the American College of Nutrition berichtet über Schmerzverminderung und größere Mobilität bei Menschen mit Gelenksschmerzen nach einer Einnahmezeit von Astaxanthin von nur acht Wochen.

Astaxanthin gegen Entzündungen

Studien zeigen: Astaxanthin setzt wichtige Entzündungsmarker herab

Und verlangsamt so die Bildung von Entzündungen bzw. die Produktion von schmerzauslösenden Enzymen. In einer Studie mit Freiwilligen, die Astaxanthin für zwei Wochen einnahmen, sank der C-Reaktiv-Protein-Spiegel (CRP-Spiegel) in dieser Zeit sehr schnell ab. CRP ist ein wichtiger Entzündungsmarker im Körper – und ein hoher CRP-Spiegel beeinträchtigt die Herzgesundheit.

Astaxanthin schützt das Herz

Wenn Sie Antioxidantien mit Cholesterin-Management bis jetzt nicht in Verbindung gebracht haben, werden Sie ziemlich überrascht sein, denn das ist einer der größten Vorzüge von Astaxanthin.

So hat eine Studie beispielsweise herausgefunden, dass der LDL-Spiegel (LDL ist die Bezeichnung für „schlechtes Cholesterin”;) bei übergewichtigen Personen nach nur 12 Wochen Astaxanthin-Einnahmesignifikant niedriger lag. Eine andere Studie hat gezeigt, dass Astaxanthin HDL („gutes Cholesterin“;) anhebt und Triglyceride senkt. Asthaxanthin unterstützt auch die Gesundheit der Arterien. Studien deuten darauf hin, dass es dazu beiträgt, die Oxidation von LDL-Cholesterin zu verhindern, wodurch dieses keine Klumpen bilden und die Arterien verstopfen kann. Dieses „Durchputzen“ der Arterien sorgt außerdem für eine bessere Blutzirkulation.

Astaxanthin schützt die Augen: Ein klares und schärferes Sehen mit Astaxanthin 

UV-Licht und oxidativer Stress können Ihr Sehvermögen entscheidend beeinflussen. Studien zeigen allerdings, dass Astaxanthin helfen kann, Ihre Augen vor Schäden zu bewahren.

Sie erinnern sich: Astaxanthin kann die Blut-Netzhaut-Schranke überschreiten und hat damit einen positiven Einfluss auf die Augengesundheit. Tatsächlich ist es das stärkste Antioxidans unter den Karotinoiden, die ohnehin dafür bekannt sind, die Augen wirksam zu schützen. Astaxanthin ist fünf Mal wirkungsvoller als Lutein und damit vielleicht das bekannteste „Augen-Mittel“ von allen.

Wirkungsweise von Astaxanthin für ein gutes Gedächtnis 

Astaxanthin gilt als das „gehirnfreundlichste“ Antioxidans. Warum lassen Sie es also darauf ankommen und hoffen, dass ihre kognitiven Fähigkeiten auch im Alter unverändert stark bleiben? Einfach so?

Wissenschaftlern ist längst bekannt, dass der oxidative Stress, dem Gehirnzellen unterworfen sind, zu Gedächtnisverlust und kognitiven Problemen führen kann. Das hängt damit zusammen, dass 30 % der Gehirnmasse für oxidative Schäden besonders anfällig sind.

Davon unabhängig gibt es aber Beweise dafür, dass die einzigartige Fähigkeit von Astaxanthin, die Blut-Gehirn-Schranke zu durchdringen, es ihm erlaubt, die Gehirnzellen besser zu schützen als jedes andere bekannte Antioxidans. Eine Studie im prestigeträchtigen Brain Journal hat die potenziellen Vorteile, die Astaxanthin für die Hirngesundheit mit sich bringt, und seine Fähigkeit, oxidative Schäden, die zu einem geistigen Rückgang führen können, aktiv zu bekämpfen, unterstrichen.

Astaxanthin - Wirkung gegen Falten: macht schön und schützt die Haut von innen

Die meisten verlassen sich auf mäßig effektive Lotionen, um ihre Haut jung erscheinen zu lassen. Tatsache ist aber, dass der effektivste Schutz für Ihre Haut von innen kommt.

Sie müssen wissen, dass Schäden, die durch freie Radikale verursacht werden, für Ihre Haut die größte Bedrohung darstellen. Die Auswirkungen sehen Sie zwar von außen, Astaxanthin aber hilft dabei, die Haut von innen zu heilen und zu schützen.

Dabei bleibt es nicht beim Schutz allein: Astaxanthin kann auch jahrelange Schäden relativ schnell umkehren, und zwar unter anderem dadurch, dass es die äußersten Hautschichten vor oxidativem Stress schützt. Das verbessert die Reparatur der Zellen und die Kollagen-Produktion und erhöht auf diese Weise die Feuchtigkeit der Haut, reduziert Falten und sorgt für eine straffere, jugendlicher aussehende Haut.

Astaxanthin zeigt positive Wirkungen: Energie, Ausdauer und Mobilität

Eine vor kurzem durchgeführte Studie des Johns Hopkins Center on Aging and Health hat eine klare Verbindung zwischen Karotinoiden – wie z.B. Astaxanthin – und erhöhter Muskelstärke aufgezeigt.

Das hat neuerlich damit zu tun, dass oxidativer Stress und Entzündungen muskuläre Probleme, Ermüdungserscheinungen und Schwächen hervorrufen, während Sie Astaxanthin vor den dafür mitverantwortlichen oxidativen Schäden schützt. Studien suggerieren, dass Astaxanthin auch helfen kann, die Ausdauer zu steigern und die Bildung von Milchsäure während des Trainings, die Muskelschmerzen verursachen kann, zu verhindern.

Aus diesem Grund ist Astaxanthin mittlerweile bei Sportlern populär, und auch Sie werden herausfinden, dass es körperliches Training leichter und angenehmer macht. 

Natürliche Alternativen für Säureblocker

Gepostet am 15. August 2019 um 6:45

Natürliche Alternativen für Säureblocker

Pantoprazol, Omeprazol, Lansoprazol, Rabeprazol… wenn einer dieser Wirkstoffe oder ein anderer mit der Endung -prazol auf dem Beipackzettel Ihres Magenmedikaments steht, dann nehmen Sie einen Säureblocker ein. Meist werden Säureblocker verschrieben, ohne dass man auf natürliche Alternativen, geschweige denn auf die Nebenwirkungen der Medikamente hingewiesen würde.

Säureblocker aber können zahlreiche ganz massive Nebenwirkungen haben – besonders dann, wenn man sie über Wochen oder gar Monate hinweg nimmt. Einige dieser Nebenwirkungen sind nicht mehr rückgängig zu machen, auch nicht, wenn das Medikament schliesslich abgesetzt wird, wie beispielsweise Osteoporose, Nierenschäden und Unverträglichkeiten oder Allergien. Sie finden alle Nebenwirkungen dieser Medikamente in unserem entsprechenden Artikel.

Das Absetzen von Säureblockern ist oft schwierig

Besonders unangenehm ist jedoch, dass man Säureblocker – selbst wenn man es wollte – oft gar nicht mehr absetzen kann, wenn man sie erst einmal eine Weile eingenommen hat. Tut man es doch, kehren die Beschwerden in aller Heftigkeit zurück, ja oft heftiger als je zuvor. Also nimmt man die Mittel wieder und wieder und wieder.

Nimmt man Säureblocker als „Magenschutz“ ein (begleitend zu Entzündungshemmern, Schmerzmitteln oder Antibiotika), dann kann es sein, dass man anschliessend plötzlich Magenbeschwerden hat, auch wenn man zuvor gar keine hatte.

Erfahrungsbericht mit Säureblockern

Im Juli 2018 hatten wir einen Erfahrungsbericht einer Leserin in unserem Newsletter veröffentlicht. Darin beschrieb Doris M., wie Säureblocker ihre ohnehin bereits angeschlagene Gesundheit noch weiter ruinierten. Sie leidet heute aufgrund der säureblockerbedingten Vitalstoffmängel mit Mitte Fünfzig an Osteoporose, die bereits zu zahlreichen Knochenbrüchen geführt hat. Zusätzlich sind ihre ursprünglichen Magenbeschwerden (Reflux) nach wie vor vorhanden – und zwar so stark, dass sie nachts kaum noch Schlaf findet.

Die Resonanz unserer Leser auf diesen Erfahrungsbericht war sehr hoch. Viele berichteten von ihren eigenen Erfahrungen mit Säureblockern und davon, wie sie es geschafft haben, die Medikamente wieder abzusetzen.

Alternativen zu Säureblockern

Gerne möchten wir mit Ihnen all die vielen Tipps teilen, die uns erreicht haben und dabei die Gelegenheit nutzen, alle uns bekannten Alternativen zu Säureblockern aufzuführen. Wir beginnen mit den Tipps und Erfahrungsberichten unserer Leser (1 bis 5) und fahren dann mit weiteren Alternativen fort.

1. Homöopathie und Mineralstoffe

Ellen schrieb: „Auch ich habe ein jahrelanges Leiden hinter mir mit mindestens 3 x Magenspiegelung und der immer wiederkehrenden Diagnose einer Magenschleimhaut- und Speiseröhrenentzündung und immer wieder wurde mir Pantoprazol und Omeprazol verordnet. Sobald ich das Medikamt absetzte, fingen die Beschwerden wieder an. Noch vor 5 Wochen im Urlaub holte ich mir dieses Medikament aus der Apotheke.

Wieder zu Hause nahm ich vom Homöopathen Nux vomica D 6 Globuli und ein Mineralstoffpräparat mit 600 mg Kalium, 330 mg Calcium, 220 mg Phosphor, 157 mg Magnesium, 4,8 mg Eisen, 4,8 mg Zink, 1,8 mg Mangan und 0,1 mg Kupfer pro Tag. Nach 5 Tagen Einnahme, hatte ich keine Probleme mehr. Es ist zwar erst 5 Wochen her, aber ich habe das gute Gefühl, daß ich jetzt von den Magenschmerzen befreit bin.“

2. Natron (Natriumhydrogencarbonat)

Rainer schrieb: „Auch ich habe mehr als 10 Jahre wegen Refluxschmerzen nach einer Magenspiegelung einen Säureblocker bekommen, der mich für den Rest meines Lebens begleiten sollte. Ich habe erfolglos probiert, diesen auszuschleichen, nachdem ich im Beipackzettel jede Menge mir bis dato entstandenen Probleme nachvollziehen konnte!

Mein dritter Versuch bestand darin, das über 125 Jahre altbekannte Natron zu nehmen! Ich habe am 28.05.18 den Säureblocker abgesetzt und ein Tablettenröhrchen mit Natron ständig bei mir! An den ersten Tagen brauchte ich bis zu 5 Stück und – rechtzeitig genommen – schadet es nix!

Inzwischen habe ich Tage völlig ohne Natron oder höchsten 2 am Tage!!! Mir geht es (sorry) saugut und ich fühle mich wie neu geboren! Mein Hausarzt wollte nur den Säureblocker wechseln, also ein Lobbyist der Pharmaindustrie! Ich hoffe, damit vielen Leidgeplagten zu helfen, mehr als ich beschrieben habe, ist an Aufwand nicht nötig!!!

3. Täglich Leinöl

Ela schrieb: „Ich habe auch lange Zeit PPI eingenommen. Anfangs 2- bis 3-mal die Woche bis hin zu täglich. Mein Sodbrennen wurde nicht besser, sondern immer schlimmer, sobald ich versuchte die Tabletten abzusetzen.

Durch die Tabletten hatte ich sowohl Magnesiummangel und extremes Muskelzucken bekommen als auch einen Vitamin-B-12-Mangel. Letztendlich habe ich es mit Hilfe von Leinöl geschafft und Antazida (z. B. Rennie® u. ä. - Anm. ZDG-Redaktion) für ganz schlimme Tage eingesetzt. Ich habe ca. ein halbes Jahr lang täglich 2 Esslöffel Leinöl pur eingenommen.

Wenn es nachts schlimm war, habe ich noch auf Antazida zurückgegriffen. Das Sodbrennen wurde immer besser und heute bin ich nahezu beschwerdefrei und benötige keine PPI mehr.“

4. Überprüfen, ob nicht ein Magensäuremangel vorliegt

Ein Magensäuremangel äussert sich mit ganz ähnlichen Symptomen wie ein Magensäureüberschuss und ist insbesondere bei Menschen ab 50 eine häufige Ursache für Magenbeschwerden.

Es kann also zu Sodbrennen, Magendrücken, Übelkeit nach dem Essen sowie Reflux kommen, weil die Magenschleimhaut zu WENIG Magensäure bildet. Wie aber kann dann Magensäure die Speiseröhre emporsteigen, wenn zu wenig davon vorhanden ist?

Wenn genügend Magensäure im Magen gebildet wird, schliesst sich der sog. Speiseröhrensphinkter, eine Art Schliessmuskel zwischen Speiseröhre und Magen. Wird nur wenig Magensäure gebildet, ist der pH-Wert im Magen nie so niedrig, dass sich der Sphinkter schliessen würde. Er bleibt offen – und Mageninhalt kann nach oben steigen. Und auch wenn dieser für die richtige (schliessende) Sphinkter-Reaktion nicht sauer genug ist, ist er immer noch ausreichend sauer, um für Schmerzen in der Speiseröhre zu sorgen.

Liegt ein solcher Magensäuremangel vor, dann ist die Verabreichung von Säureblockern natürlich umso schlimmer, da dann die sowieso schon zu geringe Magensäurebildung noch weiter gehemmt wird.

Ist eine Magenspiegelung fällig, dann kann auch gleich der Säurestatus überprüft werden. Auch kann über eine Sonde der pH-Wert des Magens im Verlauf von 24 Stunden gemessen werden (pH-Metrie).

Hausmittel zur Anregung der Magensäurebildung

Wenn keine dieser ärztlichen Untersuchungen ansteht, kann man selbst vorsichtig ausprobieren, ob sich die Beschwerden mit magensäureanregenden Hausmitteln bessern lassen, z. B. mit

Bitterstoffen (z. B. Bitter-Basenpulver, Bitterelixiere),

Sauerkraut,

Zitronensaft oder Apfelessig (mit Wasser verdünnt),

Wildpflanzen (z. B. Löwenzahn als Salat oder Tee, auch Wegerich, Schafgarbe etc.) und

bittere Salate (Rucola, Endivien, Radicchio – gerne auch im Smoothie oder aber sehr gut kauen).

Geht es nach diesen Massnahmen besser, kann man sogar konkret zu Kapseln mit magensäureähnlicher Substanz greifen: Betain HCL Kapseln. Gemeinsam mit der richtigen Ernährung und einem guten Stressmanagement kann man auf diese Weise die körpereigene Magensäurebildung wieder anregen.

Zusätzlich achtet man darauf, sehr gut zu kauen, nichts zu den Mahlzeiten zu trinken und diese in aller Ruhe und ohne Computer, Handy und TV einzunehmen.

Erfahrungsbericht: Magensäuremangel behoben und das Sodbrennen war weg!

Ein Leser schrieb uns zu genau dieser Thematik: „Im Alter, und das fängt nicht mit 80 Jahren an – ich bin 82 – produziert der Körper nur noch 45 % der Magensäure, die er in jüngeren Jahren zur Verfügung hatte. Die Ursache von Magenbeschwerden wie Sodbrennen und Reflux ist zu wenig Magensäure! Da grenzt die Verschreibung von Protonenpumpenhemmern schon an fahrlässiger Körperverletzung.

Ich hatte ganz schlimmen Reflux, jede Nacht Probleme trotz hoch gelegtem Oberkörper und Schlafen auf der linken Seite, Brennen in der Speiseröhre und im Kehlkopf, oft mit Heiserkeit. Speiseröhren- und Kehlkopfkrebs waren absehbar. Seit zwei Jahren nehme ich täglich 2 Kapseln Betain HCI 650 mg mit Pepsin und Enzianwurzel (einer Bitterstoff-Pflanze).

Anm. ZDG: Betain HCl ist eine Säureverbindung, die den Magensäuremangel kompensieren kann. Enzian als Bitterstoff regt die körpereigene Magensäurebildung an und Pepsin ist das Verdauungsenzym des Magens, das sich insbesondere der Eiweissverdauung widmet.

Dadurch wird die Magensäure unterstützt und die Verdauung beschleunigt. Auch hin und wieder ein Magenbitter, Sauerkraut und andere fermentierte Lebensmittel sind hilfreich.

Ich habe keinerlei Beschwerden mehr, esse, worauf ich Lust habe und schlafe in der für mich bequemsten Lage. Ich habe nie einen Rückfall gehabt. Nebenwirkungen gleich Null!“

5. Bett erhöhen, um nächtliche Symptome zu lindern

M. S. schrieb: „Eine gute Hilfe gegen den NÄCHTLICHEN Reflux ist es, unter die Füße des Bettes am KOPFENDE eine Erhöhung von ca. 8cm zu tun (zB. Holzklötze, Backsteine oder ähnliches) Dadurch läuft die Magensäure nicht in die Speiseröhre.

Ein Kopfkeil im Bett hilft nicht oder kaum, man kauert dann eher im Bett. An die leichte Schäglage bei Unterlegten Bettfüßen gewöhnt man sich schnell, vor allem, wenn das nächtliche Sodbrennen zurückgeht. Ausprobieren! Kleiner Aufwand, große Hilfe.“

6. Pflanzliche Ernährung wirkt besser als Säureblocker

New Yorker Forscher rund um Reflux-Spezialist Dr. Craig H. Zalvan verordneten ihren Reflux-Patienten eine pflanzliche Ernährung aus Früchten, Gemüse, Getreideprodukten und Nüssen. Dazu tranken die Patienten Basenwasser. Tierische Produkte wurden fast gar nicht verzehrt. In einer zweiten Patientengruppe ernährten sich die Teilnehmer normal, erhielten aber die üblichen Säureblocker.

Beide Gruppen mieden selbstverständlichen die bekannten Übeltäter, wie Kaffee, Schokolade, Frittiertes etc. Nach sechs Wochen verglich man das Befinden der Studienteilnehmer. Es zeigte sich, dass es den Patienten aus der pflanzlichen Gruppe sogar besser ging als jenen Patienten, die Säureblocker nahmen.

Bei den Patienten, die sich gesund ernährt hatten, konnte man ausserdem nicht nur eine Rückbildung der Reflux-Symptome beobachten, sondern auch eine Besserung anderer Beschwerden, z. B. Bluthochdruck und Hypercholesterinämie. Selbstverständlich hatten sie im Vergleich zur Säureblocker-Gruppe keine unerwünschten Nebenwirkungen zu befürchten. Details zur Studie lesen Sie hier: Pflanzliche Ernährung wirkt bei Reflux besser als Säureblocker

7. Die zehn ersten Schritte weg von Säureblockern

Zunächst einmal meiden Sie alles, was vor der PPI-Einnahme nicht vertragen wurde, wie z. B. Schokolade, Geräuchertes, Pizza, Alkohol etc.

Wählen Sie leichte Kost aus gedünstetem Gemüse, fein geriebener Möhren-Rohkost (langsam essen!) und als Beilage Hirse oder Kartoffeln. Essen Sie Brot nur getoastet oder altbacken (es ist in dieser Form viel verträglicher als frisch vom Bäcker).

Als Getränke wählen Sie kohlensäurefreies Wasser, Kräutertees oder verdünnte Gemüsesäfte. Von der Getränkeliste gestrichen werden: Soft Drinks, alkoholische Drinks, kohlensäurehaltige Getränke, Fruchtsäfte, Kaffee und Schwarztee

Probieren Sie aus, welcher Kräutertee Ihnen besonders gut tut, z. B. Kamillentee und ab und zu einen Ingwertee.

Essen Sie über den Tag viele kleine Mahlzeiten statt wenige grosse Mahlzeiten. Nehmen Sie mindesten drei bis vier Stunden vor dem Zubettgehen die letzte Mahlzeit ein.

Lesen Sie hier alle weiteren Tipps gegen Sodbrennen und setzen Sie diese um!

Wenn Sodbrennen auftritt, testen Sie, was Ihnen kurzfristig am besten hilft. In Frage kommen z. B.

Heilerde oder Bentonit oder auch Natron (z. B. Kaisers Natron)

eingeweichte Leinsamen oder Flohsamenschalen

Kartoffelsaft

ein paar Mandeln zu Brei kauen und ganz langsam in kleinen Portionen schlucken

ein Basenkolloid oder auch die Sango Meeres Koralle in Wasser gerührt

notfalls ein Antazidum aus der Apotheke

Gehen Sie täglich mindestens eine Stunde lang spazieren, was nachweislich Sodbrennen bzw. Reflux verbessert und natürlich noch viele weitere gesundheitliche Vorteile hat.

Auch das Kauen von ungesüsstem Kaugummi hilft bei Reflux. Allerdings wird hier nicht die Säure reduziert oder die Ursache des Sodbrennens bekämpft. Doch führt Kaugummi kauen zu einer verstärkten Speichelproduktion, was wiederum die Speiseröhre vor Säureschäden bewahrt. Eine Stunde Kauen schützt offenbar drei Stunden lang, wie in einer Studie herausgefunden wurde.

Zusätzlich sollte man sich natürlich auch auf die Suche nach den tatsächlichen Ursachen der einstigen Problematik machen und sodann diese mit ganzheitlichen Massnahmen beheben.

8. Ursachen des Sodbrennens finden

Dr. Christina Reimer, Gastroenterologin an der University of Copenhagen, die bereits an verschiedenen Studien zu den Nebenwirkungen von PPI mitwirkte, schreibt in einer Arbeit, dass die Refluxösophagitis, also das Sodbrennen nie über eine medikamentöse Hemmung der Magensäureproduktion therapiert werden sollte, da dies nicht die zugrunde liegende Ursache sei. Die Magensäureproduktion sei zudem bei den meisten Menschen mit Reflux ganz normal, also nicht einmal übermässig hoch.

Man empfindet die Säure eben als unangenehm, weil sie nicht dort bleibt, wo sie hin gehört, sondern stattdessen die Speiseröhre nach oben wandert. Das aber hat nichts mit der MagensäureMENGE zu tun, sondern mit einer anderen Problematik.

Dazu können eine gestörte Speiseröhrenperistaltik gehören, eine Störung im Schliessmuskel zwischen Magen und Speiseröhre, ein Zwerchfellbruch (Hiatushernie) oder auch das übermässige Vorhandensein des Magenbakteriums Helicobacter pylori.

Keines dieser Probleme kann mit Hilfe von Säureblockern behoben werden. Es nützt also nichts, PPI zu nehmen, die lediglich die Symptome unterdrücken, gleichzeitig aber durch ihre Nebenwirkungen neue Probleme schaffen.

9. Zwerchfellbruch vorbeugen und Symptome lindern

Besonders häufig ist ein Zwerchfellbruch, von dem viele Menschen gar nichts wissen, die Ursache von Sodbrennen. Doch auch ein Zwerchfellbruch hat eine Ursache. Welche das ist und wie diese behoben werden kann, lesen Sie hier: Sodbrennen – ganzheitliche Massnahmen

10. Bei Sodbrennen: Helicobacter reduzieren

Wie man das Magenbakterium Helicobacter pylori auf natürliche Weise wieder in seine Schranke weisen kann, lesen Sie hier: Magenbeschwerden ganzheitlich heilen und hier: Probiotika gegen Helicobacter

Selbst wenn Sie das Helicobacter pylori mit Hilfe einer schulmedizinischen Therapie bekämpfen möchten/müssen, sollten Sie den letzten Link lesen, da Probiotika auch die Verträglichkeit der herkömmlichen Helicobacter-Medikamente deutlich erhöhen bzw. deren Nebenwirkungen abmildern können.

11. Mumijo statt Säureblocker

Im Jahr 2015 schrieben iranische Forscher, dass Mumijo – ein altes Heilmittel aus den Bergen des Himalaya – statt PPI genommen werden könnte, wenn man Schmerzmittel oder Cortison einnehmen müsse. Mumijo besteht u. a. aus sog. Fulvo- und Huminsäuren. Diese Substanzen nehmen überschüssige Magensäure auf, entgiften gleichzeitig Magen und Darm, unterstützen die Regeneration von Magen- und Darmschleimhaut und schützen so vor säurebedingten Schäden, die von den genannten Medikamenten ausgehen könnten. Details zu Mumijo lesen Sie hier: Mumijo – Das schwarze Gold der Berge

12. Schulmedizinische Säureblocker-Alternativen

Wenn Sie nun auf der Suche nach einer konkreten PPI-Alternative sind und für natürliche Mittel nicht viel übrig haben, dann greifen Sie in der Not lieber zu Antazida (z. B. Rennie) oder zu Mitteln auf Alginat-Basis (z. B. Gaviscon) – wobei auch diese auf Dauer zu Mineralstoffmängeln führen können.

Die sog. H2-Rezeptor-Antagonisten (z. B. Ranitidin) kommen als Alternative jedoch nicht in Frage, da sie – zwar in schwächerer Ausführung als bei PPI – ebenfalls zum Rebound-Effekt führen können.

Bevor Sie jedoch verschiedene Medikamente ausprobieren, sollten Sie auch an einen Melatoninmangel denken.

13. Melatoninmangel beheben

Melatonin ist ein Hormon der Zirbeldrüse, das für den Schlaf-Wach-Rhythmus zuständig ist und häufig bei Schlafstörungen, gegen Jetlag und sogar als Anti-Aging-Präparat im Einsatz ist.

Im Jahr 2010 erklärten brasilianische Forscher im Fachmagazin WorldJournal of Gastrointestinal Pharmacology and Therapeutics, wie Melatoninmangel zu Sodbrennen führen kann und wie daher eine Einnahme von Melatonin das Sodbrennen wieder beheben kann:

Die enterochromaffinen Zellen des Magen-Darm-Trakts produzieren 400 Mal mehr Melatonin als die Zirbeldrüse. Schon allein diese Tatsache zeigt die aussergewöhnliche Wichtigkeit des Melatonins für die Magen-Darm-Funktionen.

Melatonin hat nämlich eine hemmende Wirkung auf die Magensäureproduktion, kontrolliert überdies die Funktion des Schliessmuskels zwischen Magen und Speiseröhre und scheint die Speiseröhre vor säurebedingten Schäden zu schützen.

Insbesondere wenn gleichzeitig zum Sodbrennen Schlafstörungen vorliegen, könnte dies ein Hinweis darauf sein, dass ein Melatoninmangel die Ursache ist – und zwar von beiden Problemen.

Wird der Melatoninspiegel mit Hilfe von Melatoninpräparaten wieder auf ein gesundes Niveau gehoben, wird sowohl die übermässige Säureproduktion als auch der Schlaf reguliert.

Das Thema wurde bereits 2008 vom Fachmagazin Alternative Therapies in Health and Medicine aufgegriffen. Melatonin zeigte sich in der dort beschriebenen Fallstudie in Kombination mit anderen natürlichen Mitteln als wirksamer in der Behandlung von Sodbrennen als Omeprazol.

Fallbericht: Melatonin statt Säureblocker

Der Fallbericht handelte von einer 64jährigen Frau, die aufgrund einer Osteoporose keine Säureblocker mehr nehmen wollte. Der Ausstieg aus dem PPI-Teufelskreis gelang der Frau erst, als sie Melatonin in ihr Programm mit aufnahm.

Sie nahm täglich 6 mg Melatonin zusammen mit weiteren Nahrungsergänzungsmitteln, wie z. B. 5-Hydroxytryptophan, Methionin, Betain, B-Vitamine und andere mehr. Nach 40 Tagen konnte die Patientin die Säureblocker vollständig absetzen – ohne dass ein Rebound-Effekt oder sonstige Symptome aufgetreten wären.

Sie sehen also: Es gibt Mittel und Wege, Magenbeschwerden wie das Sodbrennen in den Griff zu bekommen und sich gleichzeitig von der Abhängigkeit von nebenwirkungsreichen Magenmedikamenten wie PPI zu befreien. Wenn auch Sie den Säureblocker-Ausstieg wirklich wollen, dann schaffen Sie ihn auch!

Silizium

Gepostet am 31. Juli 2019 um 13:50

SPURENELEMENTE

Silizium: Wie Sie einen Siliziummangel ausgleichen

• Autor: Carina Rehberg

• aktualisiert: 05.03.2019

© gettyimages.de/Image Sour

Silizium ist DAS Spurenelement für unsere Haut, unser Haar und unsere Nägel. Doch wussten Sie auch, dass Silizium immer dort zur Stelle ist, wo sich das Knochengewebe gerade regeneriert und Silizium daher für gesunde Knochen und Gelenke unverzichtbar ist? Silizium ist jedoch nur in wenigen Lebensmitteln enthalten. Gleichzeitig hält sich die Bioverfügbarkeit des Siliziums aus diesen Lebensmitteln in engen Grenzen. Siliziummangel ist heutzutage daher an der Tagesordnung. Mit Nahrungsergänzungsmitteln liesse sich der Siliziummangel beheben. Doch welches Präparat wählt man dazu?

Silizium ist ein unverzichtbares Spurenelement

Silizium ist eines der vielen Elemente aus denen sich unsere Erde zusammensetzt. Gleich nach dem Sauerstoff kommt es als zweithäufigstes Element in der Erdkruste vor. Dort ist es vorwiegend in verschiedenen Gesteinsarten zu finden, wo es in Verbindung mit Sauerstoff als Siliziumdioxid (SiO2) vorliegt. Obwohl Silizium zu den Spurenelementen zählt und somit im menschlichen Organismus nur in geringen Mengen benötigt wird, ist es nicht immer einfach, diese geringen Mengen aufzunehmen.

Die Relevanz des Siliziums findet kaum Beachtung

Der Wissenschaftler Hugo Schulz zählte zu den ersten, die zu der Erkenntnis gelangten, dass es kein einziges menschliches Gewebe gibt, in dem Silizium nicht vorhanden ist. Folglich muss Silizium für die Gesunderhaltung des ganzen Körpers eine ganz wesentliche Rolle spielen.

Diese Entdeckung von Schulz liegt jetzt etwa 40 Jahre zurück und dennoch zählt sie bis heute nicht zur medizinischen Allgemeinbildung. Das ist seltsam, denn wenn Silizium überall im Körper zu finden ist, liegt die Vermutung nahe, dass ein entsprechender Mangel auch in allen Bereichen des Körpers gesundheitliche Auswirkungen zeigen könnte.

Silizium für ein starkes Bindegewebe

Kennen Sie den Schachtelhalm? Eine Pflanze mit einem der höchsten Siliziumgehalte in der Pflanzenwelt. Versuchen Sie einmal die Schachtelhalmstängelchen zu zerreissen. Es ist nicht möglich. Diese sind nicht nur extrem biegsam, sondern gleichzeitig so stabil und unzerreissbar, dass sie unverwüstlich scheinen.

Im menschlichen Körper hat das Silizium ganz ähnliche Aufgaben. Es verleiht demBindegewebe - inklusive der Haut, der Knochen, der Knorpel, der Sehnen und Bänder - seine elastische Stabilität, indem es die Bildung der Bindegewebsfasern Elastin und Kollagen fördert.

Elastin hält, wie der Name bereits vermuten lässt, das Bindegewebe elastisch und Kollagen verleiht ihm seine Festigkeit. Fehlt Silizium im Bindegewebe, verliert es sowohl an Stabilität als auch an Elastizität.

Ein schwaches Bindegewebe oder verklebtes Bindegewebe erzeugt nicht nur die überwiegend von Frauen gefürchtete Cellulite, denn es hat neben der Strukturgebung noch weitere bedeutsame Aufgaben zur Erhaltung der Gesundheit. Diese bestehen einerseits darin, die Nährstoffversorgung jeder einzelnen Körperzelle zu gewährleisten und andererseits die Entsorgung der Zellgifte zu sichern.

Ein Siliziummangel im Bereich des Bindegewebes kann folglich sowohl zu Nährstoffdefiziten führen als auch zu einer Giftbelastung des Körpers beitragen. Die Folgeerkrankungen, zu deren Entwicklung ein Siliziummangel beitragen kann, können somit entsprechend vielseitig sein.

Silizium als Wasserspeicher

Eine weitere wichtige Eigenschaft des Siliziums ist seine Fähigkeit, das bis zu 300-Fache seines Eigengewichtes an Wasser binden zu können. Dadurch unterstützt es den Körper bei der Aufrechterhaltung seines Wasserhaushaltes, ohne den ein gut funktionierender Stoffwechsel nicht möglich wäre.

Auch für die Elastizität der Haut sowie die der Knorpel, Sehnen und Bänder ist das Wasserbindungsvermögen des Siliziums von grosser Bedeutung. Die Folgen eines Silizummangels können hier- gemeinsam mit einem Mikronährstoff- und Antioxidantienmangel - eine frühzeitige Hautalterung, Bänder- und Sehnenschwäche sowie eine degenerative Veränderung der Gelenke (z. B. Arthrose) hervorrufen.

Starke Knochen dank Silizium

Silizium ist ein Hauptelement der knochenbildenden Zellen. In seiner Funktion als Transportmittel beschleunigt Silizium die Einlagerung von Kalzium in die Knochen. Bei ausreichender Siliziumversorgung kann der Körper zudem die Produktion kollagener Fasern erhöhen. Somit ist Silizium ebenso am Aufbau wie auch an der Stabilität der Knochen massgeblich beteiligt.

Die Knochen sollten allerdings nicht nur stabil sein, sondern gleichzeitig auch eine gewisse Elastizität aufweisen. Andernfalls würden sie ziemlich schnell brechen. Damit das nicht passiert, ist die Anwesenheit von Elastin ebenso erforderlich wie die des Kollagens.

Elastin besteht aus verschiedenen, miteinander vernetzten Proteinen, die ihm seine Biegsamkeit und Spannkraft verleihen. Diese Eigenschaften sind für einen gesunden Knochenbau ebenso unverzichtbar wie die Stabilität. Wie praktisch, dass Silizium auch die Elastin-Produktion erhöht.

Silizium - Ein wichtiger Bestandteil der Blutgefässwände

Ebenso wie Silizium dem Bindegewebe Stärke und Elastizität verleiht, sorgt es auch in den Blutgefässen für eine gesunde Flexibilität. Ein Mangel an Silizium kann zu unflexiblen Gefässwänden führen, in denen das Blut weniger gut fliessen kann. Dies beeinträchtigt den gesamten Blutkreislauf, so dass eine ausreichende Nähr- und Sauerstoffversorgung des Körpers nicht mehr gewährleistet ist.

Darüber hinaus kann ein gestörter Blutfluss zu Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems führen, die mit unterschiedlichen Beschwerden, wie beispielsweise Bluthochdruck, Angina Pectoris, Arteriosklerose etc., einhergehen.

Silizium mobilisiert das Immunsystem

Auch zur Unterstützung des Immunsystem ist Silizium erforderlich, denn es aktiviert die Bildung sowohl von spezifischen Abwehrzellen (Lymphozyten) als auch von Fresszellen (Phagozyten). Diese wichtigen Immunzellen werden immer dann in grosser Anzahl benötigt, wenn Mikroorganismen (Bakterien, Pilze, Viren etc.) in den Körper eingedrungen sind oder auch wenn defekte Körperzellen eliminiert werden müssen.

Eine rundum gute Silizumversorgung in diesem Bereich kann daher zu äusserst positiven Auswirkungen auf die körpereigene Abwehrkraft führen.

Anhand dieser sicher nicht vollständigen Liste der Auswirkungen eines Siliziummangels auf die Gesundheit wird klar, warum der Körper auf dieses wichtige Spurenelement nicht verzichten kann.

Ein Siliziummangel läutet den Alterungsprozess ein

Es ist ausserdem wissenschaftlich längst belegt, dass der Siliziumanteil im Körper mit zunehmendem Alter abnimmt. Diese Entwicklung ist ein schleichender Prozess, der bereits im Jugendalter beginnt und schliesslich etwa ab dem 40. Lebensjahr körperlich spürbar und auch sichtbar wird.

Es machen sich erste degenerative Erkrankungen bemerkbar und das äussere Erscheinungsbild der Haut verändert sich - der Alterungsprozess hat begonnen.

Selbstverständlich kann niemand das Älterwerden verhindern, aber die Geschwindigkeit dieses Prozesses ist durchaus beeinflussbar. Hierzu müssen dem Körper allerdings ausreichende Mengen Silizium zugeführt werden, damit er seine eigenen Regenerationsmechanismen aktivieren und so einer beschleunigten Alterung entgegenwirken kann. Erst unter diesen Voraussetzungen setzt der ersehnte Anti Aging-Effekt ein.

Wie nun kann eine ordnungsgemässe Silizumversorgung am besten umgesetzt werden?

Drei Möglichkeiten zum Ausgleich eines Silizummangels

Wie bereits erwähnt, kann der Körper Silizium nicht selbst herstellen. Daher gibt nur zwei Möglichkeiten, einen Siliziummangel auszugleichen. Die erste wäre der Verzehr ausreichender Mengen siliziumhaltiger Lebensmittel, die zweite die Einnahme siliziumreicher Nahrungsergänzungen und die dritte die Verwendung siliziumreicher Heilpflanzen.

Silizium - Oft nicht gut verwertbar

Die Siliziummoleküle in pflanzlichen Lebensmitteln sind relativ gross, sodass sie vom menschlichen Organismus oft nicht gut genutzt werden können. Daher wird auch nur ein Teil der zugeführten Siliziummenge tatsächlich vom Körper verwertet. Der Rest wird über die Nieren und den Darm ungenutzt ausgeschieden.

Erschwerend hinzu kommt unsere heutige intensive Landwirtschaft. Sie führt dazu, dass die Pflanzen allgemein weniger Nähr- und Vitalstoffe - und somit auch weniger Silizium - aus dem Boden aufnehmen können.

Siliziumhaltige Lebensmittel

Die industrielle Weiterverarbeitung der Lebensmittel reduziert den Siliziumanteil zusätzlich. Besonders deutlich wird dies am Beispiel des Getreides. Hier ist Silizium - so wie viele andere Vitalstoffe auch - in erster Linie in den Randschichten des Korns vorzufinden. Wird dieser Teil bei der Verarbeitung entfernt, enthält das Getreide (Weissmehlprodukte) nahezu kein Silizium mehr.

Aus diesem Grund ist es wichtig, vollwertig zu essen, also Vollkornprodukte zu wählen, insbesondere Hafer ist eine gute Siliziumquelle. Aber auch Hirse und Kartoffeln liefern gewisse Siliziummengen.

Die Braunhirse enthält sehr viel Silizium, man nimmt davon jedoch nur zwei bis drei Esslöffel täglich in gemahlener Form z. B. ins Müsli oder gibt sie als Zutat in den Brotteig.

Siliziumreiche Nahrungsergänzungen

Bei den siliziumreichen Nahrungsergänzungen gibt es verschiedene Produkte, wie etwa kolloidale Siliziumformen, z. B. das kolloidale Silicium aus Island von GeoSilica, das eine sehr hohe Bioverfügbarkeit hat und - je nach Bedarf - mit Magnesium, mit Mangan, mit Zink und Kupfer oder einfach pur zur Verfügung steht.

Auch Produkte aus Bambusextrakt liefern sehr viel Silizium, hier kompensiert der höhere Siliziumgehalt die u. U. schlechtere Bioverfügbarkeit.

Das Schüsslersalz Nr. 11 (Silicea D12) kann unterstützend eingenommen werden. Es versorgt selbst nicht mit Silizium, fördert aber die Aufnahme von Silizium in die Zelle und Gewebe.

Siliziumreiche Heilpflanzen bei Siliziummangel

Auch siliziumreiche Heilpflanzen können dabei helfen, den Siliziumbedarf zu decken, z. B. die Brennnessel oder das Zinnkraut (= der weiter oben genannte Ackerschachtelhalm).

Die Brennnessel kann sehr gut als Gemüse eingesetzt werden. Wer nicht dazu kommt, frische Brennnesseln zu pflücken und sie entsprechend zuzubereiten, kann auch sehr einfach das Brennnesselblattpulver verwenden. Dieses mixt man in seinen Smoothie, rührt es in Säfte, mischt es in selbst gemachte Brotaufstriche oder direkt in den Brotteig – und versorgt sich so ganz nebenbei mit einer Extraportion Silizium und vielen weiteren wertvollen Pflanzenstoffen.

Das Zinnkraut hingegen ist nur als Tee zu geniessen. Doch ist ein "normaler" Zinnkrauttee sehr siliziumarm. Es bedarf daher einer besonderen Zubereitungsmethode, um so viel Silizium wie nur möglich aus dem Schachtelhalm in den Tee zu befördern. Man bereitet für diesen Zweck ein sog. Mazerationsdekokt zu. Erst dann löst sich das Silizium aus der Pflanze, gelangt ins Wasser und kann jetzt getrunken werden.

Dazu weicht man den Schachtelhalm über Nacht in kaltem Wasser ein und kocht ihn dann nach einer Einweichzeit von mindestens 12 Stunden 10 bis 30 Minuten lang.

Bei Verdacht auf Siliziummangel oder einer Aluminiumbelastung (Silizium hemmt die Aluminiumaufnahme) lohnt es sich jedoch, ein hochwertiges Silizium-Präparat einzunehmen, da man nur mit diesem gezielt garantierte Siliziummengen zu sich nehmen kann. Denn der Siliziumgehalt im Tee oder in der Nahrung kann ja nicht mit Sicherheit festgestellt werden.

Die Silizium-Kur

Wenn Sie Silizium als Nahrungsergänzung einnehmen möchte, dann empfiehlt es sich, dies kurmässig über einen Zeitraum von 3 bis 6 Monaten zu tun. Erst dann machen sich die Auswirkungen der optimierten Silizium-Versorgung bemerkbar.

Zu den sichtbaren Auswirkungen einer guten Siliziumversorgung zählen ein geglättetes Hautbild, gesunde Fuss- und Fingernägel sowie kräftiges und glänzendes Haar. Auch der beschleunigte Haarneuwuchs gehört zu den vielen bekannten Ergebnissen einer – sowohl innerlichen (Tropfen) als auch äusserlichen (Haartonikum) – Anwendung von Silizium.

Siliziummangel messen

Einen Siliziummangel festzustellen, obliegt der Diagnose eines versierten Arztes. Er kann den Siliziumstatus mittels einer Vollblutanalyse in einem darauf spezialisierten Labor messen lassen und so die aktuelle Versorgungssituation konkret beurteilen. Im Unterschied zu üblichen Blutuntersuchungen wird bei der Vollblutanalyse die Bestimmung des Siliziums nicht nur im Serum, sondern zusätzlich auch in den Blutzellen gemessen. Daher wird diese Blutanalyse als besonders aussagekräftig angesehen.

 

 

Bor

Gepostet am 31. Juli 2019 um 13:10

Bor – Wirkung für die Gesundheit

August 2018 von Dietmar Waßner

Bor – Das Spurenelement soll wichtiger für den Körper sein als allgemein angenommen wird. In diesem Artikel erfährst du alles zur Wirkung (Arthrose, Testosteron), möglichen Nebenwirkungen und was man bei der Dosierung und Einnahme als Nahrungsergänzungsmittel unbedingt beachten sollte.

 

Was ist Bor?

Bor ist ein chemisches Element mit der Ordnungszahl 5 und zählt zu den Halbmetallen. Es ist schwarz, tritt sehr selten auf und kommt in der Natur ausschließlich als Verbindung mit Sauerstoff vor.

Bor ist aufgrund seiner Seltenheit ein Spurenelement, das momentan noch von den meisten Forschern als nicht essentiell für den Menschen, also als nicht lebensnotwendig, eingestuft wird.

Für Pflanzen gilt Bor jedoch als essentieller Nährstoff und somit sind pflanzliche Lebensmittel wie Nüsse, Beeren oder Bohnen gute natürliche Quellen für das Spurenelement.

Im Körper des Menschen besitzt Bor sehr interessante Auswirkungen auf den Stoffwechsel von Hormonen und die Aktivität bestimmter Stoffwechselenzyme.

Außerdem wirkt es sich auf die Funktion anderer Mikronährstoffe, darunter Magnesium, Calcium und Vitamin D aus.

Bor wird des Weiteren als Nahrungsergänzungsmittel, meist in Form von Kapseln oder Tabletten, eingenommen.

Es gibt sehr interessante Studien zur Wirkung von Bor, wenn es als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen wird.

Unter anderem zeigen sich erste Anzeichen für eine förderliche Wirkung auf das freie Testosteron und eine mögliche Anwendung bei Arthritis.

Vorkommen in Lebensmitteln

Bor kommt in vielen pflanzlichen Lebensmitteln vor und durch die Ernährung nimmt der Mensch im Durchschnitt ca. 1,5-2 mg täglich zu sich.

Es ist nicht genau erwiesen, wie hoch der Gehalt des Spurenelements in verschiedenen Lebensmittel ist. Zu den besten Quellen zählen jedoch:

• Bohnen

• Kartoffeln

• Brokkoli

• Zwiebeln

• Orangen

• Äpfel

• Beeren

• Pfirsiche

• Avocados

• Walnüsse

• Mandeln

• Erdnüsse

• Kaffee

• Milch

• Rotwein

Bormangel

Da Bor aktuell als nicht-essentiell für den Menschen gilt, gibt es keine offiziellen Einnahmeempfehlungen.

Einige Forscher gehen bei der Einnahme von weniger als 0,23 mg Bor täglich von einem Bormangel aus.

Ein Bormangel kann sich auf die Aktivität der Gehirnwellen auswirken und Studien zeigen, dass eine borarme Ernährung (0,25 mg täglich) im Vergleich zu einer borreichen Ernährung (3,25 mg täglich) mit einer niedrigeren geistigen Leistungsfähigkeit einhergeht. [Studie]

Bor als Nahrungsergänzungsmittel

Bor wird als Nahrungsergänzungsmittel u.a. von Bodybuildern und anderen Sportlern eingenommen, weil es sich positiv auf das freie Testosteron oder auch das Vorläuferhormon DHEA auswirken soll. Dieses Thema wird im nächsten Abschnitt ausführlicher besprochen.

Bor wird auch bei Arthritis und zur Stärkung der Knochen supplementiert. Auch diesen Themenbereich besprechen wir noch ausführlicher in diesem Artikel.

Manche nehmen es auch, um die kognitive Leistungsfähigkeit zu verbessern und Konzentration sowie Lern- und Gedächtnisvermögen zu stärken.

Wie oben gezeigt kann eine borarme Ernährung mit einer schlechteren geistigen Leistungsfähigkeit einhergehen. Jedoch mangelt es an weiteren Forschungsergebnissen in diesem Bereich.

Einige Frauen nehmen Bor auch gegen Menstruationsschmerzen

Borax und Borsäure sind Formen des Spurenelements, die zur Nahrungsergänzung eingenommen werden.

Bor und Testosteron

Testosteron wird im Körper zu mehr als 40 % an das sexualhormonbindende Globulin (SHBG) und zu mehr als 50 % an Albumin gebunden.

Nur etwa 2% liegen als freies Testosteron vor. Die Werte des ungebundenen Testosterons sind die interessanten, denn nur in dieser Form ist Testosteron biologisch wirksam und kann sich positiv auf Muskelwachstum, Stimmung und Motivation auswirken.

Bor soll sich positiv auf diese Form des Testosterons auswirken.

In einer Studie (2011) nahmen 10 männliche Teilnehmer über einen Zeitraum von 7 Tagen einmal täglich 10 mg Bor zu sich. Die Blutwerte der Probanden hatten sich nach dieser Woche im Schnitt wie folgt verändert [Studie]:

• Das freie Testosteron war um 28% erhöht.

• Das freie Östrogen war um 39% gesunken

• Dihydrotestosteron (DHT) war um 10% erhöht

Eine weitere Studie, die primär die Auswirkungen von Bor auf die Vitamin D-Werte analysiert im Fokus hatte, fand als Nebenresultat ebenfalls einen positiven Effekt auf das freie Testosteron der Teilnehmer.

In dem Versuch nahmen 13 männliche Personen 6 mg Bor (Calcium-Fructoborat) über einen Zeitraum von 2 Monaten zu sich.

Nach dem Versuchszeitraum waren die Werte des freien Testosterons im Schnitt um 29,5% höher als vor der Bor-Supplementation. [Studie]

Tierstudien konnten zeigen, dass toxisch hohe Mengen an Bor ebenfalls die Testosteronwerte erhöhen. [Studie]

Welche Aussagekraft dieses Ergebnis besitzt, ist jedoch unklar, da es sich um extrem hohe Mengen handelte.

In einer Studie an Bodybuildern ergab die Einnahme von 2,5 mg Bor täglich keine signifikanten Effekte auf die Testosteronwerte. [Studie]

Fazit: Aufgrund der geringen Studienlage und einer kleinen Teilnehmerzahl in den existierenden Studien kann im Moment nicht gesagt werden, wie sich die Einnahme von Bor auf das freie Testosteron auswirkt.

Einige Ergebnisse sind jedoch sehr interessant und bedürfen weiterer Untersuchungen. Die existierenden Versuche deuten an, dass eine tägliche Einnahme von 6-15 mg Bor notwendig ist, um einen Effekt zu erzielen.

Wirkung bei Arthrose und Arthritis

Bor wird oft zur Linderung von Arthritis- und Arthrose-bedingten Schmerzen eingenommen.

Seit 1963 existiert die Vermutung, dass das Spurenelement bei Arthrose gegen die Entzündung der Gelenke wirken könnte, und zwar in einer Dosierung von 6 mg täglich. [Studie]

In einer Pilotstudie mit 20 Arthrose-Patienten konnte gezeigt werden, dass die Teilnehmer bei Einnahme dieser Menge Bor zu 50% über Verbesserungen berichten (im Vergleich zu 10% in der Kontrollgruppe) [Studie]

Epidemiologische Untersuchungen deuten an, dass die Häufigkeit von Arthritis in Regionen mit geringer Boraufnahme höher ist. [Studie]

Bor scheint des Weiteren einen förderlichen Effekt auf den Calciumstoffwechsel bei post-menopausalen Frauen haben zu können, wodurch die Knochengesundheit bei diesen Personen erhöht werden kann. [Studie]

Fazit: Es gibt nur wenige Studien, die für eine förderliche Wirkung bei Arthritis- und Arthrose-bedingten Beschwerden sprechen.

Die existierenden Forschungen sind interessant, doch im Moment ist noch nicht klar, welche Rolle Bor für Gelenke und Knochen spielt und welchen Effekt es auf den Stoffwechsel anderer Mineralstoffe besitzt.

Nebenwirkungen

Bor gilt bei angemessenen Dosierung (sh. nächster Abschnitt) als ungefährlich.

Bei Mengen über 20 mg gibt es Befürchtungen, dass es zu männlicher Unfruchtbarkeit kommen könnte.

Sehr hohe Mengen können zu einer Borvergiftung führen. Schwangere und stillende Mütter sollten tendenziell eher geringere Mengen einnehmen.

Insgesamt scheint Bor auch über einen längeren Einnahmezeitraum in angemessener Dosierung recht sicher zu sein.

Anwendung, Dosierung, Einnahme

Bor wird meist in Form von Natriumtetraborat (Borax) als Kapseln oder Tabletten eingenommen. Die empfohlene tägliche Einnahmemenge ist unklar.

Die geringste aktive Dosierung von Bor scheint 3 mg täglich zu sein. In Studien zu Arthrose wurden 6 mg täglich eingenommen und in Studien zu Testosteron 10mg täglich.

Die maximal tolerierbare tägliche Einnahmemenge scheint bei 20 mg für einen gesunden Erwachsenen zu liegen. Mehr als diese Menge sollte also keinesfalls eingenommen werden.

Schwangere und stillende Mütter sollten keinesfalls mehr als 17 mg Bor täglich einnehmen.

 

 

DMSO

Gepostet am 21. Juli 2019 um 5:45

 

Über DMSO gibt es weltweit ca. 11.000 Studien und ca. 40.000 Artikel über die positiven Wirkungen von DMSO - Ist schon unglaublich, dass die Pharmaindustrie Wissen so unterdrücken kann! DMSO kann die Haut reizen und für einige Minuten kann Juckreiz entstehen. In seltenen Fällen kann DMSO eine allergische Reaktion erfolgen. Dann einfach die Haut vorsichtig abwaschen und nicht mehr verwenden. Nach ca. 30 Minuten beginnt man die schmerzstillende Wirkung zu spüren.

Beim Auftragen von DMSO sollten Hände und Hautoberfläche sauber sein, da DMSO ein Organisches Lösungsmittel ist und Stoffe, die sich auf der Hautoberfläche befinden, mit in den Körper durch die Haut hindurch gehen. Keine Textilien auf der Haut tragen bis alles abgetrocknet ist (ca. 20 Minuten)! Der Forscher nennt das eine Taxi-Funktion. Saubere Hände, einen sauberen Wattebausch mit DMSO eintränken und über die sauber gewaschene und trockene Stelle die schmerzt leicht darüber streichen bis ein öliger Film entsteht. Dann warten bis es eingetrocknet ist. Am besten sprühen. Die Haut ist während der ersten 15 Minuten empfindlicher als gewöhnlich. Hilft auch bei Tieren, offenen Wunden und verkrampften Händen. 

Organisches Lösungsmittel für viele Einsatzbereiche - hohe Reinheit 

Hinweis betreffend DMSO: 

Im Glasbehältnis dicht verschlossen und vor Licht schützen. Bei niedrigen Temperaturen unter 18°C kristallisiert DMSO. Bei circa 20 - 22°C wird es wieder flüssig. Ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren! 

Inhaltsstoffe:  Dimethylsulfoxid 99,99


DMSO hilft bei:

• ist Wachstumshemmend für Bakterien

• hat entwässernde Wirkung

• ist Blutgefäss erweiternd

• steigert die Blutzufuhr

• entspannt die Muskulatur

• hemmt die Verklumpung von Blutplättchen

• Schlaganfall

• Gewebeschutz bei Durchblutungsstörungen. (z.B. erfrorene, schon schwarz verfärbte Hände und Füsse werden dadurch wieder gerettet)

• kann man intravenös geben z. B. bei Schlaganfall (Wenn es innerhalb von 30 Minuten gegeben wird, hat die Person keinerlei Schäden durch den Schlaganfall)

• ist 7-mal sicherer als Aspirin (keine Magen-Darm Blutungen)

• Auf offene Wunden gesprüht verkrusten die Wundränder nicht und die Wunde kann sich schneller schliessen

• Verschliesst selbst starke Wunden bei Tieren ohne dass eine OP nötig ist. Das Gewebe heilt wieder aus

• Beginnende Beweglichkeit bereits nach 5 Minuten bei Verkrümmten verhärteten Fingern

• weicht Narbengewebe auf, Narben werden weniger sichtbar

• lässt Narbengewebe nicht wuchern

• lindert jeden akuten Schmerz

• abschwellend

• entzündungshemmend

• Verstauchungen

• Zerrungen

• Knochenbrüche

• akute Entzündung, z.B. Schleimbeutelentzündung

• Arthrose

• Arthritis

• Unfallverletzungen

• Unerträgliche Schmerzen von Knochenverschleiss

• Nervenschmerzen z. B. Ischias

• Ziehung von Weisheitszähnen

• Schürfwunden

• Verbessert die Wirkung von Medikamenten

• Frostschäden, Erfrierungen

• Allergisches Ekzem

• Blockaden 

Mehr Arzneimitteltote als Verkehrstote

Gepostet am 8. Mai 2019 um 7:10

Mehr Arzneimitteltote als Verkehrstote

In einer statistischen Auswertung fanden US-amerikanische Analytiker heraus, dass tödliche Verkehrsunfälle im Jahre 2009 seltener waren als Todesfälle, die von Arzneimitteln verursacht wurden. Innerhalb der letzten 27 Jahre starben allein in den USA drei Millionen Menschen infolge einer Medikamenteneinnahme. An Vitaminpillen starb im selben Zeitraum kein einziger Mensch. Und das, wo doch immer wieder von Seiten offizieller Gesundheitsexperten verkündet wird, Vitaminpräparate könnten der Gesundheit schaden und Medikamente seien die einzige wissenschaftlich abgesicherte Möglichkeit, um die Gesundheit zu verbessern.

Selbstmord nach Ritalin®?

Während also beispielsweise die ausreichende Versorgung mit lebensnotwendigen Mikronährstoffen wie z.B. Vitamin D immer wieder mit einem reduzierten Risiko für Krankheiten wie Diabetes, Multiple Sklerose oder sogar Krebs in Verbindung gebracht werden, liest man regelmässig von Arzneimittel-Nebenwirkungen, die gerade diese Krankheiten verursachen bzw. begünstigen können.

So wurde der Topseller unter den verschreibungspflichtigen Medikamenten (Ritalin®;), den täglich Millionen von Kindern schlucken, mit der Entwicklung von Diabetes, aber auch mit Selbstmordgedanken in Verbindung gebracht.

Psychopillen statt Diagnostik

Das Schlimmste daran ist jedoch, dass wohl mehr als der Hälfte der US-Amerikaner im Laufe ihres Lebens eine Psychose diagnostiziert wird, obwohl sie möglicherweise gar keine haben. Das grosse Vakuum im Bereich der Diagnostik für psychische Störungen führt immer wieder dazu, dass Psychopharmaka verschrieben werden, wo sie gar nicht nötig wären - wenn eine ordentliche Anamnese durchgeführt worden wäre.

Menschen statt Versuchskaninchen?

Bekannt wurde inzwischen ausserdem, dass die Herstellerfirmen von Psychopharmaka einiges zu tun bereit sind, um ihre Umsätze zu sichern und um auch solche Präparate auf dem Markt zu belassen, die bewiesenermassen tödliche Nebenwirkungen haben können.

So hat der Hersteller des Antidepressivums Prozac® (Wirkstoff Fluoxetin) Eli Lilly & Co offenbar jahrelang verschwiegen, dass Prozac® bei manchen Patienten zu ernsthaften Selbstmordabsichten führen könne.

Das wussten Eli Lilly & Co übrigens seit den 1980er Jahren, als die entsprechenden Studien genau diesen Schluss nahe legten, sagten aber kein Wort darüber und liessen zu, dass Prozac® annähernd 55 Millionen mal verschrieben wurde.

Erst der Psychiater Martin Teicher (Harvard University) übermittelte die entsprechenden Informationen der Presse und meinte, dass das amerikanische Volk in diesem Falle wohl als Versuchskaninchen in einem langjährigen Grossexperiment benutzt worden sei.

In Kombination mit anderen Medikamenten kann Prozac® auch auf anderem Wege zum Tode führen. Wird Prozac® beispielsweise Brustkrebspatientinnen verordnet, die gleichzeitig das Brustkrebsmittel Tamoxifen erhalten, dann hemmt es die Wirkung von Tamoxifen und führt auf diese Weise zu einer höheren Sterblichkeit durch den Krebs.(1)

Aus demselben Hause wie Prozac® stammt Strattera® (Atomoxetin), ein Medikament, das im Jahre 2005 für die Anwendung bei ADHS von Kindern und Jugendlichen zugelassen wurde. Chemisch ähnelt es stark Prozac®.

Und so verwundert es nicht, dass der Hersteller kurz nach der Zulassung eine Warnung kundgeben musste, in der darauf verwiesen wird, dass Atomoxetin nicht nur zu Aggressivität, sondern - genau wie Prozac® - auch zu Selbstmordgedanken und Selbstmordversuchen führen könne.(2)

Blutverdünner: Trotz Hunderten von Todesfällen überwiege der Nutzen

Als besonders riskant in Bezug auf eine mögliche Lebensgefahr gelten jedoch die sog. Blutverdünner bzw. Gerinnungshemmer wie z.B. Marcumar® (Phenprocoumon). Besonders nach Operationen sollen sie das Risiko für Thrombosen und Embolien hemmen.

Viele Menschen nehmen diese Medikamente jedoch dauerhaft ein, um beispielsweise die Gefahr eines Schlaganfalls zu reduzieren. Allerdings kann es dabei zu lebensbedrohlichen inneren Blutungen kommen. Normalerweise - so heißt es - überwiege jedoch der Nutzen den Schaden. Das bedeutet nun nicht, dass es gar keinen oder vielleicht nur einen geringen Schaden gäbe, sondern nur, dass der Schaden eben kleiner sei als der Nutzen.

Der Schaden kann sich aber dennoch in einigen Hundert Todesfällen äußern - wie das z. B. beim relativ neuen Blutverdünner Pradaxa® (Dabigatranetexilat) der Fall ist. Nach den ersten 50 Todesfällen verkündete der Hersteller Boehringer Ingelheim, dass diese Zahl durchaus noch "realistisch" sei, also offenbar keinen Grund zur Besorgnis darstelle.

Schließlich sei das Blutungsrisiko bei Gerinnungshemmern bekannt. Ob sich die Betroffenen bzw. ihre Hinterbliebenen von diesem bewundernswerten "Realismus" trösten lassen, möge dahingestellt bleiben.

Darüber hinaus hatte sich im Nachhinein gezeigt, dass die vom Hersteller angegebenen Todesfallzahlen in Wirklichkeit fünfmal höher waren. Nichtsdestotrotz bleibt das Medikament auf dem Markt.

Die Europäische Zulassungsbehörde für Arzneimittel (EMA) hielt es für ausreichend, der Ärzteschaft eine entsprechende Information zukommen zu lassen und einen eindeutigen Warnhinweis in der Packungsbeilage einzuflechten, da das höhere Blutungsrisiko fast nur bei Menschen mit Nierenproblemen auftauche.(3)

Tödliches Medikament bei Brustkrebs?

Zu ganz massiven inneren Blutungen, zu Darmperforationen, arteriellen und venösen Thrombosen, Herzinfarkten und damit zum Tode kann auch das Krebsmittel Avastin®(Bevacizumab) führen.

Da es für die Patienten gleichzeitig kaum einen besonderen Nutzen bringt, ist die FDAgeneigt, dem Medikament die Zulassung für seinen Einsatz bei Brustkrebs wieder zu entziehen. Die EMA sieht das anders. Sie ist der Auffassung, dass die in Studien belegte sog. progressionsfreie Überlebensrate von knapp 3 Monaten die möglichen katastrophalen Nebenwirkungen rechtfertige.(4)

Diabetes-Medikament tötet Hunderte Diabetiker

Tödliche Herzinfarkte können auch die Folge von manchen Antidiabetika sein. So starben allein im dritten Quartal 2009 über 300 Diabetiker nach der Einnahme des Diabetes-Medikamentes Avandia® (Wirkstoff Rosiglitazon).

Im Jahre 2010 wurde es von der EMA aus dem europäischen Verkehr gezogen, nachdem der britische Hersteller GlaxoSmithKline immer wieder versichert hatte, wie unbedenklich sein Produkt doch sei, nur um anschließend - nachdem sich herausgestellt hatte, dass Glaxo vermutlich Daten zurückgehalten hatte, die eindeutig auf das signifikant erhöhte Herzinfarktrisiko hinwiesen - zu verkünden, dass man das Produkt voraussichtlich vom Markt nehme.(5)

Schlank, aber tot

Bei all den genannten Medikamenten handelt es sich um Arzneimittel, die bei wirklich ernsthaften Beschwerden eingesetzt werden, die Betroffenen also grundsätzlich gerne ein gewisses Risiko eingehen, um - mit etwas Glück - zu denjenigen zu gehören, die eher den Nutzen als den Schaden des Medikamentes miterleben dürfen.

Wer jedoch würde den Tod riskieren wollen, nur um ein paar Kilogramm an Gewicht zu verlieren? Sicher kaum jemand. Leider wussten diejenigen Menschen, die den Lipidsenker Mediator® (Benfluorex) einnahmen, der u.a. als Schlankheitsmittel eingesetzt wurde, nichts von diesem Risiko.

Benfluorex war 35 Jahre lang auf dem europäischen Markt (allerdings nicht in Deutschland), bevor man ihm die Zulassung entzog.

Man stellte fest, dass in dieser Zeit etwa 500 Menschen an den Auswirkungen des Appetitzüglers (schwere Herzklappenschäden) verstorben waren. Immerhin kann man jetzt stolz sagen, dass zu Benfluorex eine ausführliche Langzeitstudie vorliegt und sich die 500 Toten als Opfer des Fortschritts fühlen dürfen.(6)

Zahl der Todesfälle durch Medikamente steigt

Die Existenz einer Zulassung für ein Medikament ist also noch längst nicht die Garantie für dessen Unbedenklichkeit.

US-Soziologen rund um David P. Phillips von der Universität von Kalifornien/San Diego hatten schon vor drei Jahren verkündet (nach der Auswertung von 50 Millionen Totenscheinen), dass die Zahl der Todesfälle durch Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen von Medikamenten innerhalb von 21 Jahren (von 1983 bis 2004) um über 360 Prozent gestiegen sei - und bei dieser Zahl waren die Todesfälle, die sich durch ungünstige Wechselwirkungen der Medikamente mit Alkohol oder anderen Drogen ereignet hatten, noch gar nicht mitgezählt.(7)

FDA nimmt 500 Medikamente vom Markt

Auch die FDA (amerikanische Behörde für die Arzneimittelzulassung) kommt langsam dahinter, dass diese vielen negativen Begleiterscheinungen von Medikamenten nicht nur in seltenen Fällen auftreten - wie es so gerne heisst - sondern vielleicht doch ein wenig öfter. Und so nahm sie im letzten Jahr mehr als 500 Erkältungs- und Allergiemedikamente aufgrund von gesundheitlichen Bedenken vom Markt.

Vom Schmerzpatient zum Dialysepatient

Besonders häufig werden jedoch nach wie vor Schmerzmittel - verschreibungspflichtige, aber auch frei verkäufliche - eingenommen. Diese schaden ganz besonders den Nieren.

Bei einer regelmässigen Einnahme von Schmerzmitteln - wie das etwa bei rheumatischen Erkrankungen der Fall sein kann - ist eine Nierenschwäche fast schon vorprogrammiert. Von "regelmässiger Einnahme" spricht man, wenn pro Monat 15 Schmerztabletten eingenommen werden. Das wäre eine Tablette alle zwei Tage.

Viele Schmerzpatienten nehmen ihre Schmerzmittel jedoch täglich. Und so verwundert es nicht, dass die meisten Dialysepatienten einst Schmerzpatienten waren. Im Klartext heisst das: Die meisten Fälle von Nierenversagen ereignen sich als direkte Folge einer regelmässigen Schmerzmitteleinnahme.

Kein Medikament ohne Nebenwirkung

Glücklicherweise sind nicht alle Schmerzmittel in gleichem Masse nierengefährlich. Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Ibuprofen - so heisst es - wären deutlich nierenfreundlicher und werden gerne solchen Patienten wärmstens ans Herz gelegt, die sich Sorgen um ihre Nieren machen.

Prima, die Nieren wären also gerettet. Doch leider gilt Acetylsalicylsäure als jener Wirkstoff, der bei langfristiger Einnahme zu den bekannten Magen-Darm-Blutungen führen kann (und damit für jährlich Tausende von Todesfällen infolge innerer Blutungen zuständig ist) und - genau wie Ibuprofen auch - zu Bluthochdruck führen kann.

Paracetamol hingegen schont vielleicht ebenfalls die Nieren, schadet dafür jedoch umso mehr der Leber. Ja, es soll gar für zwei Drittel der Fälle mit akutem Leberversagen verantwortlich sein.

Wir können also getrost davon ausgehen, dass die Einnahme von Medikamenten - insbesondere wenn sie regelmässig über einen längeren Zeitraum erfolgt - niemals ohne bedenkliche Nebenwirkungen verlaufen wird und daher die Suche nach Alternativen (die an der Ursache der Beschwerden ansetzen) als äusserst empfehlenswert zu beurteilen ist.

Ein gesundes Leben beschützt Sie vor Medikamenten

Fazit: Medikamente bergen ein höheres Todesrisiko als Auto zu fahren. Während unfallfreies Autofahren jedoch völlig gesund ist, birgt die Einnahme von Medikamenten - auch wenn sie nicht zum Tode führt - das Risiko von gleich mehreren schädlichen Nebenwirkungen.

Medikamente möglichst zu vermeiden, gehört daher zu einer gewissenhaften modernen Gesundheitsvorsorge. Wer gleichzeitig auf eine gesunde Ernährungs- und Lebensweiseachtet, sich mit hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln versorgt und reichlich grüne Säfte oder Smoothies trinkt, kann seine Fitness und Gesundheit deutlich erhöhen - und zwar ganz ohne negative Nebenwirkungen und auch ohne ein Todesrisiko, das dem im Strassenverkehr ähnelt.

Für Sie gelesen bei: Zentrum der Gesundheit.de

 

 

Liposomal

Gepostet am 23. April 2019 um 16:50

Die Revolution

 

Seit einiger Zeit findet ein Umdenken in der Gesundheitswelt statt. Funktionale Stoffe aus der Natur und Wissen aus traditioneller Heilkunde können durch das Verständnis der Biochemie als wirksam bestätigt werden. Das große Potenzial natürlicher Wirkstoffe wird durch intensive Forschung sichtbar.

 

Wie können wir das für uns nutzen?


Die Problematik herkömmlicher Nahrungsergänzungsmittel findet sich in ihrer Beschaffenheit. Das Ziel eines jeden Wirkstoffes sind die Zellen unserer Gewebe, über den Blutstrom erreicht. Intravenös verabreichte Nahrungsergänzungsmittel sind in der Theorie also die logische Wahl für einen schnellen Transport zum Wirkort. In der Praxis gibt es jedoch Komplikationen durch Ablehnung der Behandelten, ein höheres Infektionsrisiko durch die Kanülen und die Gefahr der Überdosierung. Aus diesem Grund sind oral verabreichte NEMs allgegenwärtig, sie sind die erste und bis jetzt auch oft die einzige Wahl, wenn es um die Verbesserung der eigenen Gesundheit geht.

Herkömmliche Optionen zur Aufnahme von Nahrungsergänzungsmitteln

 

Ihr Problem ist ihre Ineffizienz, die den Ruf der Nahrungsergänzungsmittel über lange Zeit geschädigt hat. Einige empfindliche Wirkstoffe verlieren während des Passierens des Magen-Darm-Traktes einen Großteil ihrer Aktivität oder werden schlichtweg nicht in die Zellen aufgenommen. Sind Moleküle zu groß, verfügen über eine zu hohe Wasserlöslichkeit für ihre Aufnahme oder sind zu hydrophob, um gelöst zu werden, können sie somit nicht die Darmwand passieren und erfüllen ihre Funktion nicht. Der Großteil wird über Darm oder Niere ungenutzt wieder ausgeschieden.

 

Wie kann also die Effizienz einer Injektion mit der einfachen Anwendung einer Tablette kombiniert werden?

 

Die Antwort: Durch Liposomen. Funktionale Nanokörper aus Phospholipiden.

 

Studien aus Medizin und Ernährungswissenschaften bestätigen eine durch Liposomen bis zu 30-fach gesteigerte Bioverfügbarkeit, die Rate also, mit der der aktive Stoff in unseren Blutkreislauf gelangt. Außerdem können die sogenannten Nutraceuticals über diese Form oral eingenommen werden.

 

Liposom

Wie funktionieren Liposomen?

 

Liposomen sind Lipidbläschen, deren äußere Hülle eine Doppelmembran ist, wie man sie auch in allen biologischen Membranen des Körpers finden kann.


Sowohl in ihrem wässrigen Inneren als auch innerhalb ihrer fettlöslichen Doppelmembran können sie unterschiedliche Substanzen unabhängig ihrer Ladung, Größe oder Struktur transportieren, wobei sie vor körpereigenen Enzymen des Verdauungstraktes und in einigem Umfang sogar vor der Magensäure geschützt werden.

 

Die Phospholipide, die diese Aufgabe übernehmen, sind für die Herstellung von Liposomen meist pflanzlicher Herkunft, z.B. aus Sonnenblumen. Liposomen sind in der Lage, mit Zellmembranen zu verschmelzen, da sie gleich aufgebaut sind. Da sich Phospholipide also in Membranen befinden, welche Bausteine jeglichen Lebens sind, ist ihre Aufnahme Priorität, somit gelangen sie sehr leicht an ihr Ziel.

 

Wie gelangt das Liposom mit dem Wirkstoff an sein Ziel?

 

Ziel ist es, den Blutkreislauf über die Schleimhaut- und Darmepithelzellen zu erreichen. Ein Liposom kann mit den Zellen fusionieren und seinen Aktivstoff direkt übergeben. Es kommt zu einer nahezu vollständigen Aufnahme! Durch diese optimierte Absorption kann die Bioverfügbarkeit maßgeblich gesteigert werden, die Wirkung ist optimal.

 

Nebenwirkungen einiger hochdosierter Mineralien wie Magnesium können umgangen werden. Ein Zuviel Magnesium im Darm würde lediglich eine Ausschwemmung fördern und Durchfall hervorrufen, Liposomales Magnesium hingegen wird nicht im Darm aufgehalten.

 

Zusammengefasst sind liposomale Nahrungsergänzungsmittel hoch bioverfügbare, effiziente funktionale Lebensmittel, welche einfach und oral eingenommen, gut für den alltäglichen Gebrauch geeignet sind.

 

Endlich kann das Potential natürlicher Wirkstoffe genutzt werden!

 

Fusionierung

 

Liposomen als Turbo mit Actinovo

 

Mit ActiNovo bieten wir nun das innovative Transportsystem "Liposom" für den Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln an. Nehmen wir Vitamin C als Beispiel: Eingeschlossen und geschützt in Liposomen kann das Vitamin direkt an und in die menschliche Zelle gelangen und sein Werk als Antioxidans beginnen.

 

 


 

Liposomal

Gepostet am 23. April 2019 um 16:30

Aufbau und Eigenschaften

Durch die liposomale Formulierung von Nahrungsergänzung ist es möglich, empfindliche Stoffe zu schützen. Liposomen ermöglichen einen zielgerichteten und selektiven Transport von Vitalstoffen an jene Stellen im Organismus, an denen sie benötigt werden. Eine liposomale Formulierung steht aufgrund der Eigenschaften des Liposoms den meisten Vitalstoffen offen.

Auf dem Weg zu ihrem Bestimmungsort können die in ein Liposom eingeschlossenen Wirkstoffe durch die Lipiddoppelschicht gegen die zerstörende Wirkung von Enzymen und vor vorzeitiger Ausscheidung aus dem Körper geschützt werden.

Essentielle Nährstoffe und Nahrungsergänzungsmittel, vor allem solche mit einem normalerweise langsamen, regulierten oder nur teilweisen Aufnahmemechanismus, wie beispielsweise Vitamin C, können in Liposomen eingeschlossen besser in den Blutstrom gelangen. Für einige funktionale Naturstoffe wie Curcumin, deren Bioverfügbarkeitaufgrund ihrer Hydrophobizität gering ist, wurde eine signifikante Steigerung der Bioverfügbarkeit durch Liposomen nachgewiesen. Eine Humanstudie, die den Effekt von oral verabreichtem Vitamin C in umschlossener sowie unumschlossener Form verglich, kam zu dem Schluss, dass die im Blut zirkulierende Konzentration des liposomalen Vitamin Cs größer war als die lediglich oral verabreichte, uneingeschlossene Variante.





NEM gegen Depressionen

Gepostet am 26. März 2019 um 4:05

Helfen Nahrungsergänzungsmittel gegen Depressionen?

Depressionen betreffen immer mehr Menschen – und immer mehr Betroffene suchen nach gesunden Alternativen zu nebenwirkungsreichen Medikamenten. Bücher, Dokumentationen und das Internet sind voll mit Tipps und Informationen, wie man Depressionen auch ohne Medikamente überwinden kann oder was man tun muss, um sie gar nicht erst zu bekommen. Es wird erklärt, welche Ernährung sinnvoll ist und welche Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden sollten. Doch sind diese Informationen äusserst vielfältig und nicht selten enorm widersprüchlich. Manchmal heisst es, Nahrungsergänzungen können Depressionen lindern und vor ihnen schützen, ein andermal liest man, Nahrungsergänzungen helfen kein bisschen.

Studie zeigt, Nahrungsergänzungen schützen nicht vor Depressionen

Im März 2019 erschienen im Fachjournal Journal of the American Medical Association (JAMA) die Ergebnisse der grössten randomisierten klinischen Studie zum Thema „Ernährung und Nahrungsergänzung in der Therapie und Prävention von Depressionen“. In dieser Untersuchung – der sog. The MooDFOOD Studie – soll sich nun gezeigt haben, dass zwar eine Umstellung auf eine gesunde Lebens- und Ernährungsweise, nicht aber Nahrungsergänzungsmittel vor Depressionen schützen können. Da Depressionen bevorzugt bei übergewichtigen Personen auftreten, hatte das Forscherteam rund um Professor Ed Watkins von der University of Exeter 1.025 übergewichtige Probanden aus vier europäischen Ländern rekrutiert (Deutschland, Niederlande, UK und Spanien). Sie alle hatten einen BMI von mehr als 25. Ein BMI von 19 bis 24,9 gilt noch als normalgewichtig. Ein BMI ab 30 zeigt eine Adipositas (Fettsucht) an.

Welche Nahrungsergänzungen wurden in der Studie verwendet? Die Hälfte der Teilnehmer nahm Nahrungsergänzungen ein, die andere Hälfte erhielt Placebopräparate. Jeweils die Hälfte wiederum erhielt eine Psycho- und Verhaltenstherapie, die insbesondere bei der Umstellung der Ernährungsweise helfen sollte. In dieser Therapie erlernten die Probanden sowohl Strategien zur Überwindung von Stimmungstiefs als auch Strategien, die das Bedürfnis nach häufigem Snacken reduzieren sollten. Gleichzeitig erhielten sie Tipps und Anleitungen zur Umstellung auf eine mediterrane Ernährung. Die mediterrane Ernährung ist reich an Früchten, Gemüse, Vollkornprodukten, Fisch, Hülsenfrüchten und Olivenöl sowie arm an rotem Fleisch und Milchprodukten mit hohem Fettgehalt. Die Nahrungsergänzungsgruppe erhielt in dieser Studie ein Jahr lang die folgenden Nahrungsergänzungen: • 20 µg Vitamin D (= 800 IE) • 100 mg Calcium • 1.412 mg Omega-3-Fettsäuren • 30 µg Selen • 400 µg Folsäure Schon beim Blick auf die einzelnen Dosierungen verwundert es nicht mehr, dass diese Vitalstoffmischung nicht besser als das Placebopräparat wirken konnte. Denn es handelt sich um eine teilweise massive Unterdosierung.

Wie wird Vitamin D bei Depressionen dosiert?

Die Gabe von 800 IE Vitamin D kann eigentlich in Anbetracht der heute vorliegenden Erkenntnisse zur richtigen Vitamin-D-Supplementierung nicht ernst genommen werden. Will man Vitamin D so dosieren, dass der Patient davon auch profitieren kann, dann wird zunächst der individuelle Status bestimmt. Entsprechend des aktuellen Wertes wird sodann höchst individuell jene Dosierung gewählt, die für den einzelnen Patienten erforderlich ist, damit dieser möglichst schnell einen gesunden Vitamin-D-Spiegel erreichen kann. 800 IE reichen jedoch im Allgemeinen nicht einmal dazu aus, einen gesunden Vitamin-D-Spiegel (z. B. über den Winter) aufrecht zu erhalten. Ein bereits bestehender Mangel kann mit dieser Dosis schon gar nicht behoben werden. In unserem Artikel zur ganzheitlichen Vorgehensweise bei Depressionen haben wir bereits erklärt, dass Studien, in denen man bei Depressionen keine Wirkung nach einer Vitamin-D-Supplementierung feststellen konnte, meist zu niedrige Vitamin-D-Dosen einsetzen, die Gabe zu kurz erfolgte (nur wenige Wochen lang) oder Menschen damit behandelt werden, die zuvor gar keinen Mangel hatten. Studien hingegen, in denen wöchentlich z. B. 20.000 oder 40.000 IE Vitamin D eingesetzt wird, zeigen sehr wohl eine Linderung von Depressionen. In einer Studie vom Januar 2019 beispielsweise gab man Patienten mit Multipler Sklerose, die häufig an Depressionen leiden, ein Jahr lang täglich 10.000 IE Vitamin D, was zu einer Besserung ihrer Depressionen führte. Und in einer Studie von 2017 erhielten depressive Frauen 7.000 IE Vitamin D pro Tag bzw. 50.000 IE pro Woche über ein halbes Jahr hinweg. Auch hier besserten sich ganz signifikant ihre Depressionen und Angstzustände.

Wie wird Calcium bei Depressionen dosiert?

Warum in der MooDFOOD-Studie 100 mg Calcium gegeben werden, ist nicht erkennbar, da es keine Hinweise darauf gibt, dass dies in irgendeiner Weise sinnvoll sein könnte. Läge ein Calciummangel vor, könnte dieser – bei einem Tagesbedarf von 1.000 mg Calcium – mit 100 mg natürlich nicht annähernd behoben werden. Da jedoch heute meist eher ein Calciumüberschuss vorliegt, der zudem noch einen Magnesiummangel begünstigen kann und dieser wiederum zu Depressionen beitragen kann, ist eine Calciumgabe bei Depressionen bzw. zur Vorbeugung derselben eher kontraproduktiv – vor allem dann, wenn von einer gleichzeitigen Magnesiumgabe weit und breit nichts zu sehen ist. Bei Depressionen bzw. zur Prävention von Depressionen sollte also in jedem Fall die Magnesiumversorgung überprüft und optimiert werden – wie wir auch hier bereits erklärt haben. Calcium jedoch sollte nur bei nachweislich zu calciumarmer Ernährung eingenommen werden.

Wie werden Omega-3-Fettsäuren bei Depressionen dosiert?

Bei Omega-3-Fettsäuren kommt es nun gerade bei Depressionen nicht nur darauf an, einfach „irgendwelche“ Omega-3-Fettsäuren einzunehmen. Stattdessen weiss man aus einer Übersichtsarbeit vom März 2014, dass es im Falle von Depressionen nicht nur auf die richtige Dosierung, sondern auch auf das Verhältnis von EPA zu DHA ankommt (EPA und DHA sind – im Gegensatz zur kurzkettigen Alpha-Linolensäure, die z. B. im Leinöl vorkommt – zwei langkettige Omega-3-Fettsäuren, die eine sehr gute Wirkung auf das Gehirn und psychische Beschwerden haben können). EPA sollte zu mehr als 60 Prozent vorhanden sein, DHA folglich zu höchstens 40 Prozent. Die Gesamtdosis kann auf bis zu 2.200 mg pro Tag steigen. Gleichzeitig muss das Omega-3-Omega-6-Verhältnis der Ernährung beachtet werden, wie wir in unserem Artikel zur richtigen Deckung des Omega-3-Bedarfs erklären. Alle diese Aspekte wurden in der FooDMOOD-Studie nicht berücksichtigt.

Wie wird Selen bei Depressionen dosiert?

Die bisherigen wissenschaftlichen Studienergebnisse in Sachen Selen sind enorm uneinheitlich. Ja, man vermutet sogar, dass sowohl zu niedrige als auch zu hohe Selenspiegel Depressionen begünstigen können, so dass eine Gabe von Selen – ohne zuvor den Selenspiegel überprüft zu haben – Depressionen sogar verstärken könnte. Allerdings ist auch beim Selen die Dosis der MooDFOOD-Studie sehr gering, so dass Überdosis-Symptome kaum erwartet werden können, bei einem Mangel vermutlich aber auch keine sonderlichen Wirkungen. Wie schon beim Vitamin D, so sollte auch beim Selen zunächst der aktuelle Status überprüft und sodann jene Selenmenge bestimmt werden, die der jeweilige Patient auch benötigt.

Wie wird Folsäure bei Depressionen dosiert?

Es ist bekannt, dass Folsäure die Psyche positiv beeinflussen kann, da sie offenbar an der Serotoninsynthese beteiligt ist. Allerdings wirkt Folsäure am besten gemeinsam mit Vitamin B12, das jedoch in der FooDMOOD-Studie gleich ganz vergessen wurde. Doch kann bereits ein Vitamin-B12-Mangel zu massiven psychischen Störungen beitragen, so dass auch hier in jedem Fall zunächst der persönliche Status ermittelt werden sollte, bevor man entscheiden kann, ob das Vitamin eingenommen werden soll oder aufgrund sehr guter Versorgung im individuellen Nahrungsergänzungsplan nicht berücksichtigt werden muss. Schon seit einer Untersuchung aus 2005 weiss man ferner, dass bei Depressionen begleitend zu 1.000 µg Vitamin B12 eine Folsäuredosis von täglich 800 µg sinnvoll wäre, also eine Dosis, die doppelt so hoch ist wie jene aus der MooDFOOD-Studie.

Bei Depressionen helfen individuell zusammengestellte Nahrungsergänzungsmittel

Wer also an Depressionen leidet oder diesen vorbeugen möchte, sollte sich nicht von fragwürdigen Studien davon abhalten lassen, hochwertige und vor allen Dingen individuell dosierte Nahrungsergänzungsmittel in sein ganzheitliches Therapieprogramm einzubeziehen. Sollten Sie sich damit selbst überfordert fühlen, suchen Sie bitte einen Arzt mit orthomolekularmedizinischer Zusatzausbildung auf, da – wie die MooDFOOD-Studie zeigt – nicht einmal Professoren und Wissenschaftler im Rahmen einer gross angelegten Studie in der Lage zu sein scheinen, Vitalstoffe dem aktuellen Wissenschaftsstand gemäss individuell zu dosieren und korrekt einzusetzen.

Quellen Bot M, Visser M et al., Effect of Multinutrient Supplementation and Food-Related Behavioral Activation Therapy on Prevention of Major Depressive Disorder Among Overweight or Obese Adults With Subsyndromal Depressive Symptoms, The MooDFOOD Randomized Clinical Trial, 5. März 2019, JAMA. 2019;321(9):858-868 University of Exeter, Nutritional supplements cannot prevent depression, research shows, 5. März 2019 Kamal AM, Bedewi MA et al., Effect of vitamin D replacement on depression in multiple sclerosis patients, Mult Scler Relat Disord. 2019 Jan 23;29:111-117 Penckofer S, Wallis DE et al., Vitamin D Supplementation Improves Mood in Women with Type 2 Diabetes, J Diabetes Res. 2017 Jorde R, Waterloo K et al., Effects of vitamin D supplementation on symptoms of depression in overweight and obese subjects: randomized double blind trial, J Intern Med. 2008 Dec;264(6):599-609 Grosso G, Caraci F et al., Omega-3 Fatty Acids and Depression: Scientific Evidence and Biological Mechanisms, März 2014, Oxidative Medicine and Cellular Longevity Sánchez-Villegas A et al., Association between folate, vitamin B(6) and vitamin B(12) intake and depression in the SUN cohort study, J Hum Nutr Diet. 2009 Apr;22(2):122-33 Bender A et al., The association of folate and depression: A meta-analysis, J Psychiatr Res. Dezember 2017

Basische Ernährung

Gepostet am 11. Februar 2019 um 13:20

Basische Ernährung – darum ist sie gesund  Autor: Zentrum der Gesundheit.de

Die basische Ernährung versorgt den Menschen mit leicht aufnehmbaren basischen Mineralstoffen sowie mit allen Nähr- und Vitalstoffen, die der Körper benötigt, um in sein gesundes Gleichgewicht zu finden. Gleichzeitig verschont die basische Ernährung den Menschen mit all jenen sauren Stoffwechselrückständen, die bei der üblichen Ernährungsweise im Körper entstehen. Auf diese Weise wird der Säure-Basen-Haushalt harmonisiert, so dass in allen Körperbereichen wieder der richtige und gesunde pH-Wert entstehen kann. Das Ergebnis ist ein aktiver und gesunder Mensch voller Tatkraft und Lebensfreude.

Die basische Ernährung

Die basische Ernährung ist eine Ernährung aus basischen Lebensmitteln. Gleichzeitig werden die säurebildenden Lebensmittel vollständig gemieden. Die basische Ernährung verhindert naturgemäss eine Übersäuerung (die bekanntlich für nahezu alle chronischen Leiden verantwortlich gemacht werden kann) und hilft bei einer bestehenden Übersäuerung, diese abzubauen. Das Ziel der basischen Ernährung ist also ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt. Denn eine Übersäuerung kann zwar durchaus normal sein – allerdings nur bei einer Leiche. Die basische Ernährung unterstützt Sie folglich dabei, diesen Zustand (den einer Leiche) möglichst lange zu vermeiden, indem sie für den richtigen pH-Wert am richtigen Ort sorgt.

Die basische Ernährung und der pH-Wert

Der pH-Wert Ihres Körpers gibt an, wie basisch oder wie sauer Sie sind. Die Mess-Skala des pH-Wertes reicht von 1 bis 14, wobei alle Werte unter 7 sauer und alle Werte über 7 basisch sind, 7 gilt als neutral. Nun bedeutet eine Übersäuerung nicht unbedingt, dass der Körper in seiner Gesamtheit sauer ist und überall pH-Werte von unter 7 aufweist. Bei einer Übersäuerung ist der Säure-Basen-Haushalt gestört. Das heisst, jene Körperbereiche, die im gesunden Zustand basisch sein sollten, werden von überschüssigen Säuren bedroht und jene Körperbereiche, die im gesunden Zustand sauer sein sollten, neigen plötzlich zu einem krankhaft erhöhten pH-Wert. Beim gesunden Menschen sollte der pH-Wert im Blut beispielsweise immer basisch sein, auch die Lymphe sollte basisch sein, genauso die Gallenflüssigkeit, das Bindegewebe und auch ein grosser Teil des Dünndarms. Im Dickdarm hingegen sollte beim gesunden Menschen und bei einem gesunden Säure-Basen-Haushalt ein leicht saurer pH-Wert herrschen. Auch der Magen sollte natürlich sauer sein und in der Scheide sollte ebenfalls ein saures Milieu überwiegen.

Die basische Ernährung reguliert den Säure-Basen-Haushalt

Eine basische Ernährung wird folglich nicht den gesamten Körper in einen basischen Zustand versetzen, was genauso ungesund wäre wie ein übersäuerter Körper. Die basische Ernährung entsäuert – idealerweise kombiniert mit einem Entsäuerungsprogramm – das Bindegewebe, die Lymphe, den Dünndarm und alle anderen Organe und Körperbereiche, die einen basischen pH-Wert benötigen. Gleichzeitig sorgt die basische Ernährung dafür, dass sich im Magen die Magensäureproduktion einpendelt (nicht zu schwach und nicht zu stark) und dass sich im Dickdarm sowie in der Scheide wieder jene nützlichen Bakterien ansiedeln können, die dort für das erforderliche saure Milieu sorgen. Chronische Übersäuerung und Azidose: Der Unterschied Es geht bei der Übersäuerung also keineswegs – wie oft fälschlicherweise angenommen wird – allein um die Übersäuerung des Blutes. Im Gegenteil. Auch bei einer chronischen Übersäuerung ist das Blut noch immer basisch. Der Körper versucht nahezu bis zuletzt den korrekten Blut-pH-Wert von ca. 7,4 zu halten. Denn schon eine geringe Änderung des Blut-pH-Wertes von unter 7,35 kann lebensgefährlich werden. Währenddessen können aber längst die anderen Körperbereiche chronisch übersäuert sein. Sie sind dann – wie oben erwähnt – entweder zu sauer (Bindegewebe, Lymphe, Dünndarm) oder zu wenig sauer (Scheide, Magen, Dickdarm). Würde der pH-Wert des Blutes plötzlich sinken, dann tritt ein akut lebensbedrohlicher Zustand ein, wie z. B. beim Diabetiker infolge eines Insulinmangels oder bei einer Niereninsuffizienz, wenn bereits dringend eine Dialyse erforderlich ist. Die Schulmedizin bezeichnet diesen gefährlichen und umgehend therapiebedürftigen pH-Wert-Abfall des Blutes als Azidose. Mit einer chronischen Übersäuerung hat diese Azidose des Blutes aber direkt nichts zu tun. Unglücklicherweise nennen manche Naturheilkundler die chronische Übersäuerung ebenfalls Azidose, was natürlich zu Kommunikationsproblemen führt. Es verwundert daher nicht, wenn von Seiten der Schulmedizin die Existenz der Übersäuerung bestritten wird. Wenn Schulmediziner das Wort „Übersäuerung“ hören, denken sie an die Azidose. Eine solche finden sie aber bei jenen Menschen nicht, die laut Naturheilkunde chronisch übersäuert sind. Also glaubt die Schulmedizin natürlich, dass die Übersäuerungsthese Quatsch ist. Es handelt sich also lediglich um ein Missverständnis zwischen Naturheilkunde und Schulmedizin, weil für verschiedene Zustände dasselbe Wort verwendet wird. Die chronisch übersäuerten Menschen leiden also nicht an einer akuten Azidose, sondern an einer chronischen Störung des Säure-Basen-Haushaltes (wie oben beschrieben) und an einer eingeschränkten Fähigkeit des Körpers, das eigene gesunde Gleichgewicht wieder herzustellen. Merke: Eine chronische Übersäuerung ist KEINE akut lebensgefährliche Azidose des Blutes infolge anderer Krankheiten, sondern ein chronischer Zustand, der sich – oft erst im Laufe vieler Jahre – in chronischen Krankheiten äussern kann. Und genau aufgrund ihrer chronischen Eigenschaft kann die chronische Übersäuerung so gut von einer basischen Ernährung beeinflusst werden. Bei einer akuten Azidose wäre das nicht möglich, weil hier rasch gehandelt werden muss. Für eine Ernährungsumstellung bleibt hier zunächst keine Zeit mehr. Doch wie entsteht überhaupt eine chronische Übersäuerung und wie kann die basische Ernährung hier Abhilfe schaffen?

Basische Ernährung oder lieber Pizza?

Jede Mahlzeit, die Sie essen, wird in Ihrem Körper fein säuberlich zerlegt. Brauchbares wird verwendet, Unbrauchbares fliegt raus. Das nennt man Stoffwechsel. Nehmen wir einmal an, Sie essen eine Salami-Pizza – ein sehr gutes Beispiel für eine ausgesprochen säurebildende Mahlzeit. Die Pizza besteht in der Hauptsache aus Mehl, Käse, Wurst und Tomatensosse. Dazu kommt eine stattliche Anzahl künstlicher Zusätze wie Geschmacksverstärker, Stabilisatoren, Konservierungsmittel, Säureregulatoren usw. Alle diese Zutaten sind extrem säurebildend. Das heisst: Bei ihrer Verdauung und Verstoffwechslung entstehen im Körper eine Menge Säuren. (Weitere Faktoren, die das säurebildende Potential säurebildender Lebensmittel verstärken, erfahren Sie weiter unten unter „Säurebildende Lebensmittel“;). Leider können die entstehenden Säuren nicht so einfach wieder ausgeschieden werden. Sie müssen zumeist erst neutralisiert werden, damit ihre ätzenden Eigenschaften die Zellen nicht schädigen können. Das geschieht mit Hilfe von körpereigenen basischen Puffersubstanzen wie z. B. Natriumhydrogencarbonat oder auch mit basischen Mineralstoffen wie z. B. Calcium, Kalium und Magnesium, die unser Körper allesamt und tagtäglich für eine Vielzahl von lebenswichtigen Aufgaben benötigt. Wenn nun eine säurebildende Mahlzeit wie die genannte Salamipizza eintrifft, dann müssen allein für deren Verstoffwechslung viele wertvollen körpereigenen Puffersubstanzen geopfert werden.

Übersäuerung führt zu Mineralstoffmangel

Im Grunde wäre das ja nicht schlimm, wenn entweder die Pizza eine Ausnahme darstellte oder Mineralstoffe in unbegrenzter Anzahl vorhanden wären. Doch ist leider meistens weder das eine noch das andere der Fall. Mahlzeiten (und Getränke), die ähnlich säurebildend sind wie Pizza werden täglich nicht nur einmal, sondern mehrmals gegessen und getrunken. Und oft sind Mineralstoffe in einem modern ernährten Körper Mangelware. Die Folge ist eine Säureflut im Organismus. Grosse Mengen Puffersubstanzen und auch Mineralstoffe werden benötigt, um all die eintreffenden Säuren zu neutralisieren. Der Körper versucht verzweifelt, sein Säure-Basen-Gleichgewicht zu halten. Mit Pizza & Co(1) treffen aber nicht annähernd so viele Mineralstoffe ein, wie der Organismus für die Neutralisierung der entstehenden Säuren bräuchte. Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Und so muss der Körper mit sich selbst Raubbau betreiben. Er muss seine eigenen Mineralstoffdepots plündern. Aus den Knochen holt er sich Mineralien. Oder aus den Zähnen. Aus dem Haarboden, aus den Blutgefässen oder aus den Organen. Damit riskiert er langfristig schwere Schäden wie z. B. Karies, Krampfadern, Haarausfall, Osteoporose, brüchige Fingernägel, Bandscheibenleiden, Arteriosklerose usw. Doch bleibt ihm nichts anderes übrig, um sich kurzfristig am Leben zu halten. Denn das Blut muss basisch bleiben, koste es, was es wolle – andernfalls wäre tatsächlich eine Azidose die Folge und damit u. U. der baldige Tod. (1) Damit ist allgemein die heute übliche Ernährungsweise aus Kaffee, Toast und Marmelade oder Eier mit Speck zum Frühstück, Teigwaren und Fleisch zum Mittagessen und Brot mit Wurst oder Käse zum Abendbrot gemeint. Dazu eine Menge kohlensäurehaltiger Getränke und zwischendurch zuckerreiches Naschwerk.

Übersäuerung macht dick

Gleichzeitig werden vom Körper so viele Fettzellen wie möglich angelegt. Fett eignet sich prima zur Einlagerung der Säuren bzw. ihrer Schlacken und schützt gleichzeitig die lebenswichtigen Organe vor den gefährlichen Säuren. Sie sind also möglicherweise gar nicht dick, sondern einfach nur übersäuert! Und solange Sie übersäuert sind, bleibt eine dauerhafte Gewichtsabnahme nicht selten ein unerfüllter Wunsch. In einem übersäuerten Zustand ist eine Diät daher nicht nur nutzlos, sondern auch wenig intelligent. Sie würden Ihren Organen den Bodyguard nehmen und sie den ätzenden Säuren aussetzen. Mit einer basischen Ernährung purzeln die Kilos übrigens oft ganz automatisch.

Übersäuerung überlastet die Organe

Wenn die Säuren dann glücklich neutralisiert sind (man nennt sie jetzt auch Schlacken), müssten sie eigentlich ausgeschieden werden – über die Nieren, die Haut, den Darm oder die Gebärmutter (mit der monatlichen Blutung). Das gelingt aber aufgrund der grossen Säurenmenge aus der üblichen Ernährungsweise oft nicht mehr oder nicht vollständig. Die Ausscheidungsorgane sind überlastet und die Schlacken werden im Körper eingelagert. Erst dann, wenn sich dem Körper z. B. während einer Entschlackungskur die Gelegenheit bietet, können die Schlacken nach und nach ausgeschieden werden.

Übersäuerung und ihre Folgen

Vorerst aber bleiben die Schlacken im Körper. Dort richten sie teilweise Verheerendes an: • Sie verstopfen Blutgefässe (Arteriosklerose) und führen zu Bluthochdruck mit all seinen Folgen. • Sie lagern sich in die feinen Gefässe der Augennetzhaut und führen dazu, dass Sie eine immer stärkere Brille brauchen. • Sie nisten sich im Haarboden ein und lassen Ihre Haare ausfallen. • Sie bilden Nieren-, Gallen- und Blasensteine. • Sie blockieren Gelenke und lassen diese teuflisch schmerzen (wie z. B. bei Arthritis, Arthrose, Gicht und Rheuma). • Sie setzen sich zwischen die Zellen der Haut. Das macht alt, faltig und lässt Altersflecken und Cellulite entstehen.

Übersäuerung lockt Bakterien und Pilze an

Wenn Sie übersäuert sind, ist es ausserdem so, als riefen Sie all die „bösen“ Mikroorganismen mit dem Megaphon zu sich. Die kleinen Gestalten sind natürlich nicht die Übeltäter. Sie selbst sind das! Weil Sie für Ihre eigene Übersäuerung sorgten. Denn nirgends fühlen sich Bakterien, Viren, Pilze und andere schädliche Mikroorganismen so wohl wie in einem sauren oder fehlerhaften Milieu. Also werden Sie häufig erkältet sein, an grippalen Infekten und Entzündungen der Nasennebenhöhlen leiden. Sie werden ausserdem Hautausschläge, Allergien und Kopfschmerzen haben. Pilze wie Candida albicans werden Ihnen Blähungen, Scheideninfektionen, Müdigkeit, Heisshunger auf Süssigkeiten, übermässigen Appetit und Blutzuckerschwankungen bescheren. Wenn Sie übersäuert sind, kann Ihr Immunsystem nur noch mit halber Kraft arbeiten. Krankheiten jeglicher Art – Infektionskrankheiten, chronische Krankheiten, Zivilisationskrankheiten – sind dann kein Wunder mehr, sondern völlig normal. Denn dauerhafte Gesundheit kann sich nur in einem Körper mit ausgeglichenem Säure-Basen-Haushalt entwickeln und dort auch bis ins hohe Alter bestehen bleiben.

Die Lösung: Basische Ernährung

Die basische Ernährung schafft genau das: Einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt und kehrt damit alle negativen Auswirkungen der Übersäuerung wieder um. Die basische Ernährung schafft ein Milieu, in dem schädliche Bakterien und Pilze zugrunde gehen und in dem sich nur solche Mikroorganismen wohl fühlen, die für unsere Gesundheit vorteilhaft sind. Die basische Ernährung führt zur Entsäuerung, also zur Ausleitung aller überschüssigen Säuren und deren Schlacken und versorgt gleichzeitig mit allen essentiellen Mineralien und Spurenelementen. Bei der basischen Ernährung hat der Körper keinen Grund mehr, Fett einzulagern, um sich vor Säuren und Giften zu schützen. Stattdessen schmilzt das Fett fast wie von selbst dahin und nimmt mit sich auch die eingelagerten Säuren und Toxine. Die basische Ernährung macht folglich fit, sie hält jung, schlank und schön. Sie verhindert chronische Erkrankungen und beugt ausserdem den typischen Zivilisationskrankheiten sowie Alterserscheinungen vor. Doch aus welchen Lebensmitteln besteht die basische Ernährung überhaupt? Basische Lebensmittel Die basische Ernährung besteht – wie eingangs erwähnt – ausschliesslich aus gesunden basischen Lebensmitteln, während säurebildende Lebensmittel gemieden werden. Eine Tabelle mit basischen und säurebildenden Lebensmitteln finden Sie hier: Säure-Basen-Tabelle. Beachten Sie an dieser Stelle, dass es viele verschiedene Säure-Basen-Tabellen im Netz oder auch in der Literatur gibt – und sie alle unterscheiden sich mehr oder wenig von einander. Wir – das Zentrum der Gesundheit – empfehlen eine basische Ernährung, die nicht nur basisch, sondern auch gesund ist. Das klingt verwirrend, glaubt man doch gemeinhin, dass basisch gleichbedeutend mit gesund ist. Das aber ist nicht immer der Fall. Wenn Sie sich nämlich so manche – nach hochwissenschaftlichen analytischen Methoden erstellte – Säure-Basen-Tabelle ansehen (die sich z. B. am PRAL-Wert orientieren), werden Sie feststellen, dass dort bei den basischen Lebensmitteln u. a. Wein, Nuss-Nugat-Brotaufstrich, Marmelade, Bier und Eis zu finden sind. Hervorragend, werden Sie denken, das sind alles Dinge, die ich mag. Doch leider werden Sie – wenn Sie sich nun Ihren Speiseplan aus diesen Lebensmitteln zusammenstellen – auf Wohlbefinden und Genesung vergeblich warten. Warum ist das so? Wenn das Basenpotential eines Lebensmittels untersucht wird, dann verbrennt man dieses und untersucht jetzt, wie basisch oder sauer die übrig gebliebene Asche ist. Der Verbrennungsprozess soll hier ein wenig die Verdauung im Körper imitieren. Zusätzlich schaut man, wie hoch der Gehalt an säurebildenden Aminosäuren im jeweiligen Lebensmittel ist. Diese zwei Aspekte genügen jedoch nicht, um das tatsächliche Basen- und Gesundheitspotential eines Lebensmittels festzulegen. Lebensmittel, die nämlich tatsächlich basisch und gesund sind, müssen auf mindestens acht Ebenen basisch wirken, nicht nur auf zwei Ebenen. Basische Lebensmittel wirken auf mindestens acht Ebenen basisch:

1. Basische Lebensmittel sind reich an Basen: Basische Lebensmittel verfügen über einen hohen Gehalt an basisch wirkenden Mineralien und Spurenelementen (Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen).

2. Basische Lebensmittel sind arm an säurebildenden Aminosäuren (Methionin und Cystein). Bei einem Überschuss dieser sauren Aminosäuren – z. B. wenn man zu viel Fleisch, Fisch, Eier, aber auch zu viele Paranüsse, zu viel Sesam oder zu viel Soja isst – werden sie abgebaut und es entsteht Schwefelsäure.

3. Basische Lebensmittel regen die körpereigene Basenbildung an: Basische Lebensmittel liefern Stoffe (z. B. Bitterstoffe), die im Organismus die körpereigene Bildung von Basen anregen.

4. Basische Lebensmittel verschlacken nicht: Basische Lebensmittel hinterlassen bei ihrer Verstoffwechslung keine sauren Stoffwechselrückstände (Schlacken).

5. Basische Lebensmittel enthalten ferner bestimmte Stoffe (z. B. Antioxidantien, Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe, Chlorophyll etc.), die den Körper vitalisieren, die seine Entgiftungsorgane stärken, seine Ausleitungsorgane entlasten und die das Immunsystem unterstützen. Auf diese Weise versetzen basische Lebensmittel den Körper in die Lage, eigenständig überschüssige Säuren, Gifte und Schlacken besser neutralisieren und ausleiten zu können, was eine Übersäuerung verhindert bzw. eine vorhandene Übersäuerung mindert.

6. Basische Lebensmittel verfügen über einen hohen Wassergehalt, so dass der Körper immer über ausreichend Flüssigkeit verfügt (auch wenn vielleicht einmal zu wenig getrunken wird), um Säuren oder andere Schlacken rasch über die Nieren ausscheiden zu können.

7. Basische Lebensmittel wirken entzündungshemmend – und zwar aufgrund ihrer hohen Vitalstoff- und Antioxidantiengehalte sowie der richtigen Fettsäuren. Chronisch latente Entzündungsprozesse stehen oft am Anfang von vielen chronischen Zivilisationserkrankungen (von Rheuma und Arteriosklerose über Diabetes bis hin zu Autoimmunerkrankungen) und verlaufen zunächst völlig unbemerkt. Entzündungsprozesse jedoch führen zu einer endogenen (im Körper stattfindenden) Säurebildung und verstärken somit eine Übersäuerung. Basische Lebensmittel lindern bzw. verhindern eine Übersäuerung also auch über die Hemmung riskanter Entzündungsprozesse.

8. Basische Lebensmittel fördern die Darmgesundheit und stabilisieren die gesunde Darmflora. Je gesünder der Darm ist, umso besser und schneller können anfallende Säuren ausgeschieden werden, umso vollständiger verläuft die Verdauung und umso weniger Schlacken fallen überhaupt erst an. Säurebildende Lebensmittel Säurebildende Lebensmittel werden im Zusammenhang mit dem Säure-Basen-Haushalt oft auch als saure Lebensmittel bezeichnet. Säurebildende Lebensmittel schmecken jedoch nicht in jedem Falle gleichzeitig auch sauer. Sauer ist lediglich deren Wirkung auf den Organismus. Ein säurebildendes Lebensmittel kann also auch herzhaft (z. B. Fleisch) oder süss (z. B. ein süsses Gebäckteilchen) schmecken und dabei dennoch eine säurebildende Wirkung auf den Organismus haben – einfach deshalb, weil bei der Verstoffwechslung der säurebildenden Lebensmittel im Körper saure Stoffwechselschlacken entstehen. Hingegen können manche tatsächlich sauer schmeckenden Lebensmittel durchaus zu den basischen Lebensmitteln gehören, wie z. B. manche Früchte. Im Folgenden geht es nun um acht säurebildende Faktoren, die insbesondere den schlechten Säurebildnern inne wohnen. Der Unterschied zwischen guten und schlechten Säuerbildnern wird weiter unten erklärt. Säurebildende Lebensmittel wirken auf mindestens acht Ebenen sauer:

1. Säurebildende Lebensmittel sind reich an sauer wirkenden Mineralien: Säurebildende Lebensmittel enthalten reichlich sauer wirkende Mineralien und Spurenelemente (z. B. Phosphor, Schwefel, Jod, Chlor, Fluoride).

2. Säurebildende Lebensmittel sind reich an säurebildenden Aminosäuren (Methionin und Cystein), so dass deren übermässiger Verzehr zur Bildung von Schwefelsäure führt (siehe auch unter 2. bei den basischen Lebensmitteln).

3. Säurebildende Lebensmittel können die körpereigene Basenbildung nicht anregen: Säurebildende Lebensmittel sind äusserst arm an jenen Stoffen (z. B. Bitterstoffe), die im Organismus die körpereigene Bildung von Basen anregen würden und die zu einer Entsäuerung beitragen könnten.

4. Säurebildende Lebensmittel führen zur Schlackenbildung: Säurebildende Lebensmittel enthalten derart zahlreiche schädliche und säurebildende Zutaten, dass bei ihrer Verstoffwechslung enorme Mengen an sauren Stoffwechselrückständen (Schlacken) entstehen. Säurebildende Zutaten sind beispielsweise Alkohol, Koffein, Zucker oder auch synthetische Lebensmittelzusatzstoffe (Konservierungsmittel, Farbstoffe u. a.).

5. Säurebildende Lebensmittel verhindern körpereigene Entsäuerungsprozesse: Säurebildende Lebensmittel enthalten keine oder deutlich weniger Stoffe (z. B. Antioxidantien, Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe, Chlorophyll etc.), die den Körper zur eigenständigen Entsäuerung motivieren würden.

6. Säurebildende Lebensmittel verfügen oft über einen sehr niedrigen Wassergehalt, so dass der Körper – vor allem wenn gleichzeitig auch zu wenig Wasser getrunken wird – kaum über genügend Kapazitäten verfügt, um Säuren oder andere Schlacken rasch über die Nieren ausscheiden zu können. Ein Teil der Schlacken verbleibt daher im Körper und trägt zur wachsenden Übersäuerung bei.

7. Säurebildende Lebensmittel fördern im Körper die Entstehung von schwelenden (unbemerkten) Entzündungen, z. B. aufgrund ihres hohen Gehalts an entzündungsfördernden Fettsäuren, aber auch, weil sie arm an entzündungshemmenden Stoffen sind. Dort jedoch, wo Entzündungen sind, entstehen verstärkt Säuren.

8. Säurebildende Lebensmittel verschlechtern die Darmgesundheit und schädigen die Darmflora. Je kränker jedoch der Darm ist, umso schlechter und langsamer können anfallende Säuren ausgeschieden werden, umso unvollständiger verläuft die Verdauung und umso mehr Schlacken fallen folglich an. Zusätzlich produzieren jene Bakterien, die bei einer geschädigten Darmflora überwiegen, Toxine, die noch zusätzlich zur Übersäuerung und Verschlackung beitragen. Sie wissen nun also, dass eine basische Ernährung aus basischen Lebensmitteln besteht, während säurebildende Lebensmittel gemieden werden. Sie wissen ferner, warum die basischen Lebensmittel basisch wirken und warum die säurebildenden sauer wirken. Doch Sie wissen vielleicht immer noch nicht, welche Lebensmittel zu den basischen und welche zu den säurebildenden gehören. Bitte betrachten Sie sich hierzu spätestens jetzt unsere Tabelle mit den sauren und basischen Lebensmitteln: Säure-Basen-Tabelle Und? Was sagen Sie zu dieser Tabelle? Möglicherweise sind Sie enttäuscht, weil es nicht viele Lebensmittelgruppen sind, die zu den basischen gehören. Vielleicht fragen Sie sich, wie es möglich sein soll, allein von Gemüse, Salat, Früchten, Mandeln, Kastanien, Kartoffeln und Sprossen zu leben. Und Sie beginnen zu zweifeln, ob Ihnen eine solche Ernährung auf Dauer Spass machen könnte. Schliesslich gibt’s nie Kuchen. Doch: Basische Kuchen Aber Eis gibt’s nicht. Doch: Basisches Eis Aber was ess ich zwischendurch? Wie wäre es mit basischen Snacks? Und was soll ich zum Frühstück essen? Na, ein basisches Frühstück! Ausserdem ist die basische Ernährung keine Ernährung auf Dauer! Die basenüberschüssige Ernährung aber sehr wohl.

Basisch oder basenüberschüssig? Was ist der Unterschied?

Die basische Ernährung besteht zu 100 Prozent aus basischen Lebensmitteln. Sie ist ideal dazu geeignet, eine Entschlackungskur, eine Entgiftung, eine Darmreinigung, eine Schwermetallausleitung, eine Kur zur Gewichtsreduktion oder ein Entsäuerungsprogramm zu begleiten. Die basische Ernährung wird daher in den allermeisten Fällen nur kurweise, also vorübergehend praktiziert. Denn irgendwann ist der Organismus sauber, entgiftet, entschlackt und gereinigt. Jetzt benötigt der Organismus die Power und Kraft der basenüberschüssigen Ernährung. Bei der basenüberschüssigen Ernährung verwenden Sie zu etwa 70 bis 80 Prozent basische und zu 20 bis 30 Prozent gesunde(!) säurebildende Lebensmittel. Die basenüberschüssige Ernährung nun ist unserer Ansicht nach die perfekte Ernährung, die Sie dauerhaft praktizieren können, ja sollten. Der Vorteil gegenüber der rein basischen Ernährung ist, dass in einer basenüberschüssigen Ernährung auch jene Lebensmittel Einsatz finden, die über eine sehr hohe Nährstoff- und Mikronährstoffdichte verfügen, wie z. B. Nüsse, Pseudogetreide, Erdnüsse, Hülsenfrüchte oder auch Eier und von denen man gar nicht so sehr viel essen muss, um bereits sehr gut mit den täglich benötigten Nähr- und Vitalstoffen versorgt zu sein. Vielleicht haben Sie sich im vorletzten Absatz über den Begriff „gesunde säurebildende Lebensmittel“ gewundert? Doch genau wie es ungesunde basische Lebensmittel gibt, gibt es auch gesunde säurebildende Lebensmittel. Gerne erklären wir Ihnen den Unterschied zwischen den gesunden Säurebildnern und den schädlichen Säurebildnern. Säurebildende Lebensmittel sind nämlich nicht in jedem Fall automatisch auch ungesund. Stattdessen gibt es gute (gesunde) und schlechte (schädliche) säurebildende Lebensmittel.

Gute und schlechte Säurebildner

Zu den guten Säurebildnern gehören beispielsweise:

• Nüsse

• Hülsenfrüchte

• Kakaopulver in hoher Qualität, am besten in Rohkostqualität

• Hirse

• Pseudogetreide (Quinoa, Amaranth, Buchweizen) • Bio-Getreide z. B. Dinkel, Kamut oder Gerste in kleinen Mengen – idealerweise als Keimbrot oder in Sprossenform (wenn keine Unverträglichkeiten oder Gesundheitsbeschwerden vorliegen)

• In überschaubaren Mengen hochwertige tierische Produkte aus biologischer Landwirtschaft z. B. Bio-Eier oder Fisch aus Bio-Aquakultur

• Hochwertiger Bio-Tofu Zu den schlechten säurebildenden Nahrungsmitteln zählen sämtliche stark verarbeiteten Produkte der Lebensmittelindustrie, wie z. B.

• Fertigprodukte aller Art (auch viele Fertiggetränke) • Milchprodukte (Ausnahme Butter, Ghee und Sahne (in Bio-Qualität), die neutral eingestuft werden)

• Stark verarbeitete Sojaprodukte (insbesondere das texturierte Sojaprotein, das mit TVP abgekürzt wird und in getrockneter Form als Grundlage für Hackfleischersatz, Gulaschersatz o. ä. angeboten wird)

• Getreideprodukte aus Auszugsmehlen (Back- und Teigwaren wie Kuchen, Gebäck, süsse Teilchen, Nudeln etc., manche Frühstückscerealien wie z. B. Cornflakes, Fertigmüslis, Crispies, Crunchys etc.) • Produkte aus Gluten (Seitan), z. B. vegetarische Würste, Aufschnitt, Bolognese o. ä.

• Sämtliche Produkte, die Zucker enthalten

• Alkohol- und koffeinhaltige Produkte • Produkte aus konventioneller Tierhaltung Die guten säurebildenden Lebensmittel können sehr gut in der basenüberschüssigen Ernährung verwendet werden, ja sie sollten sogar verzehrt werden. Die schlechten säurebildenden Lebensmittel gilt es besser zu meiden. Wie gefällt Ihnen das Konzept der basenüberschüssigen Ernährung? Sie möchten gleich damit beginnen? Sie wissen nur nicht so recht, wie? Nachfolgend erklären wir Ihnen daher mit einigen Tipps, wie Sie Ihre bisherige Ernährung in eine basenüberschüssige umgestalten können. Die basenüberschüssige Ernährung – Wie fange ich an?

• Ihre Grundnahrungsmittel sind künftig Gemüse aller Art in allen Zubereitungsformen sowie bunte Salate.

• Kartoffeln und Maroni sind tolle basische Beilagen.

• Probieren Sie grüne Smoothies!

• Sprossen ergänzen Salate, Gemüse- und Kartoffelgerichte.

• Quinoa, Buchweizen und Hirse ersetzen herkömmliche Getreideprodukte wie Pasta und Reis.

• Wird die Lust auf Pasta oder Reis übermächtig, dann wählen Sie glutenfreie Nudeln aus Mais, Hirse oder Buchweizen sowie Langkorn-Reissorten wie Jasminreis, aber in der Vollkornvariante.

• Aus Nüssen und Samen (Leinsaat, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, etc.) lassen sich leckere Bratlinge zubereiten, die dafür sorgen, dass Sie weniger Fleisch, Fisch und Wurst essen.

• Kaufen Sie Fleisch, Fisch und Eier ausschliesslich aus biologischer Landwirtschaft!

• Essen Sie Früchte statt zuckerhaltiger Snacks. Doch essen Sie auch Früchte nicht massig, sondern in gemässigten Mengen. Ideal ist es, Früchte auf leeren Magen und nicht als Dessert zu essen. Sie werden dadurch verträglicher.

• Machen Sie bei Lust auf Süsses Ihre Süssigkeiten und Ihre Schokolade selbst: Gesunde Schokolade selbst herstellen

• Aus Nüssen und Samen lassen sich sogar milchähnliche Getränke, Nuss-Käse, auch Sauercremes und Joghurt herstellen. Hier finden Sie gesunde Rezepte zu Milch-Ersatz. Auf diese Weise können Sie die säure- und schleimbildenden Milchprodukte langsam reduzieren. • Frisch gepresster Zitronensaft oder naturtrüber Apfelessig ersetzen die üblichen Weinessige.

• Wenn Sie gerne Joghurtdressing essen, dann nehmen Sie künftig statt Joghurt weisses Mandelmus. Ein tolles Dressing-Rezept mit Mandelmus finden Sie hier: Roher Blumenkohlsalat mit Mandelmus-Dressing

• Wählen Sie ausschliesslich gesunde Öle und Fette: Olivenöl für Salate und zum leichten Dünsten, Kokosöl und Bio-Bratöl zum Braten und Frittieren, Leinöl und Hanföl für Rohkost und hochwertige Bio-Butter, Rohmilchbutter, Olivenbutter oder Mandelbutter aufs Brot. Olivenbutter geht ganz einfach: Olivenöl nach Gusto leicht salzen, in ein Schälchen füllen und für eine Stunde ins Gefrierfach stellen, dann herausnehmen und sofort verwenden.

• Reines kohlensäurefreies Quellwasser oder gefiltertes Leitungswasser ersetzt gekaufte Säfte aller Art sowie kohlensäurehaltige und alkoholische Getränke. • Kräutertees oder gelegentlich auch Grüntee ersetzen Kaffee und Schwarztee.

• Mandelmilch ersetzt Milchgetränke. Eine tolle Idee für den Einstieg in die basenüberschüssige Ernährung ist auch die Entschlackungskur der FTH. Mit einer solchen Entschlackungskur erhalten Sie eine genaue Anleitung sowie basenüberschüssige gesunde Rezepte für vier Wochen und lernen damit spielend die basenüberschüssige Küche kennen und – mit Sicherheit auch – lieben :-) Eine umfangreiche Rezeptesammlung mit basischen Rezepten finden Sie ausserdem hier:

Zentrum der Gesundheit.de  Basische Rezepte

Allergien

Gepostet am 1. Februar 2019 um 10:20

 Allergien (Heuschnupfen, Laktoseintoleranz,Hausstauballergie, Tierhaarallergie & Co!) 

Allergien sind ein typisches Problem der Neuzeit! Jedes Jahr werden wir mit ca. zusätzlichen 1000 neuen Fremdsubstanzen konfrontiert, gegen das unser Immunsystem versucht uns zu schützen - ist das Fass eines Tages zu voll, richtet sich unser Immunsystem gegen gesunde Zellen und Allergien entstehen! 

Sie erfahren in Ihrem Codex Humanus dazu detailliert u.a.: 

Eine bestimmte Natursubstanz (im Buch detailliert beschrieben!) verfügt über entsprechende Autoantikörper, so z.B. die polymorphkernigen Leukozyten, die die Immunreaktionen im Körper, die zu Allergien führen, regulieren! 

Das IgE einer weiteren Substanz reguliert allergische Reaktionen und kann diese zu vermeiden helfen!

In zahlreichen Studien konnte eine andere natürliche Substanz eine regulierende Wirkung auf das Immunsystem unter Beweis stellen, was bei allergischen Erkrankungen von allerwichtigster Bedeutung ist!

Dieselbe fördert die Synthese von IgG-Antikörpern, trägt somit zur Eliminierung von Allergenen bei. Die Expression von T-bet mRNA und T-Helfer1-Zytokinen wie z.B. IFN-Y wird gefördert, die Aktivität von denjenigen Genen, die am Entzündungsgeschehen während des Allergieprozesses beteiligt sind, wird reguliert und die Ausschüttung von Histamin unterbunden, was zur Verhinderung von Allergiesymptomen führt.

Hier hat sich die besagte Substanz u.a. bei Pollenallergie, Hausstaubmilben und Tierhaarallergie bestens bewährt.

Bei Allergien spielt der Blutgerinnungsfaktor "PAF" ("Plättchen-aktivierender Faktor") eine bedeutende Rolle. In dem eine weitere Natursubstanz, die wir Ihnen in unserem Buch vorstellen, den PAF hemmt, wirkt sie allergischen Symptomen aktiv entgegen!

Eine weitere natürliche Substanz aus dem Buch reguliert die Histamin- und Histidinproduktion, führt damit zu weniger Allergien und verbessert bzw. verhindert allergische Symptome!

Uvm.

9 Erkenntnisse für ein erfülltes Leben

Gepostet am 30. Januar 2019 um 0:05

9 Erkenntnisse für ein erfülltes Leben

Uropa Bruno war 98 Jahre als er starb. Er hinterließ uns Urenkeln sein Vermächtnis auf vielfältige Art. Briefe, Geschichten, Notiz- und Tagebücher. Er liebte Pferde und konnte stundenlang über diese sprechen. Vor allem, wie sein Pferd ihm das Leben im Ersten Weltkrieg rettete. Er war ein Mann der alten Schule mit der Erfahrung eines Jahrhunderts inklusive zweier Weltkriege, in denen er „diente“. Er wurde dreimal Witwer und verlor zu Lebzeiten zwei seiner vier Kinder. Trotz oder gerade aufgrund einer Vielzahl von Schicksalsschlägen war er immer voller Lebensfreude und Tatendrang. Wir haben seine Tagebücher gewälzt und die wichtigsten und schönsten 9 Erkenntnisse für ein erfülltes Leben herausgeschrieben. 1.) Lass die Vergangenheit los. Schau nach vorn, gestalte Deine Gegenwart und Zukunft. Du kannst die Vergangenheit niemals ändern. Hältst Du an ihr fest, siehst Du nicht das Schöne, das Dich bereichern möchte. Lass los und sei offen für das was kommen mag. Alles ist immer gut wie es ist, denn was passieren soll, wird passieren. Lass Dinge los, die Dir nicht gut tun und fang einfach wieder von vorne an. Immer und immer wieder. 2.) Mach Dich nicht durch Deine eigenen Gedanken oder Sorgen fertig. Geh einen kleinen Schritt nach dem anderen, aber geh. Niemand zwingt Dich alles gleichzeitig erledigen zu müssen. Deshalb gehe Deinen Weg in Deinem Leben in Deinem Tempo. Das Leben wird dadurch viel einfacher. 3.) Genieße die Natur. Höre den Vögeln zu. Lausche den Wellen des Meeres. Freue Dich über die ersten Frühlingsblumen. Konzentriere Dich auf die kleinen Wunder des immerwährenden Kreislaufs des Lebens. 4.) Umgib Dich nur mit Menschen, die Dich nehmen, wie Du bist. Andere brauchst Du nicht. Du bist nicht auf der Welt, um Dich an Menschen, die Dich nicht mögen, abzuarbeiten. Sei immer Du selbst und bleib in Deiner ureigenen Wahrheit. Egal, ob Du dann anders bist und als nicht normal giltst. 5.) Sei dankbar für alle Erfahrungen die Du gesund machen darfst. Höre auf wegen Banalitäten zu jammern. Fokussiere Dich in Deinem Leben auf das, was Dir wichtig ist und auf Deine Werte. Wenn Du gerne reitest, reite. Wenn Du gerne liest, lese. Wenn Du Menschen nicht magst, gehe ihnen aus dem Weg. 6.) Wenn Du negative, schmerzhafte Erfahrungen machst, gönn‘ Dir eine Pause, trauere, sei wütend, sei resigniert, lebe Deinen Schmerz aus – doch danach steh auf, atme tief durch und mach weiter. Jeden Tag ein kleinen Schritt zurück zu Deinen Träumen, Wünschen, Sehnsüchten. Das Leben ist zu kurz, um in der Schockstarre zu verharren. 7.) Entscheide Dich immer wieder neu, wer Du sein möchtest und handle danach. Lerne nur für Dich, was für Dich wirklich zählt im Leben. 8.) Schütze und behüte die Menschen, Tiere und Pflanzen, die Dir wirklich aus tiefstem Herzen wichtig sind. Sie sind Dein wahres Glück. 9.) Wenn Du kannst, glaube. Glaube an etwas. An Gott, an Engel, an Dich selbst oder an was oder wen auch immer. Aber glaube – denn Glaube bedeutet immer Hoffnung und Liebe. Stell Dir vor, Du hättest Dein Leben schon gelebt. In Erinnerung bleiben Dir die Dinge, die Du unternommen, die Du gemacht hast. Also mach, was immer Du tun willst, damit Du Dir selbst später nicht den Vorwurf machen musst: „Hätte ich doch mal… dieses oder jenes getan!“ Beeindrucke Dich selbst, verletzte niemanden und leben voller Freude. Schicksalsschläge treffen jeden, deshalb ist es so wichtig die Zeiten dazwischen mit Zufriedenheit und Dankbarkeit zu füllen. In diesem Sinne hab ein glückliches, langes und erfülltes Leben, welches Du voller Neugierde und Lebenshunger erlebst.

Für Dich gelesen bei: University of Happiness

Nattokinas

Gepostet am 27. Januar 2019 um 7:25

Nattokinase

Nattokinase: ein starkes und sicheres Thrombolytikum Von Martin Milner, N.D.

Das Enzym Nattokinase ist ein rein natürliches Mittel, welches dazu beiträgt, Blutgerinnsel zu verhindern oder aufzulösen. Es ähnelt stark dem Plasmin, unserer körpereigenen Blutgerinnsel auflösenden Substanz und fördert sogar die endogene Plasmin-Bildung. Nattokinase spaltet Fibrin, das Protein, das den Hauptbestandteil des Gerinnungssystems darstellt und durch Bildung eines feinfaserigen Gerüstes dazu beiträgt, Wunden zu verschließen. Man könnte Nattokinase als unsere natürliche pflanzliche Quelle für Plasmin bezeichnen und es ist das stärkste fibrinolytische Enzym von nahezu 200 Lebensmitteln, die auf ihre thrombolytischen Eigenschaften hin untersucht wurden. Hinsichtlich seiner fibrinolytischen Eigenschaften kann es sogar unseren eigenen Körper übertreffen:

In einer bemerkenswerten Invitro Studie wurden Nattokinase, Urokinase und Plasmin (alle drei Enzyme besitzen die Fähigkeit, Blutgerinnsel aufzulösen) auf eine Platte mit Fibrin aufgebracht. Ein deutlicher Hof zeigte abgebautes Fibrin. Der Hof um die Nattokinase war doppelt so groß wie der durch die anderen beiden Enzyme, die unser Körper herstellt. Es ist ebenfalls stärker als Knoblauch, Bromelain oder Ginseng. Es ist ein wirklich vielseitiges Supplement, welches bei den folgenden Erkrankungen von Nutzen ist:

• Thrombenbildung der Arterienwand bei Atherosklerose

• Atherosklerose

• Koronare Herzkrankheit (KHK) – Herzinfarktprävention

Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache. Im Jahr 2005 litten fast 120 Millionen Europäer an Bluthochdruck, konarer Herzkrankheit, Schlaganfall oder Herzinsuffizienz.

Die Atherosklerose ist ein multifaktorieller, sich langsam entwickelnder Prozess, der mit der Einwirkung aggressiver freier Radikale auf die Auskleidung der inneren Gefäßschicht der Arterien beginnt. Gerinnungsstörungen sind weit verbreitet. Nattokinase verringert die übermäßige Gerinnung und verbessert hierdurch die Durchblutung und Sauerstoffversorgung der Gewebe.


Ashwagandha

Gepostet am 1. November 2018 um 17:25

Ashwagandha

Jahrhunderte der ayurvedischen medizinischen Erfahrung mit Withania somnifera haben gezeigt, dass die Pflanze pharmakologischen Wert als Adaptogen, Antibiotikum, Abortivum, Aphrodisiakum, Adstringens, Antiphlogistikum, Diuretikum, Narkotikum, Sedativum und Tonikum hat. Eine weitere wichtige Wirkung ist sein starker oxidativer Effekt [2, 3]. Außerdem aktiviert Ashwagandha Immunzellen, wie Lymphozyten und Phagozyten [4, 5]. Des Weiteren wirkt es Stress entgegen und fördert das allgemeine Wohlbefinden [6].

Antiinflammatorische Aktivität

Das in den Wurzeln von Ashwagandha enthaltene WithaferinA zeigt ziemlich starken antiarthritischen und entzündungshemmenden Einfluss. Die Entzündungshemmung lässt sich auf biologisch aktive Steroide zurückführen, deren Hauptkomponente WithaferinA ist. So kann WithaferinA das arthritische Syndrom effizient und ohne toxische Wirkung unterdrücken. Im Gegensatz zu den wegen arthritischen Syndroms mit Hydrocortison behandelten Tieren, die an Gewicht verloren, kam es bei den mit WithaferinA behandelten Tieren, zur Gewichtszunahme.

Bei einer Adjuvans-induzierten Arthritis bei Ratten, die eine experimentelle Annäherung an die menschliche rheumatoide Arthritis darstellt, zeigte WithaferinA eine stärkere Wirkung als Hydrocortison. Auch eine Ödem-hemmende Aktivität konnte bei einer Dosierung von 12–25mg/kg Körpergewicht festgestellt werden. Eine Einzeldosis unterdrückte die Entzündung für vier Stunden nach der Verabreichung [7].

Ashwagandha zeigte in vielen Tiermodellen bei Carrageen-induzierten Entzündungen, Baumwoll-Pellet-Granulomen und Adjuvans-induzierter Arthritis entzündungshemmende Eigenschaften.

Detaillierte Studien untersuchten die Freisetzung von Serum-β-1-Globulin während der primären Phase der Adjuvans-induzierten Arthritis und der Formaldehyd-induzierten Arthritis. Bei diesen Experimenten zeigen sich bereits nach kurzer Zeit positive Effekte, unter anderem ein verminderter Entzündungsgrad [8].

Ashwagandha zur Reduktion von Stress und Unruhe

Eine Studie des Instituts für medizinische Grundlagen an der University of Calcutta untersuchte die Auswirkungen von Ashwagandha auf den chronischen Stress bei Nagetieren. Der Stress führt bei den Tieren zu Hyperglykämie, Glukoseintoleranz, Erhöhung der Plasmakortikosteronspiegel, Magengeschwüren, männlicher sexueller Dysfunktion, kognitiven Defiziten und Immunsuppression [9]. Jene Tiere, die Ashwagandha erhielten, zeigten eine deutliche Reduktion der Stresssymptome. Dies bestätigt, dass Ashwagandha eine signifikante Antistress-Wirkung hat [10].

Forschungen, die an der Abteilung für Pharmakologie an der University of Texas durchgeführt wurden, zeigen, dass Extrakte von Ashwagandha GABA-ähnliche Aktivität haben und so für diese Effekte verantwortlich sein können [11].

GABA ist ein Neurotransmitter im Gehirn, der die Aktivität der Neuronen herunter reguliert und dadurch eine beruhigende Wirkung hat. Eine neuronale Überaktivität kann zu Unruhe und Schlaflosigkeit führen, daher hilft die hemmende Wirkung von GABA dabei, Schlaf zu induzieren, die Stimmung zu heben und Angst zu reduzieren.

Die traditionelle chinesische Medizin setzt Ashwagandha zur Stabilisierung der Stimmung von Patienten mit Verhaltensstörungen ein. Eine Studie zeigte seine Wirkung als Antidepressivum und Angstlöser bei Nagetieren, die mit jener des Antidepressivums Imipramin und des Anxiolytikums Lorazepam (Ativan) vergleichbar ist [12].

In der Tat ist Ashwagandha eines der am weitesten verbreiteten Beruhigungsmittel in Indien, wo es eine ähnlich große Bedeutung hat wie Ginseng in China. Es wirkt hauptsächlich auf die Fortpflanzungs- und Nervensysteme, des Weiteren hat es eine verjüngende Wirkung auf den Körper und verbessert die Vitalität und Erholung nach einer Erkrankung [13].

Chronischer Stress kann zu kognitiven Defiziten, Immunsuppression, sexueller Dysfunktion, Magengeschwüren, Unregelmäßigkeiten bei der Glukose-Homöostase und Veränderungen der Plasmakortikosteronspiegel führen. In einem Rattenmodell zum chronischen Stresssyndrom wurden Withania-somnifera- und Panax-ginseng-Extrakte auf ihre Fähigkeit hin verglichen, einige der negativen Auswirkungen von chronischem Stress zu mildern [9]. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass sowohl Ashwagandha als auch Panax ginseng die Häufigkeit und Schwere der stressinduzierten Geschwüre verringern, die stressinduzierte Hemmung des männlichen Sexualverhaltens rückgängig machen und die Auswirkungen von chronischem Stress auf das Merkvermögen von gelernten Aufgaben hemmen. Beide Pflanzen kehrten auch die stressinduzierte Immunsuppression um, aber nur der Withania-Extrakt erhöhte die peritoneale Makrophagen-Aktivität [14].

Antibiotische Aktivität

Die antibiotische Wirkung der Wurzeln und Blätter konnte in verschiedenen Experimenten nachgewiesen werden. So hemmt WithaferinA in einer Konzentration von 10μg/ml das Wachstum von diversen grampositiven Bakterien sowie von säurefesten aeroben Bazillen und pathogenen Pilzen. Außerdem wirkt es antibiotisch auf Micrococcus pyogenes var. aureus und hemmt die Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase von Bacillus subtilis teilweise.

Auch gegen den Ranikhet-Virus, den Vaccinia-Virus und Entamoeba histolytica zeigt sich WithaferinA wirksam [15].

Ein weiterer nachgewiesener Effekt ist der Schutz vor systemischen Aspergillus-Infektionen. Dieser hängt vermutlich mit der Aktivierung der Makrophagen-Funktion zusammen, wie die durch die Ashwagandha-Behandlung bei Mäusen induzierte Phagozytose-Zunahme und intrazelluläre Tötung von peritonealen Makrophagen gezeigt haben [16].

Die antibiotische Aktivität von WithaferinA ist auf das Vorhandensein des ungesättigten Lactonrings zurückzuführen. Lacton zeigte eine starke therapeutische Aktivität bei experimentell induzierten Abszessen bei Kaninchen, die sogar etwas stärker war als jene von Penicillin. Dies untermauert den Ruf der Blätter als Heilmittel für Geschwüre und Karbunkel im indischen System der Medizin [15].

Antioxidative Wirkung

Das Gehirn und das Nervensystem sind im Vergleich zu anderen Geweben relativ anfällig für freie Radikale, da sie reich an Lipiden und Eisen sind, welche eine Rolle bei der Entstehung von reaktiven Sauerstoffspezies spielen. Freie Radikale schädigen das Nervengewebe und können so am Altern und an neurodegenerativen Erkrankungen, wie Epilepsie, Schizophrenie, Parkinson und Alzheimer, beteiligt sein.

Sitoindoside und WithaferinA (Glykowithanolide) wurden auf ihre antioxidative Aktivität unter Verwendung von Superoxiddismutase (SOD), Katalase (CAT) und Glutathionperoxidase (GPX) im Rattenhirn getestet. Eine verminderte Aktivität dieser Enzyme führt zur Akkumulation von toxischen freien Sauerstoff-Radikalen und folglich zu degenerativen Effekten. Eine Zunahme dieser Enzyme hat eine erhöhte antioxidative Aktivität und somit den Schutz von neuronalem Gewebe zur Folge. In Studien ergab die Supplementierung mit Glykowithanoliden ein Mehr an diesen Enzymen [17]. In einer anderen Studie wurde untersucht, was eine wässrige Suspension des Ashwagandha-Wurzelextrakts bei der stressinduzierten Lipidperoxidation (LPO) von Mäusen und Kaninchen bewirkt. Der LPO-Blutspiegel wurde durch Lipopolysaccharide (LPS) von Klebsiella pneumoniae und Peptidoglycane (PGN) von Staphylococcus aureus erhöht. Bei gleichzeitiger orale Verabreichung des Extraktes konnte eine Erhöhung der LPO verhindert werden [17, 18].

Anti-Aging-Aktivität

Ashwagandha wurde in einer Doppelblindstudie auf seine Anti-Aging-Eigenschaften getestet. Eine Gruppe von 101 gesunden Männern im Alter von 50 bis 59 Jahren erhielten ein Jahr lang das Kraut in einer täglichen Dosis von 3g. Die Probanden erlebten eine signifikante Verbesserung der RBC-Blutwerte und des Haar-Melanins. Außerdem sank der Serum-Cholesterinspiegel. 70% der Studienteilnehmer berichteten über eine Verbesserung der sexuellen Leistung [19].

Wirkung als Antikonvulsiva

Die Verabreichung von Ashwagandha-Wurzelextrakt vermindert die Schwere von Pentetrazol(PTZ)-induzierten Krämpfen in Tierstudien [20]. Außerdem kann die Intensität von motorischen Anfällen die von bipolaren Elektroden induzierte elektrische Stimulation im rechten basolateralen Kernkomplex der Amygdala verringern [21].

Immunmodulatorische Aktivität

Auch eine signifikante Modulation der Immunreaktivität kann Ashwagandha erreichen. So verhinderte der Pflanzenextrakt die Myelosuppression bei mit drei Immunsuppressiva (Cyclophosphamid, Azathioprin, Prednisolon) behandelten Mäusen. Außerdem kann die Verabreichung von Ashwagandha die Hb-Konzentration, die RBC-Anzahl, die Thrombozytenzahl und das Körpergewicht von Mäusen signifikant erhöhen [22].

Ein weiterer Effekt war eine signifikante Reduktion der Cyclophosphamid(CTX)-induzierten Leukopenie. Bei Tieren, die mit CTX behandelt wurden, reduzierte die Verabreichung von Ashwagandha-Extrakt die Leukopenie signifikant und erhöhte außerdem die Knochenmarkzellularität [23]. Auch eine Gammastrahlen-induzierte Leukopenie konnte durch Ashwangandha signifikant reduziert werden [24].

In weiteren Studien zeigten Withanolide eine spezifische Immunsuppression von T-Lymphozyten, während WithaferinA sowohl B- als auch T-Lymphozyten positiv beeinflusste [25].

Hypolipidämischer Effekt

In Studien mit hypercholesterämischen Tieren konnte Ashwagandha-Wurzelpulver den Gehalt an Gesamtlipiden, Cholesterin und Triglyceriden verringern. Ein weiterer Effekt war eine deutliche Steigerung des Plasma-HDL-Cholesterinspiegels, der HMG-CoA-Reduktase-Aktivität und des Gallensäure-Gehalts in der Leber. Es trat eine signifikante Abnahme der Lipidperoxidation bei jenen Tieren auf, denen das Wurzelpulver verabreicht wurde [18, 26].

In einer anderen Studie wurden hypoglykämische, diuretische und hypocholesterämische Effekte der Ashwagandha-Wurzel beim Menschen untersucht. Sechs Patienten mit nichtinsulinpflichtigem Diabetes mellitus und sechs leicht hypercholesterämische Patienten wurden 30 Tage lang mit dem Wurzelpulver behandelt. Am Anfang und am Ende der Behandlungsperiode wurden Blut- und Urinproben der Probanden untersucht. Die Abnahme des Blutszuckers ähnelte jener von oral verabreichten hypoglykämischen Medikamenten. Außerdem kann eine signifikante Zunahme von Natrium im Urin und des Urinvolumens sowie eine signifikante Abnahme des Serumcholesterins, der Triglyceride, von LDL(Low-Density-Lipoprotein)- und VLDL(Very-low-Density-Lipoprotein)-Cholesterin gemessen werde. Dies weist darauf hin, dass Ashwagandha ein potentielles hypoglykämisch, diuretisch und hypocholesterämisch wirksames Mittel ist [27, 28].

Antikarzinogene Wirkung

Studien an tierischen Zellkulturen zeigen, dass Ashwagandha den Level an NF-κB verringert, den interzellulären Tumornekrosefaktor unterdrückt und apoptotische Signale in Krebszelllinien verstärkt [28]. In weiteren Studien konnte mit Hilfe von Ashwagandha die Tumorgröße verringert werden [29, 30]. Auch bei Urethan-induzierten Lungentumoren bei erwachsenen männlichen Mäusen konnte eine positive Wirkung gezeigt werden [31]. Nach der Verabreichung von Ashwagandha über einen Zeitraum von sieben Monaten war das histologische Erscheinungsbild der Lungen der Tiere, die die Pflanze erhielten, ähnlich jenem der Kontrolltiere.

Gelesen bei BIOGENA


Bentonit

Gepostet am 1. Oktober 2018 um 4:05

BENTONIT

Die heutige Gesundheitsbelastung durch die Schadstoffe aus der Umwelt ist sehr groß und diese nimmt von Tag zu Tag weiter zu. Sogar im Wasser, der Nahrung, Luft, selbst in der Medizin befinden sich gesundheitsgefährliche Schadstoffe. Folgende Fakten verdeutlichen die Problematik: 

- Unser Leitungswasser enthält Blei – eines der gefährlichsten Schwermetalle;

 - Viele Nahrungsmittel und Tabak sind Cadmiumquellen – eines der gefährlichsten Schwermetalle;

 - Über Zahnfüllungen, Impfungen und Fischprodukte nehmen wir Quecksilber auf – eines der gefährlichsten Schwermetalle;

- Täglich geben die Weltindustrie und der Weltverkehr 12-13 Millionen Tonnen von Chemikalien in die Lufthülle unseres Planeten ab, was eine 2 kg Tagesportion für jeden Menschen ergibt.

 Das Forschungsteam von Vitabay ist sich dieser Problematik bewusst und arbeitet seit Jahren mit seinem gesamten Wissenschaftler-Team, um eine optimale Lösung im Kampf gegen die Umweltschadstoffe zu entwickeln. Heute sind wir sehr stolz darauf, ein nach höchsten Standards geprüftes Medizinprodukt zur Entgiftung von Schwermetallen und Ammonium anbieten zu können.

 Eigenschaften von Bentonit Detox 800:

 - Regelmäßige Analysen in staatlich akkreditierten Prüflaboratorien (höchste Entwicklungs-Standards und Produktqualität!).

 - Abbaugebiet befindet sich in der Türkei.

 - Korngröße:2-6 µm.

 - Schwermetallbelastung befindet sich unter 50 PPM.

 - Entspricht den Vorgaben der Ph. Eur. 7.8.

 - Mit einem Montmorillonit Gehalt über 96%.

 - Dank der hohen Kationenaustauschkapazität wird die Entgiftung effektiv unterstützt.

 - Adsorption und Ausleitung von Schwermetallen und Ammonium – Ohne Nebenwirkungen!

 - Entlastung von Entgiftungsorganen (Leber, Niere und das Blut).

 - Unterstützung des Mineralien- und Siliziumhaushalts.

 - Verbesserung der Altersgesundheit durch Zuführung physiologisch notwendiger Mineralien (vor allem Silizium).

- Deutlich bessere Entgiftungskraft (um einige 100% erhöht) durch die Mikronisierung.

 - Vegane Cellulosekapseln (HPMC).

 - Verpackungsmaterial entspricht den Anforderungen der Ph.Eur und FDA

 - Nicht toxisch. 

Bentonit Detox 800 besteht zu 100% aus reinem, mikrozerkleinertem, aktiviertem Bentonit mit einem hohen Montrmorillonit-Anteil von über 96%, was für die Entgiftungskapazität besonders wichtig ist. Dieses Medizinprodukt wurde nach den höchsten Standards geprüft und entspricht den Vorgaben des Europäischen Arzneibuchs, Ph. Eur. 7.8 und British Pharmacopoeia 2011, BP 2011, Monographie „Bentonit“. In regelmäßigen Abständen wird Bentonit Detox 800 in staatlich akkreditierten Laboratorien nach seinen mikrobiologischen Eigenschaften und Wirksamkeitskapazität geprüft, was Vitabay dabei unterstützt, Ihnen ein besonders wirksames Medizinprodukt im Kapf gegen die Umweltgifte anzubieten.

Dank seiner hohen Kationenaustauschkapazität ist Bentonit Detox 800 ein effektiver Entgifter, dessen Wirksamkeit durch Studien in staatlich akkreditierten Analyselaboratorien belegt wird: Es kann Schwermetalle wie Blei, Cadmium, Quecksilber und Ammonium adsorbieren und ohne Nebenwirkungen ausscheiden. Im selben Prozess wird der Mineralienhaushalt unterstützt, indem vor allem Silizium an den Körper abgegeben und somit zu einem ausgeglichenen Mineralienhaushalt verholfen wird. Silizium ist vor allem in zunehmendem Alter ein „Mangelelement“. Studien belegen, dass vor allem ältere Menschen an Siliziummangel leiden und eine ausreichende Silizium-Menge zur Verbesserung der Altersgesundheit führen kann. Die von uns verwendeten Kapselhüllen bestehen zu 100% aus pflanzlicher Cellulose und sind aus diesem Grund sehr gut geeignet auch für Vegetarier / Veganer. Unser Verpackungsmaterial entspricht den Anforderungen der Ph.Eur sowie FDA und eignet sich optimal für den Einsatz mit invasiv einnehmbaren Produkten.

Umweltgifte belasten unsere Gesundheit und erschweren die Aufnahme von Vital- und Mineralstoffen 

Umweltgifte wie Schwermetalle sind in der Lage, sich in unserem Organismus anzuhäufen und die Rezeptoren zu „besetzen“, die normalerweise von den Mineralien wie Kalium, Calcium, Magnesium usw. belegt werden. Dadurch können diese lebensessentiellen Nährstoffe nicht aufgenommen werden, was eine Dysmineralose (Störung im Mineralienstoffwechsel) hervorrufen kann. An dieser Stelle tritt unser Bentonit Detox 800: Dank seiner starken Adsorptionskraft ist es in der Lage, die gesundheitsgefährlichen Schwermetalle an sich zu binden und im selben Ionenaustauschprozess

Lösbarkeit von Bentonit 

Vitabay verwendet ausschließlich hochwertiges Bentonit aus natürlichen Quellen. Reines Bentonit ist nur schwer löslich in Wasser und wässrigen Lösungen. Gibt man dennoch Wasser hinzu, quillt das Bentonit auf und es bildet sich eine geschmeidige Masse. Wenn Sie dennoch ein möglichst flüssiges Benotit-Wasser-Gemisch haben möchten, ist es ratsam, viel Wasser und einen Shaker oder Rührstab zur Hilfe zu nehmen. 

Ich konsumiere und verkaufe mit gutem Gewissen und erfolgreich Vitabayprodukte 033 437 70 69

Pia Tschabold

Glutathion

Gepostet am 12. September 2018 um 14:05

S-Acetylglutathion - ein starkes Antioxidans 

Glutathion zählt zu den stärksten und vielseitigsten Antioxidantien. Es wird vom Körper selbst erzeugt und schützt Körperzellen,-Gewebe und Organe und verhindert, dass diese durch Schadstoffe geschädigt werden. 

S-Acetylglutathion gilt als Wunderwaffe des menschlichen Organismus und bietet dem Körper genügend Abwehrkräfte gegen akute und chronische gesundheitliche Herausforderungen. Wird der Körper nicht ausreichend mit Glutathion versorgt, können die Zellen ihre Zellfunktion nicht mehr aufrechterhalten und sterben ab. Der Glutathion-Spiegel gilt als einer der wichtigsten Prognosemarker für fast alle Immunerkrankungen.

Aufgrund der hohen Anzahl freier Radikale durch Umweltbelastungen, Strahlen, Lebensmittelzusätze. Stress, Krankheit, Rauchen und Medikamente nimmt der Glutathionspiegel stark ab. 

Bei einem dauerhaft niedrigen Glutathionspiegel können chronische und degenerative Krankheiten entstehen. Bei zahlreichen Krankheitsbildern konnte ein niedriger Glutathion-Spiegel beobachtet werden: A Tumorerkrankungen, Lungenproblemen (z.B. Mukoviszidose), Autoimmun-Erkrankungen (z.B. Rheuma, Multiple Sklerose), Stoffwechselerkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bakterielle und virale Infektionen (z.B. chronische Herpesinfekte). 

Der Glutathion Mangel entsteht auch häufig als Nebenwirkung im Rahmen einer Krebs-Therapie, Burn-out oder chronischem Fatigue-Syndrom. Dabei kann es zu einem allgemeinen Energiedefizit kommen. Symptome wie Müdigkeit, Schwäche und Erschöpfung sind das Resultat. 

Mit S-Acetylglutathion kann hier gezielt behandelt werden. Durch die Erhöhung des Glutathion Wertes im Körper, kann den Zellen neue Energie zugeführt werden.

Bei Glutathion ist grundsätzlich auf die Qualität zu achten. Herkömmliches, reduziertes Glutathion wird im Verdauungstrakt fast zur Gänze zerstört. Mit S-Aceytlglutathion wurde jedoch eine Form entwickelt , die ins Blut aufgenommen werden kann und unversehrt in die Körperzellen gelangt.

Quelle: Herbano

öLZIEHEN

Gepostet am 26. Februar 2018 um 4:10

Ölziehen – wie macht man es richtig?

Auswahl Öle für Ölziehen

Beim Ölziehen sollte man verschiedene Dinge beachten. Die Wahl des Öls beziehungsweise der Ölmischung und besonders die Dauer der Anwendung sind wichtige Faktoren, die den Erfolg des Ölziehens bestimmen. Hier finden Sie nicht nur eine hilfreiche Anleitung, mit der Sie die Heilmethode Schritt für Schritt durchführen können, sondern auch Antworten auf die häufigsten Fragen.

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für erfolgreiches Ölziehen

Die Vorbereitung: Die Anwendung sollte immer morgens und auf nüchternen Magen stattfinden. Es ist ratsam, vorher keine Flüssigkeit zu trinken, da sonst die über Nacht im Mund angesammelten Gifte wieder in den Körperkreislauf geraten. Träger von Prothesen sollten diese vor dem Ölziehen herausnehmen.

Mund auf, Öl rein: Nun nimmt man einen Esslöffel Öl in den Mund. Manche mischen dem Öl etwas Zitronensaft hinzu, um es schmackhafter zu machen.

Ziehen, saugen, kauen: Ist das Öl im Mund, bewegt man es für ungefähr 20 Minuten zwischen den Backenseiten hin und her. Dabei sollte das Öl auch durch die Zahnzwischenräume gedrückt und wieder zurück gesaugt werden. Eine kurze Pause zwischendrin sorgt dafür, dass das Öl in die Schleimhäute einwirken kann. Achtung: Auf keinen Fall das Öl gurgeln oder schlucken! Im Öl sind durch das Spülen Giftstoffe gelöst, die dem Körper durch das Ölziehen entzogen werden sollen. Runterschlucken wäre hier also kontraproduktiv.

Ausspucken: Zum Ende hin wird das Öl dünnflüssiger, da es emulgiert. Es hat nun eine weißliche Farbe und kann ausgespuckt werden. Am besten spuckt man es in ein Papierküchentuch und entsorgt es über den Hausmüll. So gelangen die Giftstoffe nicht in den Wasserkreislauf, das Waschbecken bleibt sauber und die Rohre verstopfen nicht.

Ausspülen: Im Anschluss wird der Mund mit Wasser gut ausgespült, um Ölreste aus dem Mund zu entfernen. Auch hier sollte das Wasser ausgespuckt und nicht geschluckt werden.

Zähne putzen: Ölziehen ersetzt nicht das tägliche Zähneputzen. Daher sollte man nach der Anwendung wie gewohnt seine Zähne putzen und reinigen.

Schwierigkeiten beim Ölziehen

Wie bei vielen Dingen ist dieser Vorgang eine Sache der Übung. Wer nicht direkt einen ganzen Esslöffel Öl für 20 Minuten in den Mund nehmen möchte, kann auch mit einem Teelöffel Öl und mit fünf oder zehn Minuten beginnen und Dauer und Menge dann nach und nach steigern.

Gerade am Anfang kann es auch sein, dass man das Öl schon nach wenigen Minuten wieder ausspucken will. Auch hier kann man sich langsam steigern oder einfach mit einem neuen Löffel Öl beginnen.

Sollten Sie Amalgam-Füllungen in den Zähnen haben, fragen Sie am besten zuerst Ihren Zahnarzt, ob Ölziehen für Sie in Frage kommt. Denn heiße und säurehaltige Flüssigkeiten und auch Kaugummikauen können das giftige Quecksilber aus der Amalgam-Füllung lösen. Hierbei besteht die Gefahr, dass das Öl das gelöste Quecksilber nicht vollständig binden kann und dieses so über die Mundschleimhaut in den Körper wandert.

Fragen zu Ölziehen: Wann, wie oft und wie lange?

Am besten macht man das Ölziehen gleich morgens nach dem Aufstehen und vor dem Frühstück. Denn über Nacht versucht der Organismus, sich von Schadstoffen zu befreien. Gerade im Mundbereich sammeln sich dann vermehrt solche Stoffe an.

Bei Bedarf, wie etwa bei akuten oder chronische Beschwerden oder im Rahmen einer Kur, kann das Ölziehen noch einmal mittags oder vor dem Schlafengehen angewendet werden. Doch auch hier gilt: Immer auf nüchternen Magen vor den Mahlzeiten. Unter diesen Bedingungen soll der Heilungsprozess besonders effektiv sein.

Im Idealfall soll das Ölziehen 20 Minuten dauern. So lange braucht das Öl, um in die einzelnen Lücken zwischen den Zähnen einzusickern und die Bakterien dort zu eliminieren.

Möchte man eine Ölziehkur durchführen, findet man Empfehlungen für eine Dauer von zwei Wochen bis zu drei Monaten. Für akute Beschwerden reichen beispielsweise schon drei bis vier Wochen aus, während bei chronischen Beschwerden ein längerer Zeitraum nötig ist. Nach einer Kur kann man das Ölziehen auch immer wieder mal an mindestens drei aufeinanderfolgenden Tagen durchführen.

Mit welchem Öl sollte man Ölziehen machen?

Zum Ölziehen empfehlen sich kaltgepresste Bio-Öle wie Sonnenblumenöl, Sesamöl, Leinöl, Kokosöl oder Olivenöl. Jedes Öl hat seine Vor- und Nachteile. Im Ayurveda wird meist Sesamöl verwendet, moderne Heilpraktiker empfehlen gerne Kokosöl. Wir geben hier einen nützlichen Überblick:

Sonnenblumenöl: Das ursprüngliche Ölziehen-Verfahren aus Russland sieht natives Sonnenblumenöl vor. Das Öl ist günstig im Einkauf und für viele geschmacklich angenehm. Doch werden gerade beim Sonnenblumenöl häufig qualitativ minderwertige Öle verkauft. Daher sollte man besonders auf einen vertrauenswürdigen Hersteller achten.

Sesamöl: Im Ayurveda wird meist geröstetes Sesamöl verwendet. Moderne Methoden weisen jedoch darauf hin, dass das Öl kaltgepresst sein sollte, da es dann geschmacklich recht neutral ist und der Geschmack beigemischter ätherischer Öle stärker hervorkommt. Sesamöl hilft speziell bei Zahnfleischentzündungen und Parodontose, da es entzündungshemmend wirkt.

Leinöl: Im Mund- und Rachenraum wirkt dieses Öl besonders heilend. In der antiken Medizin wurde Leinöl daher unter anderem bei Asthma, Husten, Bronchitis und Heiserkeit eingesetzt. Geschmacklich ist es eher herb und kann daher in einem Verhältnis von 1:1 mit Sonnenblumenöl gemischt werden. Zu beachten ist zudem, dass Leinöl nach Anbruch nur für kurze Zeit haltbar ist und daher im Kühlschrank aufbewahrt werden sollte.

Schwarzkümmelöl: Dieses Öl besteht vor allem aus ungesättigten Fettsäuren, ätherischen Ölen und weiteren wirkungsvollen Substanzen. Insbesondere in den ätherischen Ölen sind rund 50 Prozent Thymochinon enthalten, das in großen Menschen zwar giftig sein, in geringen Mengen jedoch lindernd auf allergische Reaktionen wirken kann.

Weizenkeimöl: Aufgrund seiner zellerneuernden Wirkung eignet sich Weizenkeimöl besonders zur Wund- und Narbenheilung und bietet sich so nach Operationen im Mundbereich an. Das Öl verbessert zudem den Stoffwechsel des Bindegewebes. Allerdings ist auch Weizenkeimöl wegen seines hohen Anteils an ungesättigten Fettsäuren nicht lange haltbar und sollte daher nur in kleinen Mengen gekauft werden.

Kokosöl: Natives Kokosöl eignet sich nicht nur wegen seines angenehmen Geschmacks zum Ölziehen. Es hat darüber hinaus auch antibakterielle Eigenschaften und ist daher besonders gut für die Mundflora. Kokosöl ist auch deshalb zum Ölziehen so beliebt, da es in sehr hoher Qualität erhältlich ist.

Olivenöl: Sehr wichtig ist hier, dass zum Ölziehen ausschließlich kaltgepresstes, natives Olivenöl benutzt wird. Es hilft zum Beispiel besonders gegen Mundgeruch und bei einem erhöhten Cholesterinspiegel.

Ätherische Öle gegen spezielle Beschwerden

Bei bestimmten Beschwerden kann man dem Öl auch ätherische Öle beifügen, welche jedoch zu 100 Prozent naturrein und als Lebensmittel zugelassen sein müssen:

Anis und Fenchel helfen gegen Atemwegsbeschwerden.

Lavendel mildert Nervosität und entspannt.

Pfefferminze wirkt gegen Kopfschmerzen.

Rosmarin regt den Kreislauf an und belebt. Menschen mit Bluthochdruck sollten dieses ätherische Öl also nicht verwenden.

Teebaumöl desinfiziert und kann daher bei Entzündungen hilfreich sein.

Tipp: Im Vorfeld eine größere Mischung des Basisöls mit den ätherischen Ölen vorbereiten. Für eine Menge von 100 Milliliter Öl reichen drei bis fünf Tropfen des ätherischen Öls. Für eine Menge von 500 Milliliter verwendet man 12 bis 15 Tropfen des jeweiligen Öls.

Alternativ kann man ein spezielles Mundöl zum Ölziehen verwenden. Das birgt den Vorteil, dass es bereits ätherische Öle enthält.

QUELLE: GESUNDHEIT.DE

  


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